Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq bleiben vor der US-Notenbank-Sitzung im Bullenmarkt

By: Stanko Iliev
Stanko Iliev
Stanko widmet sich der Aufgabe, Investoren mit relevanten Informationen zu versorgen, die sie für ihre Investitionsentscheidungen nutzen können. Er… read more.
on Jun 13, 2021
  • Dow Jones fiel auf Wochenbasis um 0,80%, während S&P 500 und Nasdaq um 0,41% bzw. 1,85% zulegten
  • Die US-Notenbank wird nächste Woche eine geldpolitische Sitzung abhalten
  • Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank ihre ultralockere Geldpolitik unverändert beibehält

Die US-Inflation stieg im Mai mit dem schnellsten Tempo seit fast 13 Jahren, und Inflationssorgen könnten das Konsumklima in den kommenden Tagen belasten. Die US-Inflation erreichte im Mai 5%, während einige politische Entscheidungsträger sagten, dass die Inflation angesichts der wieder auflebenden Nachfrage und der Verzögerungen in der Lieferkette wahrscheinlich nur vorübergehend sein würde.

Die US-Notenbank wird nächste Woche eine geldpolitische Sitzung abhalten, und mehrere US-Notenbank-Mitglieder sagten, dass die Straffung „eher früher als später“ beginnen sollte. Es wird allgemein erwartet, dass die amerikanische Zentralbank ihre ultralockere Geldpolitik unverändert beibehält; sollte sich die US-Notenbank dennoch zu einer Straffung ihrer derzeitigen Politik entschließen, werden die US-Aktienindizes wahrscheinlich auf niedrigeren Kursniveaus notieren.

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„Die Inflationsdaten haben viele Investoren besorgt, aber im Moment werden Aktien gegenüber Anleihen in einem inflationären Umfeld immer noch bevorzugt“, sagte Rick Meckler, Partner bei Cherry Lane Investments in New Vernon, New Jersey.

Der jüngste Bericht zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) verfehlte die Schätzung der Ökonomen von 650.000, da das Land im Mai nur 559.000 Arbeitsplätze schuf. Dies ist sicherlich einer der Gründe, warum die US-Notenbank ihre Politik nicht ändern und sich weiterhin auf eine vollständige Erholung des Arbeitsmarktes konzentrieren wird.

Die positive Nachricht ist, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche, die am 4. Juni endete, bei 376.000 lagen, was ein stetiges wirtschaftliches Comeback bedeutet (in der Vorwoche waren es 428.000). Der Michigan Consumer Sentiment Index für Juni verbesserte sich stärker als erwartet und erreichte 86,4, während die Warenhandelsbilanz für April ein Defizit von 68,9 Mrd. $ auswies (besser als erwartet).

S&P 500 stieg auf Wochenbasis um 0,41%

Auf Wochenbasis erreichte der S&P 500 (SPX) ein Plus von 0,41% und schloss bei 4.247 Punkten.

Datenquelle: tradingview.com

Der S&P 500 stieg am Freitag auf seine Rekordhochs und laut technischer Analyse besteht kein Risiko einer Trendwende. Sinkt der Kurs unter 4.000 Punkte, wäre das ein starkes „Verkauf“-Signal, und der Weg zu 3.900 oder sogar 3.800 Punkten wäre frei.

DJIA fiel auf Wochenbasis um 0,80%

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) gab auf Wochenbasis um 0,80% nach und schloss bei 34.479 Punkten.

Datenquelle: tradingview.com

Der Dow Jones Industrial Average bleibt jedoch im Bullenmarkt. Sollte der Kurs unter 34.000 Punkte fallen, wäre dies ein starkes „Verkauf“-Signal, und das nächste Ziel könnte bei etwa 33.500 Punkten liegen.

Nasdaq Composite legte auf Wochenbasis um 1,85% zu

Der Nasdaq Composite (COMP) stieg auf Wochenbasis um 1,85% und schloss bei 14.069 Punkten.

Datenquelle: tradingview.com

Das Aufwärtspotenzial für den Nasdaq Composite bleibt vorerst begrenzt, aber wenn der Kurs über 14.100 Punkte steigt, könnte das nächste Ziel bei rund 14.200 Punkten liegen. Das starke Unterstützungsniveau liegt bei etwa 13.500 Punkten, und falls der Kurs unter dieses Niveau sinkt, wäre dies ein starkes „Verkauf“-Signal und der Weg zu 13.000 Punkten wäre frei.

Zusammenfassung

Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq bleiben im Bullenmarkt; dennoch werden die US-Aktienindizes wahrscheinlich auf niedrigeren Kursniveaus notieren, wenn die US-Notenbank beschließt, ihre derzeitige Geldpolitik zu straffen. Die US-Inflation stieg im Mai mit dem höchsten Tempo seit fast 13 Jahren, und die Inflationssorgen könnten das Konsumklima in den kommenden Tagen belasten.

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