Eilmeldung: Der Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi ist bestätigt

Eilmeldung: Der Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi ist bestätigt
Katya Stead
20. Mai 2024, 09:11 AM
  • Am frühen Morgen wurde der Tod des iranischen Staatschefs Ebrahim Raisi bestätigt.
  • Raisi und andere Staatsmitglieder waren irgendwann am Sonntag innerhalb der iranischen Grenzen in einen Hubschrauberabsturz verwickelt.
  • Der Vorfall könnte durchaus zu neuen geopolitischen Spannungen führen, da der Iran Raisi bereits als „Märtyrer“ bezeichnet.

Heute Morgen wurde bestätigt, dass der iranische Präsident Ebrahim Raisi am Wochenende bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen ist.

Am Sonntagmorgen flogen Raisi und andere wichtige Staatsmitglieder bei rauem, nebligem Wetter und schlechter Sicht über die nordwestliche Region des Iran, nahe dem Nachbarland Aserbaidschan.

Die Kommunikation mit dem Hubschrauber brach einige Stunden vor dem geschätzten Absturz ab, während dieser durch die Bergregion flog.

Die Nachricht wurde zuerst von der iranischen Nachrichtenagentur The Islamic Republic News Agency, einem staatlichen Mediendienst, gemeldet. Die IRNA stufte den Vorfall am Sonntagabend als „harte Landung“ ein und begann mit der Suche nach dem Hubschrauber des Präsidenten.

In den frühen Morgenstunden des Montags bestätigte die IRNA, dass das Wrack des Hubschraubers gefunden worden sei. Von Überlebenden sei offenbar keine Spur mehr zu sehen.

Unter den mutmaßlich Toten befanden sich auch der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sowie mehrere Angehörige des Gefolges und Sicherheitspersonals von Raisi.

Beunruhigenderweise hat das iranische Kabinett heute Morgen eine Presseerklärung zu dem Tod herausgegeben, in der es von Raisi als „Märtyrer“ spricht. Ebenso beschrieb die IRNA seinen Tod heute Morgen mit der Schlagzeile „Märtyrer im Dienste der Nation“.

Dies hat bei vielen die Frage aufgeworfen, ob die Schuld für den Vorfall einem bestimmten Land, möglicherweise den USA, zugeschoben wird und dies zu einer Eskalation der ohnehin schon heftigen geopolitischen Spannungen im Nahen Osten führen könnte.