GameStop-Aktie stürzt ab, nachdem Einzelhändler Pläne für einen Aktienverkauf bekannt gibt

GameStop-Aktie stürzt ab, nachdem Einzelhändler Pläne für einen Aktienverkauf bekannt gibt
Wajeeh Khan
17. Mai 2024, 16:00 PM
  • GameStop Corp hat am Freitag den Verkauf von weiteren 45 Millionen Aktien beantragt.
  • $GME sagt, dass seine Umsätze im ersten Quartal niedriger ausfallen werden als bisher erwartet.
  • Die GameStop-Aktie eröffnete nach Bekanntwerden der heutigen Nachrichten mit einem Minus von etwa 20 %.

GameStop Corp (NYSE: GME) eröffnete am Freitag mit einem Minus von etwa 20 %, nachdem die Aktie im Rahmen einer At-the-Market-Offerte den Verkauf zusätzlicher Aktien beantragt hatte.

Wie viele Aktien plant $GME zu verkaufen?

Insgesamt will der Videospiele- Händler 45 Millionen Aktien anbieten. Was er mit dem Erlös vorhat, bleibt allerdings unklar.

$GME hat sich für einen Aktienverkauf entschieden, kurz nachdem der Meme-Aktienboom kurzzeitig wieder aufflammte und die Aktien zu einem Höchststand von etwa 65 Dollar gehandelt wurden. Nach dem Short Squeeze stürzten sie jedoch stark ab und werden jetzt für 22 Dollar und Kleingeld gehandelt.

Der massive Anstieg der GameStop-Aktie, der kaum einen Tag anhielt, kam zustande, nachdem Keith Gill oder „Roaring Kitty“ zum ersten Mal seit 2021 einen Beitrag auf X verfasste.

Gill gilt weithin als Pionier des Meme-Stock-Phänomens.

Warum ist die GameStop-Aktie am Freitag sonst noch im Minus?

Der geplante Aktienverkauf ist eine schlechte Nachricht für die Aktionäre von $GME, da dadurch ihr Anteil an dem 6,5 Milliarden Dollar schweren Unternehmen mit Sitz in Grapevine, Texas, verwässert wird.

Beachten Sie, dass Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Securities, weiterhin ein Abwärtsrisiko für die GameStop-Aktie auf etwa 5,60 USD sieht. In seiner jüngsten Forschungsnotiz heißt es:

Die Aktien des Einzelhandelsunternehmens sind heute auch deshalb im Minus, weil das Management nun einen Umsatzrückgang zwischen 872 und 892 Millionen Dollar im ersten Finanzquartal erwartet, wie Invezz hier berichtete. Analysten hatten zum Vergleich bei etwa 1,0 Milliarden Dollar gelegen.