Southwest-CEO Gary Kelly: "Unser letztes Verlustquartal liegt hinter uns"

Southwest-CEO Gary Kelly: "Unser letztes Verlustquartal liegt hinter uns"
Wajeeh Khan
09. Dez. 2021, 22:42 PM
  • Jefferies stuft Southwest Airlines unter Hinweis auf den Inflationsdruck auf "Hold" herab
  • Der neue CEO von Southwest, Jordan, erklärt, warum die Aktie immer noch kaufenswert ist
  • Die Low-Cost-Airline hat mehrere Initiativen in der Pipeline, um ihren Umsatz zu steigern

Der Aktienkurs von Southwest Airlines Co (NYSE: LUV) ist am Donnerstag um fast 4% gefallen, nachdem Jefferies die Aktie auf "Hold" herabgestuft hat, mit der Begründung, dass sie "dem Inflationsdruck stärker als andere Unternehmen ausgesetzt ist".

Der neue CEO antwortet auf die Einschätzung von Jefferies

In der CNBC-Sendung "Squawk on the Street" stimmte Robert Jordan, der im nächsten Jahr Gary Kellys Position übernehmen soll, zu, dass es zusätzliche Kosten gebe, bekräftigte aber, dass die Aktie immer noch kaufenswert sei.

Jordan bestätigte auch, dass Southwest bereits eine starke Nachfrage verzeichnet, obwohl der Geschäftsreiseverkehr noch immer um etwa 50% unter dem Niveau von 2019 liegt. Er erwartet, dass sich der Geschäftsreiseverkehr spätestens 2023 wieder vollständig erholt.

LUV liegt jetzt mehr als 30% unter seinem Höchststand von Anfang April.

CEO Kelly: Das Schlimmste liegt hinter uns

In demselben Interview mit Jim Cramer führte CEO Kelly die aktuellen Herausforderungen in erster Linie auf die weltweite Pandemie zurück, zeigte sich aber zuversichtlich, dass Southwest das Schlimmste hinter sich hat.

Besonders lobte er die Unterstützung durch die Regierung, die in der COVID-19-Krise zum Erhalt von Arbeitsplätzen beigetragen hat. Laut Kelly hat Southwest eine Liste von neuen Initiativen, um den Umsatz zu steigern.

Die in Texas ansässige Billigfluggesellschaft hat in dieser Woche auch einen neuen Tarif eingeführt.