Nikkei 225 bildet bullische Flagge, SoftBank, Kioxia und Nintendo legen zu

KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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Kaufempfehlung für Kioxia. Der Artikel hebt eine deutliche Erholung sowie starke Ergebnisse und einen Ausblick hervor, der ein operatives Ergebnis von rund ¥11.78B im aktuellen Quartal vorsieht — klarer Hinweis darauf, dass sich der Speicherzyklus wieder zu ihren Gunsten dreht. Der 50%ige Anstieg vom Monatstief deutet auf eine erzwungene Neubewertung und Momentum hin, das bis in das nächste Ergebnisfenster tragen kann.
Kernrisiko: Risiko: Ein erneuter Einbruch bei Speicherpreisen oder der Nachfrage würde den positiven Ausblick zunichte machen und die Aktie auf Niveaus eines Krisenzyklus zurückfallen lassen.
Kaufempfehlung für SoftBank Group. Die These basiert auf portfoliogetriebener Ertragskraft: Der Nettogewinn sprang auf ¥347B gegenüber den Erwartungen, und der Artikel führt das Aufwärtspotenzial auf Beteiligungen an OpenAI und Intel sowie auf die Vorbereitung des OpenAI-IPO zurück. Wenn der Markt weiterhin für KI-Exposure zahlt, kann SoftBank weiter neu bewertet werden, selbst wenn das Kerngeschäft Telekom langsamer läuft.
Kernrisiko: Risiko: Ein Einbruch im Bewertungs-Sentiment für KI/IPO (z. B. komprimierende Bewertungen von OpenAI/Anthropic) und eine Umkehr der mark-to-market-Gewinne von SoftBank.
- Der Nikkei-225-Index hat sich in den vergangenen Wochen erholt.
- Top-Unternehmen wie Kioxia, SoftBank und Tokyo Electron sind stark gestiegen.
- Der Anstieg fiel mit der anhaltenden Schwäche des japanischen Yen zusammen.
Der Nikkei-225-Index legte diese Woche deutlich zu, erreichte sein höchstes Niveau seit dem 6. Juli und liegt 15% über seinem diesmonatigen Tief. Diese Erholung wurde von den anhaltenden Kursgewinnen im Technologiesektor getragen, da Anleger die jüngste Delle kauften. Zugleich reagierten Händler positiv auf die jüngsten Quartalszahlen.
Kioxia, SoftBank und Tokyo Electron erholen sich
Der Nikkei-225-Index zog diese Woche an, nachdem führende Technologiewerte wie SoftBank, Kioxia und Tokyo Electron sich von der jüngsten Schwächephase erholt hatten.
Kioxia, das größte Speicherunternehmen des Landes, stieg auf ¥53,830, ein Anstieg um 50% gegenüber dem Tief dieses Monats. Diese Erholung spiegelte auch andere Speicherhersteller wie Samsung, Micron und SK Hynix wider.
Kioxia veröffentlichte starke Geschäftszahlen, mit deutlich steigenden Umsätzen und Gewinnen. In der Prognose gab das Unternehmen an, im aktuellen Quartal etwa $11.78 billion operativen Gewinn zu erzielen. Das ist ein bemerkenswertes Comeback für ein Unternehmen, das vor einigen Jahren kurz vor dem Zusammenbruch stand.
Die SoftBank-Aktie stieg ebenfalls auf ¥5,774, deutlich über dem Monatstief von ¥4,520, gestützt durch die anhaltende Performance ihrer Portfoliounternehmen. Beteiligungen an OpenAI und Intel trugen zur Profitabilität bei. Der Nettogewinn für das Juni-Quartal sprang auf ¥347 billion, deutlich über den erwarteten ¥120 billion. Die Beteiligungsmehrwerte von SoftBank stiegen um ¥1.3 trillion.
Die SoftBank-Aktie liegt heute ebenfalls im Plus, nachdem ein Bericht zeigte, dass die Umsatz-Run-Rate von OpenAI auf $40 billion gestiegen ist, während sich das Unternehmen auf seinen IPO vorbereitet. Eine $2 trillion Bewertung von Anthropic, wird wahrscheinlich dessen Bewertung in den Billionenbereich treiben.
Weitere Spitzenwerte im Nikkei-Index, wie Advantest und Tokyo Electron, haben sich in den vergangenen Tagen ebenfalls erholt.
Besonders auffällig: Unternehmen wie Recruit Holdings, Fujikura, Terumo, IHI Corporation, Nintendo und Olympus legten in den letzten fünf Tagen um mehr als 15% zu.
Rückgang des japanischen Yen
Der Nikkei-225-Index stieg auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwäche des japanischen Yen. Der USD/JPY-Wechselkurs stieg auf 159.36, deutlich über dem Monatstief von 155.23.
Diese Entwicklung erfolgte trotz Interventionen der Vereinigten Staaten und Japans nach dem Absturz auf ein Mehrjahrestief. Schätzungen zufolge haben beide Seiten Milliarden Dollar für diese Interventionen ausgegeben.
Der Hauptgrund für das erneute Absacken des Yen nach der Intervention ist, dass Deviseninterventionen langfristig selten Wirkung zeigen. Zudem ist das Währungspaar zum Profiteur von Carry-Trades geworden, da die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan weiterhin groß ist.
Japanische Aktien reagieren unterschiedlich auf den schwächeren Yen. Große Exporteure profitieren, da die schwache Währung ihre Produkte preislich konkurrenzfähiger macht, und umgekehrt.
Technische Analyse des Nikkei-225-Index

Nikkei 225 chart | Source: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass sich der Nikkei-225-Index vom Tief bei 60,398 am 29. Juli auf ein Hoch bei 69,716 erholt hat, sein höchster Stand seit Juni. Er hat ein bullisches Flaggenmuster ausgebildet, ein häufiges Fortsetzungsmuster.
Der Index notiert weiterhin über allen gleitenden Durchschnitten, ein Zeichen dafür, dass die Bullen die Kontrolle behalten. Zudem ist der Relative-Stärke-Index (RSI) über die neutrale Linie von 50 gestiegen und zeigt nach oben.
Daher dürfte der Index voraussichtlich weiter anziehen, da die Bullen das Jahreshoch von 72,870 anvisieren. Ein Rutsch unter die wichtige Unterstützung bei 65,000 würde die bullische Sicht entkräften.

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