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Hester Peirce und Uyeda von der SEC unterstützen Kryptoreform und deuten auf Politikwechsel unter Trump hin

Hester Peirce und Uyeda von der SEC unterstützen Kryptoreform und deuten auf Politikwechsel unter Trump hin
Diya Poddar
08. Nov. 2024, 09:07 AM
  • Hester Peirce, bekannt als „Crypto Mom“, könnte eine Task Force zur Unterstützung einer pro-Krypto-Agenda leiten.
  • Da Trump eine kryptofreundliche Politik bevorzugt, könnten über 100 Durchsetzungsmaßnahmen gegen Kryptowährungen unter Gensler ausgesetzt werden.
  • Die Trump-Administration muss noch einen dauerhaften Nachfolger für den SEC-Vorsitzenden bestätigen.

Da der designierte Präsident Donald Trump sich darauf vorbereitet, im Januar 2025 sein Amt anzutreten, erwarten viele in der Kryptobranche einen Wandel im Ansatz der Securities and Exchange Commission (SEC) zur Regulierung von Kryptowährungen.

Kommissar Mark Uyeda, bekannt für seine Kritik an der strengen Regulierungshaltung der Behörde unter dem Vorsitzenden Gary Gensler, könnte bei der Neugestaltung der Krypto-Richtlinien der SEC eine entscheidende Rolle spielen.

Trump hat versprochen, das seiner Ansicht nach „anti-Krypto-Razzia“ der Biden-Regierung zu stoppen, und Uyedas Unterstützung dieser Vision könnte ihm Anfang nächsten Jahres die Rolle des amtierenden SEC-Vorsitzenden einbringen.

Wird Trumps SEC eine neue Ära der Krypto-Regulierung einläuten?

Seit seinem Eintritt in die SEC im Jahr 2022 hat Uyeda Bedenken hinsichtlich des Ansatzes der Behörde zur Krypto-Aufsicht geäußert, insbesondere unter der Führung von Gensler.

Gensler hat über 100 Zwangsmaßnahmen gegen Kryptounternehmen eingeleitet und sich dabei auf Probleme wie Registrierungsfehler und Betrug konzentriert.

Diese aggressive Haltung hat zu Aufsehen erregenden Fällen gegen Firmen wie Coinbase, Ripple und Kraken sowie zum Zusammenbruch von FTX aufgrund mutmaßlichen Betrugs und Geldwäsche geführt.

Uyedas jüngste Kommentare in einem Interview mit FOX Business lassen darauf schließen, dass er möglicherweise einen Stopp neuer Durchsetzungsmaßnahmen gegen Krypto-Unternehmen unterstützt, insbesondere gegen solche, denen Registrierungsprobleme vorgeworfen werden.

Er argumentiert, dass dies zu einem transparenteren Regulierungsumfeld führen und möglicherweise die dringend benötigte Klarheit für den Kryptomarkt bieten könnte.

Könnten Peirce und Uyeda eine pro-Krypto-Transformation bei der SEC anführen?

Sollte Trump seine Absicht wahr machen, Gensler gleich am ersten Tag zu „entlassen“, könnte Gensler noch bis 2026 als Kommissar der SEC im Amt bleiben, würde dann aber seinen Vorsitz verlieren.

In diesem Fall würde Uyeda wahrscheinlich als kommissarischer Vorsitzender fungieren, bis eine Neubesetzung erfolgt.

Auch SEC-Kommissarin Hester Peirce, die in der Branche aufgrund ihrer unterstützenden Ansichten zu digitalen Vermögenswerten als „Crypto Mom“ bekannt ist, könnte eine wichtigere Rolle übernehmen.

Obwohl Peirce Interesse an der Leitung einer spezialisierten internen Task Force zum Thema Kryptowährungen gezeigt hat, hat sie sich Berichten zufolge entschieden, den Vorsitz nicht anzustreben.

Gerüchten zufolge befinden sich Peirce und Uyeda bereits in Gesprächen über die Einrichtung einer solchen Task Force, die auf einen ausgewogeneren und strukturierteren Regulierungsrahmen hinarbeiten könnte.

Ziel dieser Task Force wäre es, klarere Kommunikationskanäle und Richtlinien für den Kryptosektor zu schaffen und so den wachsenden Forderungen der Branchenakteure nach Transparenz und Vorhersehbarkeit bei der Regulierung Rechnung zu tragen.

Wer könnte Gensler als SEC-Vorsitzender ersetzen?

Trumps Regierung hat ihren bevorzugten Kandidaten für den ständigen SEC-Vorsitzendenposten noch nicht bestätigt. Uyedas Potenzial als amtierender Vorsitzender könnte auf eine pro-Krypto-Haltung während Trumps Amtszeit hindeuten.

Branchenkenner gehen davon aus, dass Uyeda aufgrund seiner Erfahrung als Infragesteller des aktuellen Regulierungsansatzes gute Chancen hat, als Gestalt mit transformativem Charakter innerhalb der SEC zu fungieren.

Genslers aggressive Durchsetzungsstrategie hat erhebliche Debatten ausgelöst, und wenn Trump mit seinen geplanten Änderungen fortfährt, könnte Uyedas Führung zu einem industriefreundlicheren Regulierungsklima führen.

Beobachter sind der Ansicht, dass die SEC unter Uyeda möglicherweise Richtlinien verabschieden könnte, die das Wachstum der Kryptoindustrie ermöglichen und gleichzeitig legitimen Compliance-Bedenken Rechnung tragen.