Starboards Beteiligung an News Corp. "ergibt keinen Sinn"

Starboards Beteiligung an News Corp. "ergibt keinen Sinn"
Wajeeh Khan
16. Okt. 2023, 23:37 PM
  • Starboard gibt eine beträchtliche Beteiligung an Rupert Murdochs News Corp. bekannt
  • Ben Smith von Semafor reagiert auf die Nachricht in der CNBC-Sendung „Squawk Box“
  • Die Aktie von News Corp. ist derzeit um 25 % im Vergleich zu ihrem Allzeithoch gefallen

Starboard Value hat eine beträchtliche Beteiligung an News Corp (NASDAQ: NWSA) aufgebaut. Der Aktienkurs des Massenmedienunternehmens ist zum Zeitpunkt des Schreibens um 3 % gestiegen.

Der Chefredakteur von Semafor reagiert auf die Nachricht

Anonyme Quellen teilten dem Wall Street Journal heute mit, dass Starboard plant, strategische und Governance-Änderungen bei dem an der Nasdaq notierten Unternehmen voranzutreiben.

Der aktivistische Investor will auch ein Ende der Zwei-Klassen-Aktienstruktur anstreben, die der Familie Murdoch ein übergroßes Stimmrecht einräumt, fügten sie hinzu.

In der CNBC-Sendung „Squawk Box“ stimmte Ben Smith, Mitbegründer und Chefredakteur von Semafor, zu, dass es Kritik an der Führung und dem Betrieb von News Corp. gegeben habe. Dennoch sagte er, dass der Schritt von Starboard „ergibt keinen Sinn“, wenn man bedenkt, dass die Murdochs das Unternehmen kontrollieren.

Letzten Monat trat Rupert Murdoch als Vorsitzender von News Corp zurück, wie Invezz hier berichtete.

Was drängt Starboard sonst noch bei News Corp?

Weitere Änderungen, die Starboard bei News Corp anstrebt, die es als "unterbewertet" ansieht, sind laut WSJ die Ausgliederung der Online-Immobiliensparte.

Laut Ben Smith von Semafor ist die "logischste Antwort", dass der aktivistische Investor davon überzeugt ist, dass die Ausgliederung der Immobiliensparte einen höheren Multiplikator bringen wird.

Er sagte auch, dass Lachlan Murdoch - der neue Chief Executive von News Corp - sich für "dramatische Schritte wie diese entscheiden könnte, um die Märkte zu beeindrucken".

News Corp wird voraussichtlich Mitte November seine Quartalsergebnisse vorlegen. Der Konsens geht davon aus, dass das Unternehmen 13 Cents pro Aktie gegenüber 12 Cents pro Aktie vor einem Jahr verdienen wird. Die Aktie des Medienkonzerns liegt derzeit 25 % unter ihrem Allzeithoch.