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GM senkt vorübergehend die Löhne um 20%, um Geld zu sparen

GM senkt vorübergehend die Löhne um 20%, um Geld zu sparen
Michael Harris
27. März 2020, 15:29 PM
  • GM kündigte eine 20% ige Senkung der Gehälter an, um in der Coronavirus-Krise Geld zu sparen
  • Die Kürzungen werden an die 69.000 betroffenen Mitarbeiter einschließlich einer Beteiligung von 6% bis spätestens 15. März nächsten Jahres zurückgezahlt
  • Das Unternehmen sagte, es werde die Neuwagenprogramme verzögern

General Motors (NYSE: GM) gab am Donnerstag bekannt, dass die Gehälter aller 69.000 Mitarbeiter um 20% gesenkt werden, da das Unternehmen in der Coronavirus-Krise Schwierigkeiten hat, Geld zu sparen. Der Vorstand wird 10% der Löhne zusätzlich zu einer 20% igen Verringerung der Barvergütung erhalten.

Die Kürzung wird am Mittwoch wirksam und bis spätestens 15. März 2021 in einer Pauschale einschließlich Zinsen zurückgezahlt, sagte der Autobauer.

Rund 6.500 GM-Mitarbeiter in den USA, die nicht zur Arbeit gehen können, werden bezahlten Urlaub nehmen und 75% ihres Lohns erhalten sowie Dienstalter und Gesundheitsleistungen behalten.

Das Unternehmen hat es kürzlich geschafft, seine Bilanz zu stützen, nachdem es letzte Woche seine US-Werke vorübergehend geschlossen hatte, und hofft, dass die neuen Kosteneinsparungsmaßnahmen dazu beitragen werden, eine erhebliche Menge an Geld zu sparen. Anfang dieser Woche zog der Autobauer 16 Milliarden US-Dollar aus seinen Kreditfazilitäten ab, um sein Bargeld fast zu verdoppeln.

Die Fahrzeuge von GM, die sich in der Entwicklungsphase befinden, werden sich aufgrund der anhaltenden Krise verzögern, während Autos, die kurz vor dem Start stehen, wie die großen SUVs Chevrolet Tahoe, GMC Yukon und Cadillac Escalade, noch in diesem Jahr zum Verkauf angeboten werden.

Auch der elektrische Cadillac-SUV von GM und der fahrerlose Cruise Origin werden von den Verzögerungen nicht betroffen sein, sagte der Unternehmenssprecher.

Diese Maßnahmen sparen nicht nur Geld, sondern helfen dem Autobauer auch, Entlassungen bei fragwürdigen wirtschaftlichen Aussichten zu vermeiden. Das Unternehmen sagte, es werde zusätzlich zur geschuldeten Entschädigung 6% Zinsen zahlen.

Während die verabschiedeten Maßnahmen die Nachfrage verlangsamen könnten, hält der Morningstar-Analyst David Whinston die Kostensenkung für einen klugen Schachzug.