Xilinx stieg um 7% nach Rekordumsatz im 3. Quartal

Xilinx stieg um 7% nach Rekordumsatz im 3. Quartal
Ruchi Gupta
27. Jan. 2022, 21:51 PM
  • Chinesische Marktaufsichtsbehörden genehmigen den Verkauf von Xilinx an AMD
  • Der Umsatz von 1,01 Mrd. $ übertrifft die Schätzung
  • Das Geschäft wird abgeschlossen, wenn die Vertragsbedingungen erfüllt sind

Xilinx (NASDAQ: XLNX) stieg um 3%, nachdem das Unternehmen bekannt gab, dass es im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021 einen Umsatz von 1,01 Mrd. $ erzielte. Dieser Umsatz lag über den Schätzungen von 956,8 Mio. $. Das Unternehmen verzeichnete auch einen Gewinn pro Aktie von 1,29 $ im selben Quartal, was deutlich über den von Finanzanalysten prognostizierten 0,95 $ lag.

Der Rekordumsatz von 1,01 Mrd. $ bedeutete ein sequenzielles Wachstum von 8% und ein Wachstum von 26% im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum erfolgte trotz branchenweiter Lieferengpässe. Darüber hinaus erzielte der Bereich DCG (Data Center Growth) einen Rekordumsatz mit einem sequenziellen Wachstum von 28% und einem Anstieg von 81% gegenüber dem Vorjahr, was auf die Stärke der Bereiche Networking und Compute zurückzuführen ist.

Business Highlights 

Die chinesische Börsenaufsicht hat den Verkauf von Xilinx-Aktien im Wert von 35 Mrd. $ genehmigt. Mit der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde in Peking rückt der Kauf des Unternehmens näher an den Abschluss. In einer öffentlichen Bekanntmachung erklärte die staatliche Behörde für Marktregulierung in China, dass sie den Kaufvertrag unter der Bedingung genehmigen werde, dass Xilinx und AMD keine gekoppelten Produktverkäufe erzwingen.

Die Regulierungsbehörde sagte, dass das neue Unternehmen auch die Programmierbarkeit und Flexibilität von Xilinx FPGAs sicherstellen muss. Sie sagten auch, dass ihre Entwicklungstechniken mit ARM-basierten Mikroprozessoren funktionieren sollten. Die chinesischen Aufsichtsbehörden forderten auch, dass das Unternehmen sicherstellen muss, dass seine FPGA- und GPU-Produkte mit chinesischen Produkten interoperabel sind.

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Unternehmen mit der Intel Corporation um den Einstieg in den Markt für Mikrochips für Rechenzentren kämpfen.

Sowohl Peking als auch Washington haben diese Art von Fusionen manchmal durch Verweigerung der behördlichen Genehmigung gestoppt. So hat beispielsweise Applied Materials Inc. seinen 2,2 Mrd. $ teuren Plan, die Kokusai Electric Corporation in Japan zu kaufen, aufgegeben, weil China ihm die behördliche Genehmigung verweigerte.

Details des Deals

Gemäß den Bedingungen des Fusionsvertrags zwischen Advanced Micro Devices und Xilinx hat der Vorstand von Xilinx einstimmig eine Bardividende in Höhe von 0,37$ pro ausstehender Stammaktie beschlossen.

Kommentare der Geschäftsleitung

Xilinx's Chief Executive Officer und President, Victor Peng, sagte: