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Ukraine-Krieg: Russland versetzt seine Atomstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft

Ukraine-Krieg: Russland versetzt seine Atomstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft
Wajeeh Khan
28. Feb. 2022, 18:14 PM
  • Russland hat aufgrund "aggressiven Äußerungen" der NATO seine Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt
  • Die USA und ihre Verbündeten kündigten neue Beschränkungen für Russland an
  • Russische Zentralbank hat den Leitzins mehr als verdoppelt, als der Rubel gegenüber dem US-Dollar um 25% fiel

Als Reaktion auf die "aggressiven Äußerungen" der NATO und die strengen Beschränkungen des Westens hat Russland heute Morgen seine Atomstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Russland verliert inmitten des Ukraine-Kriegs den Zugang zu Devisenreserven

Die USA und ihre Verbündeten schränkten am Wochenende den SWIFT-Zugang für wichtige russische Banken ein und mieden den Umgang mit der russischen Zentralbank, was Putins Zugang zu einem Großteil der russischen Devisenreserven in Höhe von 630 Mrd. $ effektiv einschränkt.

Infolgedessen ist der russische Rubel am Montag um etwa 25% gegenüber dem US-Dollar gefallen, was die Bank von Russland dazu zwang, ihren Leitzins heute mehr als zu verdoppeln. Unterdessen bleibt der "Moskvabörsen" oder der Moex Russia Index wegen des Ukraine-Krieges geschlossen.

Der VanEck Russia ETF, der einige der größten russischen Unternehmen abbildet, ist am Montag um 30% gefallen. Der RSX-Fonds hat sich in weniger als einer Woche mehr als halbiert, als Russland in die Ukraine einmarschierte; auf dem Weg zu seinem schlechtesten Monat seit seiner Einführung im April 2007.

Russland reagiert mit eigenen Sanktionen

Trotz drastischer Maßnahmen des Westens ist Russland überzeugt, die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg überstehen zu können. Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten sagte:

Am Montag hat die russische Zentralbank Ausländern den Verkauf von russischen Wertpapieren untersagt. Putins Regierung hat zugesagt, mit eigenen Sanktionen zu reagieren, die möglicherweise die Energiemärkte treffen könnten, da Russland ein bedeutender globaler Lieferant von Öl und Gas ist. Die Ölpreise liegen heute im grünen Bereich.

Andererseits trafen sich heute Morgen Beamte beider Seiten (Russland und Ukraine) an der Grenze zu Weißrussland, um über ein Ende des Ukraine-Krieges zu verhandeln.