BitGo-CEO sagt, SEC könnte Bitcoin-ETF-Anträge wegen Coinbase ablehnen

BitGo-CEO sagt, SEC könnte Bitcoin-ETF-Anträge wegen Coinbase ablehnen
Charles Thuo
17. Nov. 2023, 20:46 PM
  • Die SEC hat weiterhin eine vorsichtige Haltung bei der Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs eingenommen
  • Belshe weist darauf hin, dass es bei Coinbase zahlreiche Risiken gibt, die im Dunkeln bleiben
  • Einige Akteure hoffen, dass regulierte Krypto-Depotanbieter den Weg für die Zulassung von ETFs ebnen könnten

Der CEO von BitGo, Mike Belshe, hat sich skeptisch über die Genehmigung von Anträgen für Bitcoin-ETFs durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) geäußert.

Die Bedenken von Belshe konzentrieren sich auf die Integration von Börsen und Verwahrungsdienstleistungen in der Kryptoindustrie. Er glaubt, dass die SEC eine klare Trennung zwischen diesen beiden Funktionen anstrebt, um das Risiko von Marktmanipulationen zu verringern. Diese Haltung kommt vor dem Hintergrund, dass die SEC bereits mehr als 20 Bitcoin-ETF-Anträge abgelehnt hat, in erster Linie aufgrund von Bedenken über mögliche Marktmanipulationen und mangelnden Kundenschutz.

Belshe weist auf Risiken im Zusammenhang mit Coinbase hin

Belshe wies insbesondere auf Risiken im Zusammenhang mit Coinbase hin, das als Verwahrungspartner für mehrere potenzielle ETFs ausgewählt wurde.

Er wies darauf hin, dass es bei Coinbase Risiken gibt, die nicht gut verstanden werden, und dass die SEC eine vollständige Trennung von Börsen- und Verwahrungsfunktionen verlangen könnte, bevor sie mit der Genehmigung von ETFs fortfährt. Trotz des allgemeinen Optimismus in der Branche und einiger Analysten, die die Chancen für eine ETF-Zulassung als hoch einschätzen, unterstreichen die Bemerkungen von Belshe die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen und die vorsichtige Herangehensweise der SEC an Kryptowährungsprodukte.

Belshes Kommentare spiegeln breitere Bedenken in der Krypto-Industrie über die regulatorische Landschaft und die Notwendigkeit klarerer Richtlinien und Strukturen wider, um die regulatorische Genehmigung für innovative Finanzprodukte wie Bitcoin-ETFs zu erhalten. Während einige regulierte Krypto-Custody-Anbieter wie Anchorage, BitGo und Coinbase unabhängig von Kryptobörsen sind, geht die Debatte darüber weiter, ob diese Trennung für die Zulassung eines Bitcoin-ETF durch die SEC ausreichend ist

Die anhaltenden Bitcoin-ETF-Ablehnungen

Während einige Branchenakteure hoffen, dass regulierte, von Börsen unabhängige Krypto-Depotanbieter wie Anchorage, BitGo und Coinbase den Weg für eine ETF-Zulassung ebnen könnten, bleiben andere skeptisch. Die Skepsis rührt von der historischen Zurückhaltung der SEC bei der Zulassung von Krypto-ETFs her, selbst wenn diese auf Vermögenswerten basieren, die an regulierten Börsen gehandelt werden

Trotz des wachsenden Optimismus der Branche wurden mehr als 20 Bitcoin-ETF-Anträge von der SEC abgelehnt. Als Hauptgründe werden potenzielle Marktmanipulationen und unzureichender Kundenschutz genannt, was sich mit Belshes Ansicht deckt, dass die SEC der Doppelrolle der Börsen als Handelsvermittler und Vermögensverwahrer besonders misstrauisch gegenübersteht.

Die Erkenntnisse von Belshe spiegeln die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen auf dem Kryptomarkt wider. Seine Kommentare unterstreichen die Notwendigkeit klarer regulatorischer Richtlinien und Strukturen, die für die Zulassung innovativer Finanzprodukte wie Spot-Bitcoin-ETFs grundlegend sind.