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Omicron vs. Einzelhandel: Einschätzungen von Branchenexperten

Omicron vs. Einzelhandel: Einschätzungen von Branchenexperten
Wajeeh Khan
22. Dez. 2021, 18:59 PM
  • Laut Jan Kniffen bleiben der Einzelhandelsverkehr und die Ausgaben trotz Omicron stabil
  • Er rechnet damit, dass die Einzelhandelsumsätze auch nach der Weihnachtszeit stark bleiben werden
  • Der SPDR S&P Retail ETF (XRT) ist in etwas mehr als einem Monat um rund 15% gefallen

Die Angst vor Omicron im Einzelhandel spiegelt sich bei den Aktionären wider, aber die Verbraucherseite bleibt stark, sagt Branchenexperte Jan Kniffen.

Kniffens Anmerkungen in CNBCs "Squawk Box"

Der SPDR S&P Retail ETF (XRT) ist in etwas mehr als einem Monat um rund 15% gefallen, aber Kniffen sagt, dass der Einzelhandelsverkehr weiterhin vielversprechend ist. Heute Morgen sagte er in der „Squawk Box“ von CNBC:

Kniffen zitierte Geschenkkartenverkäufe, die im Jahresvergleich um 43% gestiegen sind, und prognostizierte ein starkes Ende des Einzelhandelssektors in diesem Jahr und eine anhaltende Stärke bis 2022. Letzte Woche sagte Oliver Chen von Cowen, dass Einzelhandelsinvestoren inmitten des Inflationsdrucks auf Unternehmen mit Preissetzungsmacht setzen sollten.

Warum gab es dann einen Rückgang nach Thanksgiving?

Auf Jahresbasis ist XRT immer noch um fast 35% gestiegen. Laut Kniffen war der Rückgang nach Thanksgiving vor allem auf die Lieferengpässe zurückzuführen, die viele zu Beginn des Jahres zum Einkaufen zwangen. Ansonsten, so fügte er hinzu, hielten sich sowohl der Verkehr als auch die Ausgaben stabil.

Omicron hat sich in weniger als einem Monat zur vorherrschenden Variante in den USA entwickelt und macht etwa 73% der neuen COVID-Fälle aus, aber der Einzelhandelsmogul ist überzeugt, dass der Umsatz auch nach der Weihnachtszeit hoch bleiben wird.