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Zürcher Kantonalbank (ZKB) führt Bitcoin- und Ethereum-Handelsdienste ein

Zürcher Kantonalbank (ZKB) führt Bitcoin- und Ethereum-Handelsdienste ein
Diya Poddar
04. Sept. 2024, 15:51 PM
  • Die Partnerschaft der ZKB mit der Crypto Finance AG integriert den Krypto-Handel nahtlos.
  • Die Thurgauer Kantonalbank ist die erste Partnerbank, die die B2B-Kryptolösung der ZKB einsetzt.
  • Die ZKB erforscht aktiv die Blockchain-Technologie und beteiligt sich an mehreren Initiativen für digitale Anleihen.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB), die viertgrößte Bank der Schweiz, ist in den Kryptowährungsmarkt eingestiegen und bietet Handels- und Verwahrdienste für Bitcoin und Ethereum an.

Der neue Service der ZKB ist Teil ihrer digitalen Plattform und richtet sich sowohl an Privat- als auch an institutionelle Kunden.

Indem die ZKB über ihre E-Banking- und Mobile-Banking-Plattformen den direkten Handel und die sichere Verwahrung von Bitcoin und Ethereum anbietet, möchte sie von der steigenden Nachfrage nach Kryptowährungslösungen innerhalb des etablierten Schweizer Finanzökosystems profitieren.

In Zusammenarbeit mit der Crypto Finance AG, einer Tochtergesellschaft der Gruppe Deutsche Börse, hat die ZKB Kryptowährungstransaktionen in ihre bestehende digitale Bankinfrastruktur integriert.

Keine Notwendigkeit für separate Geldbörsen

Kunden können nun Kryptowährungen handeln und speichern, ohne dass separate Wallets oder die Verwaltung privater Schlüssel erforderlich sind, da die ZKB alle Aspekte der Verwahrung und Transaktionssicherheit übernimmt.

Darüber hinaus sind die Krypto-Dienstleistungen der ZKB nicht nur auf ihre Kunden beschränkt.

Die Bank hat eine Business-to-Business (B2B)-Lösung entwickelt, die es anderen Schweizer Banken ermöglicht, ihren Kunden ähnliche Krypto-Handels- und Verwahrungsdienste anzubieten.

Die Thurgauer Kantonalbank ist der erste Partner, der diese Lösung einführt und damit den Zugang zu Kryptowährungen in der gesamten Schweizer Finanzlandschaft erweitert.

Der Vorstoß der ZKB in den Kryptowährungssektor baut auf ihrer Geschichte digitaler Innovationen auf.

Im Jahr 2021 beteiligte sich die Bank an der Emission der weltweit ersten digitalen Anleihe an der SIX Digital Exchange und unterstrich damit ihr Engagement für die Blockchain-Technologie.

Im Jahr 2023 fungierte die ZKB als Co-Lead-Managerin bei einem Pilotprojekt der Schweizerischen Nationalbank zur Ausgabe digitaler Anleihen mit digitaler Zentralbankwährung.

Einführung digitaler Vermögenswerte durch Schweizer Banken

Die Einführung der Krypto-Dienste der ZKB erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem digitale Vermögenswerte bei Schweizer Finanzinstituten weit verbreitet sind.

So erweiterte beispielsweise Sygnum, eine kryptofreundliche Bank mit Sitz in Zürich, im Juni 2024 ihre B2B-Dienste auf über 20 Unternehmen, darunter PostFinance, ZugerKB und LuzernerKB.

Diese Expansion hat einem erheblichen Teil der Schweizer Bevölkerung den Zugang zu den Kryptowährungsmärkten ermöglicht und unterstreicht die zunehmende Integration digitaler Vermögenswerte in den Schweizer Bankensektor.

Der Einstieg der ZKB in den Kryptomarkt ist eine strategische Antwort auf die steigende Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten.

Durch die Bereitstellung einer sicheren und leicht zugänglichen Plattform für Privat- und institutionelle Kunden ist die ZKB bestens aufgestellt, einen wesentlichen Anteil am wachsenden Markt für digitale Vermögenswerte zu erobern.

Die Schweiz ist weiterhin führend in der Finanzinnovation und der Schritt der ZKB, Krypto-Handels- und Verwahrdienste anzubieten, ist ein Zeichen dafür, dass sich der Schweizer Finanzsektor zunehmend auf die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte konzentriert.

Da weitere Banken wie die Thurgauer Kantonalbank und Sygnum diesem Beispiel folgen, steht der Schweizer Kryptomarkt vor weiterem Wachstum und festigt seine Position als weltweit führender Anbieter im digitalen Finanzwesen.