Weltbank erhöht Wachstumsprognose für US-BIP für 2024 auf 2,5 %

Weltbank erhöht Wachstumsprognose für US-BIP für 2024 auf 2,5 %
Diya Poddar
11. Juni 2024, 16:18 PM
  • Für dieses Jahr wird ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,6 % erwartet, was einer Verbesserung gegenüber der im Januar prognostizierten Rate von 2,4 % entspricht.
  • Für die Eurozone bleibt die BIP-Wachstumsprognose für 2024 unverändert bei 0,7 %.
  • Die Weltbank prognostiziert für das Jahr 2025 ein globales Wirtschaftswachstum von 2,7 %.

Die Weltbank gab am Dienstag in ihrem jüngsten Bericht „Global Economic Prospects“ bekannt, dass sie für die Vereinigten Staaten im Jahr 2024 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,5 Prozent rechnet.

Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber der Wachstumsprognose vom Januar von 1,6% dar und unterstreicht die anhaltend robuste Expansion der US-Wirtschaft.

Globale Konjunkturaussichten verbessert

Für dieses Jahr wird ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,6 % erwartet, was einer Verbesserung gegenüber der im Januar prognostizierten Rate von 2,4 % entspricht.

Die Weltbank erklärte in ihrem Bericht:

Prognosen für die Eurozone und China

Für die Eurozone bleibt die BIP-Wachstumsprognose für 2024 unverändert bei 0,7 Prozent. Unterdessen wird für Chinas Wirtschaft für 2024 ein Wachstum von 4,8 Prozent erwartet, was 0,3 Prozentpunkte mehr ist als die vorherige Prognose.

Diese Aufwärtskorrektur spiegelt die verbesserte Wirtschaftstätigkeit und die stärker als erwartete Erholungsdynamik in China wider.

Mit Blick auf die Zukunft prognostiziert die Weltbank für 2025 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum dürfte das BIP der USA um 1,8 Prozent steigen, in der Eurozone um 1,4 Prozent und in China um 4,1 Prozent.

Anhaltender Inflationsdruck

Der Bericht stellt außerdem fest, dass sich die weltweiten Wachstumsaussichten zwar verbessert haben, der anhaltende Inflationsdruck in wichtigen Volkswirtschaften den erwarteten Rückgang der weltweiten Zinssätze jedoch dämpft.

Dies lässt darauf schließen, dass die Notenbanken ihre straffere Geldpolitik möglicherweise länger als bislang erwartet beibehalten werden, um anhaltende Inflationstendenzen zu bekämpfen.

Die jüngsten Revisionen der Weltbank spiegeln eine vorsichtig optimistische Sicht der globalen Wirtschaftslandschaft wider. Maßgeblichen Anteil daran hat die solide Expansion der US-Wirtschaft.

Während die Welt mit dem anhaltenden Inflationsdruck und den Auswirkungen auf die Zinssätze zu kämpfen hat, bieten diese Prognosen sowohl politischen Entscheidungsträgern als auch Anlegern wertvolle Erkenntnisse.