Bericht: Teslas Nettobestellungen in China gingen im Mai um 50% auf 9.800 zurück

Bericht: Teslas Nettobestellungen in China gingen im Mai um 50% auf 9.800 zurück
Ajay Pal Singh
04. Juni 2021, 14:23 PM
  • Die monatlichen Nettobestellungen von Tesla in China fielen von über 18.000 im April auf etwa 9.800 im Mai
  • Tesla erlebt derzeit einen PR-Albtraum in China
  • Laut Analysten wird sich dies definitiv auf Branding, Bestellungen und Auslieferungen von Tesla auswirken

Die Aktien von Tesla Inc. (NASDAQ: TSLA) fielen heute um mehr als 5% nach der Veröffentlichung eines Nachrichtenberichts von The Information, der besagte, "monatliche Nettobestellungen in China fielen im Mai auf etwa 9.800 von mehr als 18.000 im April".

China ist der größte Markt für Elektrofahrzeuge (EV) der Welt, daher sehen Investoren dies als entscheidend für das Wachstum von Tesla in den nächsten Jahren an. Die Fabrik in Shanghai hat eine Produktionskapazität von rund einer halben Million Fahrzeugen pro Jahr, läuft aber deutlich unter der Gesamtkapazität.

Der Aktienkurs von Tesla ist seit Jahresbeginn um mehr als 20% gesunken, während er im Jahresvergleich immer noch ein Plus von mehr als 230% aufweist, nachdem die Aktie im letzten Jahr einen unglaublichen Aufwärtstrend verzeichnete. Im Vergleich dazu ist der Nasdaq Composite Index seit Jahresbeginn um 7% und im Jahresvergleich um 42% gestiegen.

Tesla erlebt einen PR-Albtraum in China

Der amerikanische Elektrofahrzeughersteller wurde in den letzten Monaten nach einigen Berichten über Autounfälle, Batterieexplosionen und Qualitätsbeschwerden von chinesischen Kunden stark kritisiert.

Das Unternehmen wird auch von den chinesischen Regulierungsbehörden zunehmend unter die Lupe genommen. Das Land hat die Nutzung von Tesla-Autos durch das Militär und das Staatspersonal eingeschränkt, da Bedenken bestehen, dass die Kameras in den Autos zur Spionage verwendet werden könnten.

Tesla wurde von der staatlich unterstützten Boulevardzeitung Global Times nach einem vielbeachteten Streit zwischen dem Unternehmen und einem seiner Kunden als "arrogant" und "überheblich" bezeichnet.

Einschätzung der Analysten zur Situation

Der CEO von JL Warren Capital, Junheng Li, sagte in einer E-Mail-Antwort an CNBC: