Xbox-Entlassungen: Microsoft streicht 650 Stellen nach 69-Milliarden-Dollar-Deal mit Activision

Xbox-Entlassungen: Microsoft streicht 650 Stellen nach 69-Milliarden-Dollar-Deal mit Activision
Diya Poddar
12. Sept. 2024, 16:52 PM
  • Auch andere Gaming-Giganten wie Sony, Unity und Twitch haben kürzlich Entlassungen angekündigt.
  • Trotz der Kürzungen hat Microsoft bestätigt, dass keine Spiele oder Studios abgesagt werden.
  • Zu den vorherigen Entlassungswellen bei Xbox gehörten der Abbau von 1.900 Stellen und die Schließung mehrerer Studios.

Microsoft hat eine neue Entlassungswelle in seiner Xbox-Spieleabteilung bestätigt. Es handelt sich um die dritte bedeutende Entlassungsrunde seit der 69 Milliarden Dollar teuren Übernahme von Activision Blizzard.

In einem Memo gab Phil Spencer, CEO von Microsoft, bekannt, dass die Entscheidung, die 650 Stellen, vor allem in Unternehmens- und Supportfunktionen, betrifft, Teil einer umfassenderen Umstrukturierungsmaßnahme ist, die darauf abzielt, die Struktur des Spielegiganten nach der Übernahme auf langfristigen Erfolg auszurichten.

Diese Entwicklung folgt auf frühere Entlassungen und Studioschließungen in der Spielebranche von Microsoft, da das Unternehmen bestrebt ist, seine erheblichen Investitionen in der Branche aufrechtzuerhalten.

Xbox-Entlassungen: Keine Spiele, Studios werden abgesagt

Diese Entscheidung erfolgte nach früheren Entlassungswellen im Januar und Mai, in deren Rahmen 1.900 Stellen abgebaut und mehrere Spielestudios geschlossen wurden, darunter Arkane Austin und Tango Gameworks.

Der jüngste Stellenabbau ist Teil einer umfassenderen Strategie von Microsoft, die finanzielle Nachhaltigkeit seiner Gaming-Sparte nach der Übernahme zu sichern.

Nachdem der Deal mit Activision Blizzard nun abgeschlossen ist, konzentriert sich das Unternehmen auf die Umstrukturierung seines Gaming-Geschäfts, um die Dynamik seiner Investitionen aufrechtzuerhalten.

Trotz der Kürzungen hat Microsoft bestätigt, dass als direkte Folge dieser Entlassungen keine Spiele oder Studios abgesagt oder geschlossen werden.

Große Gaming-Unternehmen bauen weltweit Arbeitsplätze ab

Die Entlassungen bei Xbox spiegeln einen breiteren Trend in der Spielebranche wider, wo große Unternehmen wie Sony, Unity, Twitch, Playtika und Discord in den letzten zwei Jahren allesamt erhebliche Entlassungen angekündigt haben.

Sony etwa entließ im Februar 2024 900 Mitarbeiter seiner PlayStation-Sparte.

Dieser branchenweite Personalabbau unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Glücksspielunternehmen gegenübersehen, wenn es darum geht, Kosten im Griff zu behalten und gleichzeitig in einem wettbewerbsintensiven Markt zu wachsen.

In der Xbox-Abteilung von Microsoft kam es im vergangenen Jahr zu erheblichen Personalabbaumaßnahmen.

Im Januar strich das Unternehmen in seinem gesamten Spielesektor 1.900 Stellen und im Mai folgte die Schließung mehrerer Studios.

Diese Maßnahmen wurden als Teil der umfassenderen Strategie von Microsoft ergriffen, Activision Blizzard in den Betrieb zu integrieren und sein Gaming-Geschäft für zukünftigen Erfolg zu optimieren.

Trotz der anhaltenden Entlassungen hat Microsoft seiner Gaming-Community versichert, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung oder Veröffentlichung von Spielen, Geräten oder Spielerlebnissen geben werde.

Das Unternehmen ist weiterhin bestrebt, seine verbleibende Belegschaft zu unterstützen und die langfristige Rentabilität seiner Gaming-Sparte sicherzustellen.

Mit den laufenden Umstrukturierungsbemühungen möchte Microsoft die Xbox für weiteres Wachstum und Erfolg auf dem wettbewerbsintensiven Gaming-Markt positionieren.