Südkorea beteiligt sich am Wettlauf ins All und plant Investitionen in Höhe von 72,5 Milliarden US-Dollar bis 2045

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auf May 30, 2024
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  • Diese historische Initiative wurde bei der Eröffnungszeremonie der KASA in Sacheon vorgestellt.
  • KASA wurde als Wahlversprechen von Präsident Yoon Suk Yeol ins Leben gerufen, der im Mai 2022 sein Amt antritt.
  • Die Nationalversammlung hat letztes Jahr einen Gesetzentwurf verabschiedet, um KARI und KASSI in die Zuständigkeit von KASA zu überführen.

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Südkorea, seit langem eine Schwergewichtsnation in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Halbleiter, richtet seinen Blick auf die letzte Grenze: den Weltraum.

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Präsident Yoon Suk Yeol kündigte einen ehrgeizigen Plan an, bis 2045 100 Billionen Won (72,6 Milliarden Dollar) in die Raumfahrtindustrie zu investieren, mit dem Ziel, bis 2032 ein Raumfahrzeug auf dem Mond zu landen und bis 2045 die Nationalflagge auf dem Mars zu hissen.

Diese historische Initiative wurde bei der Eröffnungszeremonie der Korea AeroSpace Administration (KASA) in Sacheon vorgestellt.

Massive Investitionen zur Stärkung der Luft- und Raumfahrtbranche

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Der Plan von Präsident Yoon sieht eine deutliche Erhöhung des Haushalts und der Investitionen vor, um die Wettbewerbsfähigkeit Südkoreas im globalen Wettlauf ins All zu stärken.

Yoon sagte:

Wir werden das entsprechende Budget bis 2027 auf über 1,5 Billionen Won erhöhen und bis 2045 Investitionen in Höhe von etwa 100 Billionen Won anziehen.

Diese Investitionsstrategie ist Teil einer umfassenderen Anstrengung, Südkorea als Vorreiter bei der Festlegung von Standards und der Förderung von Innovationen in der Raumfahrt und verwandten Branchen zu positionieren.

KASA, die neu gegründete südkoreanische Raumfahrtagentur, zielt darauf ab, die Raumfahrtbemühungen des Landes zu bündeln, die bislang auf mehrere Organisationen verteilt waren.

Mit der Konsolidierung im Rahmen von KASA sollen die Bemühungen in den Bereichen Weltraumforschung, Industrie, Sicherheit und internationale Zusammenarbeit rationalisiert werden, was eine deutliche Abkehr vom bisherigen fragmentierten Ansatz darstellt.

Jüngste Erfolge und Zukunftspläne in der Weltraumforschung

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Südkoreas jüngste Erfolge in der Weltraumtechnologie unterstreichen seine wachsenden Fähigkeiten. Im vergangenen Jahr wurden mit dem erfolgreichen dritten Start der 200 Tonnen schweren Nuri-Rakete, auch bekannt als KSLV-II, acht funktionsfähige Satelliten in die Umlaufbahn gebracht.

Darüber hinaus hat das Land zwei militärische Aufklärungssatelliten mit SpaceX- Raketen gestartet, um die Überwachung Nordkoreas zu verbessern.

Südkorea plant, bis 2025 fünf Spionagesatelliten und bis 2030 rund 60 kleine und Mikro-Spionagesatelliten anzuschaffen, die eine umfassende Überwachung der koreanischen Halbinsel ermöglichen sollen.

Auch die Entwicklung einer eigenen Feststoffrakete ist im Gange; im Dezember führt das Militär seinen dritten Flugtest durch.

Diese kleineren Satelliten, die voraussichtlich mit dieser inländischen Rakete gestartet werden, werden die Weltraumkapazitäten und die Sicherheit Südkoreas erheblich stärken.

Strategischer Wandel hin zu einer einheitlichen Weltraumpolitik

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Die Gründung von KASA stellt einen strategischen Wandel in Südkoreas Ansatz zur Weltraumforschung dar.

Seit 1989 wurden Weltraumangelegenheiten vom Korea Aerospace Research Institute (KARI) verwaltet, während die astronomische Forschung und die internationale Zusammenarbeit in die Zuständigkeit des Korea Astronomy and Space Science Institute (KASSI) und verschiedener anderer Ministerien fielen.

Das Ministerium für Wissenschaft und IKT (MSIT) erkannte, dass dieses verteilte System das Wachstum einschränkte, und veranlasste die Konsolidierung zu einer einzigen Agentur.

KASA wurde als Wahlversprechen von Präsident Yoon Suk Yeol, der im Mai 2022 sein Amt antritt, ins Leben gerufen und soll diese Funktionen integrieren und eine einheitlichere Weltraumstrategie vorantreiben.

Im vergangenen Jahr verabschiedete die Nationalversammlung einen Gesetzentwurf zur Überführung von KARI und KASSI in die Zuständigkeit von KASA, der nun in Kraft getreten ist.

Mond- und Marsmissionen wahrscheinlich?

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Südkoreas umfangreiche Investitionen und seine strategische Konsolidierung in der Raumfahrtindustrie dürften das Land zu einem ernstzunehmenden Akteur auf der Weltbühne machen.

Durch die Förderung von Innovationen und die Vereinheitlichung seiner Raumfahrtprogramme unter KASA möchte das Land nicht nur seine ehrgeizigen Mond- und Marsmissionen verwirklichen, sondern auch bei den Standards der Raumfahrttechnologie und der internationalen Zusammenarbeit eine Führungsrolle einnehmen.

Die Vision von Präsident Yoon unterstreicht die Bedeutung der Weltraumforschung als entscheidenden Bestandteil der nationalen Wettbewerbsfähigkeit und des technologischen Fortschritts.

Indem Südkorea seine Bemühungen intensiviert, wird es zum umfassenderen globalen Wettlauf im Weltraum beitragen und möglicherweise mit anderen Nationen und internationalen Weltraumorganisationen zusammenarbeiten.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI-Tools aus dem Englischen übersetzt und anschließend von einem lokalen Übersetzer Korrektur gelesen und bearbeitet.

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