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Human Rights Foundation startet Bitcoin-Kampagne zur Unterstützung der venezolanischen Opposition

Human Rights Foundation startet Bitcoin-Kampagne zur Unterstützung der venezolanischen Opposition
Noris Soto
06. Sept. 2024, 15:46 PM
  • Die Kampagne ruft zu Spenden auf, um Oppositionsführerin María Corina Machado und andere Aktivisten zu unterstützen.
  • Die neue Initiative der HRF zielt darauf ab, Bitcoin-Spenden direkt an Menschenrechtsverteidiger in Venezuela weiterzuleiten.
  • Oppositionsführerin María Corina Machado lobte Bitcoin als ein Instrument der wirtschaftlichen Freiheit.

In einem mutigen Schritt zur Unterstützung der venezolanischen Opposition hat die Human Rights Foundation (HRF) eine Bitcoin-Spendenkampagne gestartet, um die demokratischen Bemühungen gegen das derzeitige Regime zu unterstützen.

Die am 5. September angekündigte Kampagne bittet um Spenden, um der Oppositionsführerin María Corina Machado und anderen Aktivisten dabei zu helfen, die politischen Turbulenzen im Land zu bewältigen. Sie unterstreicht das Potenzial von Kryptowährungen bei der Förderung der Menschenrechte und des Widerstands gegen autoritäre Kontrolle.

Ein strategischer Schritt in Krisenzeiten

Die Human Rights Foundation, eine weltweit anerkannte gemeinnützige Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt, ist schon lange im Bereich der Kryptowährungen aktiv.

Die Organisation ist dafür bekannt, Stipendien und finanzielle Hilfen zur Förderung der Bitcoin-Entwicklung anzubieten und nutzt dieses dezentrale Tool nun, um die venezolanischen Bürger zu stärken.

Die neue Initiative der HRF zielt darauf ab, Bitcoin-Spenden unter Umgehung der staatlichen Kontrolle direkt an Menschenrechtsverteidiger in Venezuela weiterzuleiten.

Die Kampagne folgt auf die umstrittenen Wahlen vom 28. Juli, die weitverbreitete Unruhen auslösten und zu rigorosen Maßnahmen der Regierung führten.

Angesichts der Turbulenzen im Land möchte HRF die dezentrale Natur von Bitcoin nutzen, um internationale Unterstützung zu gewinnen.

Die Rolle von Bitcoin bei der Stärkung der Venezolaner

Bei der Ankündigung der Kampagne lobte Oppositionsführerin María Corina Machado Bitcoin als Instrument der wirtschaftlichen Freiheit.

Sie betonte, dass Kryptowährungen es den Venezolanern ermöglichten, der Manipulation der Währung und der Wechselkurse durch die Regierung zu entgehen.

„Bitcoin hat sich von einem humanitären Werkzeug zu einem unverzichtbaren Mittel des Widerstands entwickelt“, erklärte Machado und verwies auf die potenzielle Rolle des Bitcoins bei der künftigen Erholung Venezuelas von der wirtschaftlichen Misswirtschaft und der autoritären Herrschaft.

Dies ist das erste Mal, dass Machado Bitcoin offen unterstützt und sogar die Möglichkeit andeutet, es als Teil einer nationalen strategischen Reserve zu verwenden.

Die Kampagne der HRF verspricht, dass 100 % der Bitcoin-Spenden direkt an Aktivisten in Venezuela gehen und so sichergestellt wird, dass die Gelder die Kontrolle des Regimes umgehen.

Um Spenden zusätzlich zu fördern, bietet die Stiftung US-amerikanischen Spendern Steuervorteile, die es ihnen ermöglichen, ihre Beiträge von der Steuer abzusetzen.

Ein breiterer Vorstoß für Veränderungen

Diese Bitcoin-Kampagne ist Teil der umfassenderen Mission der HRF , Menschen, die unter unterdrückerischen Regierungen leben, mehr Macht zu geben.

Indem sich die Stiftung für die Verwendung von Bitcoin in Venezuela einsetzt, hofft sie, das revolutionäre Potenzial der Kryptowährung bei der Förderung von Demokratie und Menschenrechten aufzuzeigen.

Die Kampagne steht zudem im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen der HRF, hervorzuheben, wie moderne Technologie ein mächtiges Instrument für den sozialen Wandel in politisch korrupten Nationen sein kann.

Während Venezuela seine anhaltende politische Krise bewältigt, könnte die Bitcoin-Kampagne der HRF die Art und Weise verändern, wie Widerstandsbewegungen Technologie nutzen, um Freiheit und Autonomie zu erreichen.