Laut UAW hat Stellantis "den schlechtesten Vorschlag" und weitet den Streik aus

Laut UAW hat Stellantis "den schlechtesten Vorschlag" und weitet den Streik aus
Wajeeh Khan
23. Okt. 2023, 23:16 PM
  • Weitere 6.800 Stellantis-Beschäftigte schlossen sich am Montag unerwartet dem Streik an
  • Das Werk in Michigan, das heute von der Arbeitsniederlegung betroffen war, stellt Ram 1500-Lkw her
  • Der Aktienkurs von Stellantis NV liegt heute Morgen immer noch deutlich über 1 %

Stellantis NV (EPA: STLA) liegt zum Zeitpunkt des Schreibens deutlich im grünen Bereich, obwohl die United Auto Workers am Montag ihren Streik gegen das traditionsreiche Automobilunternehmen weiter ausgeweitet hat.

Warum hat die UAW ihren Streik gegen Stellantis ausgeweitet?

Unerwartet haben sich heute Morgen weitere (etwa) 6.800 Beschäftigte des SHAP - Sterling Heights Assembly Plant dem laufenden Streik angeschlossen.

Die UAW hat beschlossen, aggressiver gegen Stellantis vorzugehen, weil das aktuelle Angebot nicht einmal mit dem von GM und Ford vergleichbar ist, wie die Gewerkschaft heute in einer Pressemitteilung bekannt gab.

In dem besagten Werk in einem Vorort von Detroit werden Ram 1500 Pickup-Trucks hergestellt. Der Aktienkurs von Stellantis ist gegenüber dem Jahresbeginn um mehr als 30 % gestiegen.

Der Pickup Ram 1500 von Stellantis verfügt über ein gesundes Angebot

Das Werk in Michigan ist für Stellantis, das sich noch nicht zu den heutigen Entwicklungen geäußert hat, von entscheidender Bedeutung.

Das Unternehmen ist jedoch besser als die Rivalen Ford und General Motors positioniert, um die Arbeitsniederlegung zu überstehen, die vor allem die Produktion seiner Pickups betrifft, da der Ram 1500 bereits für über 100 Tage vorrätig ist.

Insgesamt befinden sich mehr als 40.000 Mitglieder der United Auto Workers im Streik gegen die drei großen US-Automobilhersteller.

Stellantis wird voraussichtlich am 31. Oktober seine Finanzergebnisse für das 3. Quartal vorlegen. Der Konsens geht davon aus, dass das Unternehmen im laufenden Jahr 5,90 $ pro Aktie verdienen wird, die im nächsten Jahr voraussichtlich deutlich auf 5,29 $ pro Aktie sinken werden.