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Dow schließt tiefer, AI‑Ausverkauf drückt Nasdaq – defensive Aktien legen zu

Dow schließt tiefer, AI‑Ausverkauf drückt Nasdaq – defensive Aktien legen zu
Ananthu C U
26. Juni 2026, 22:29 PM

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Long auf Eli Lilly (LLY)

Kaufen Sie Eli Lilly. Anleger rotieren in defensive Werte, während Tech und Halbleiter schwächer werden; das Gesundheitswesen zieht Kaufinteresse an und LLY schoss am Tag um 7 % nach oben. In einem Umfeld mit höherer Inflation und zinssensitiven Märkten können stabile Cashflows und Pipeline‑Dynamik LLY stützen, während zyklische Werte zurückbleiben.

Kernrisiko: Regulatorische oder Pipeline‑Enttäuschungen bzw. Rückschläge in Studien könnten LLYs Wachstumsstory treffen und es zusammen mit dem breiteren Markt zurückziehen.

Short auf Micron (MU)

Verkaufen Sie Micron. Der Artikel weist auf Sorgen um AI‑Infrastruktur‑Ausgaben und anhaltende Volatilität bei Halbleitern hin; MU fiel um 4 % und der PHLX Semiconductor Index weitet seinen Rückgang aus. Wenn die Renditen aus KI‑Investitionen nicht schnell sichtbar werden, bleiben Nachfrage und Preise im Speicherbereich unter Druck, wodurch MU gegenüber defensiven Werten underperformen dürfte.

Kernrisiko: Die AI‑Ausgaben beschleunigen sich und die Speicherpreise erholen sich schneller als erwartet, was den Ausverkauf umkehren würde.

  • Dow fällt, da Anleger von Tech in defensive Aktien rotieren.
  • Halbleiteraktien fallen, da AI‑Ausgabebedenken Druck auf Chips ausüben.
  • Gesundheitswerte gleichen die Schwäche der Techwerte angesichts von Inflationssorgen aus.

Der Dow Jones Industrial Average und der breitere US-Aktienmarkt schlossen am Freitag tiefer, da Anleger weiterhin aus Technologie- und Halbleiterwerten rotierten und in defensivere Sektoren wie Gesundheitswesen, Konsumgüter und Versorger wechselten.

Der S&P 500 fiel um 0,27 % und schloss bei 7,337.68, während der Nasdaq Composite 0,48 % auf 25,236.88 verlor.

Der Dow Jones Industrial Average verlor 125,78 Punkte bzw. 0,23 % und schloss bei 51,794.84.

Trotz des Rückgangs am Freitag verzeichnete der Dow in der Woche ein Plus von etwa 0,62 %. Der S&P 500 schloss die Woche mit einem Verlust von mehr als 1 %, während der Nasdaq um 4 % fiel.

Chip‑Aktien setzen Rückgang wegen AI‑Ausgabebedenken fort

Halbleiteraktien blieben unter Druck, da Anleger bezweifelten, ob die enormen Investitionen in KI-Infrastruktur schnell genug Renditen abwerfen werden.

Der PHLX Semiconductor Index stürzte ab und verlängerte die jüngste Volatilität bei AI‑bezogenen Chipherstellern, die in den letzten Jahren viele Gewinne an der Wall Street getragen haben.

Micron Technology fiel um 4 %, Advanced Micro Devices gab 2 % nach, und Intel verlor mehr als 3 %.

Die Stimmung wurde zudem durch einen New‑York‑Times‑Bericht belastet, wonach OpenAI erwägt, seinen Börsengang bis ins nächste Jahr zu verschieben, teilweise aufgrund der schwachen Performance von SpaceX nach dem Debüt und der breiteren Volatilität bei KI‑Werten.

SpaceX‑Aktie schloss 0,15 % höher, nachdem sie zuvor aufgrund der Aufnahme in den Russell‑1000‑Index gestiegen war.

Defensive Sektoren übertreffen, Gesundheitswerte legen zu

Während Technologiewerte schwächer wurden, rotierten Anleger in defensivere Marktbereiche.

Der Information‑Technology‑Sektor des S&P 500 fiel um 1 %, während Gesundheitsaktien nach ihrer Outperformance in der vorherigen Sitzung weiter Kaufinteresse auf sich zogen.

Aktien von Eli Lilly schossen um 7 % nach oben, Johnson & Johnson gewannen mehr als 3 % und AbbVie stiegen um über 1 %.

Die Konsumgüter legten mehr als 1 % zu, während Finanzwerte und Versorger um 0,8 % bzw. 0,4 % zunahmen.

Moderna legte ebenfalls kräftig zu und erreichte den höchsten Stand seit 2024, nachdem das Unternehmen eine Investorenveranstaltung abgehalten hatte, die seine Entwicklungspipeline präsentierte.

Inflationssorgen und globale Schwäche prägen die Stimmung

Neue Inflationssorgen beeinflussten ebenfalls die Marktstimmung.

Am Donnerstag veröffentlichte Daten zeigten, dass die US‑Inflation im Mai auf über 4 % stieg, angetrieben von höheren Energiepreisen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten.

Obwohl die Ölpreise nachließen, als sich die geopolitischen Spannungen entspannten, stellten Analysten fest, dass Apples kürzliche Preiserhöhungen nach wie vor Inflationsdruck signalisierten.

Anleger bewerteten zudem besser als erwartete Konsumentenvertrauensdaten und einen verbesserten Inflationsausblick, selbst als Neel Kashkari, Präsident der Federal Reserve von Minneapolis, sagte, er erwarte dieses Jahr aufgrund steigender Inflationserwartungen eine Zinserhöhung.

Zinsbedenken blieben bestehen: Händler preisten eine Erhöhung um 25 Basispunkte ein und sahen laut LSEG‑Daten eine fast 27%ige Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg vor Jahresende.

Der Technologierückgang weitete sich auch global aus.

Die SoftBank Group stürzte um mehr als 12 % ab, während Südkoreas Kospi‑ und Kosdaq‑Indizes um 5,81 % bzw. 4,10 % fielen, da Anleger die Aussichten für AI‑bezogene Ausgaben und Technologie‑Bewertungen neu beurteilten.