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Krypto-Angst- und Gierindex sinkt auf den niedrigsten Stand seit Trumps Wahlsieg

Krypto-Angst- und Gierindex sinkt auf den niedrigsten Stand seit Trumps Wahlsieg
Diya Poddar
23. Dez. 2024, 16:16 PM
  • Der Bitcoin-Preis ist in der vergangenen Woche um 8 % gefallen und wird derzeit bei etwa 95.488 $ gehandelt.
  • Die Euphorie an den Märkten nach der Wahl ließ den Index auf 94 steigen.
  • Makrofaktoren wie ETFs und Trumps Rückkehr prägen die Marktaussichten.

Der Kryptomarkt ist in eine vorsichtiger Phase eingetreten, da der Fear and Greed Index – der zur Messung der Marktstimmung verwendet wird – am Montag auf 70 fiel.

Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit dem Wahlsieg von Donald Trump im vergangenen Monat.

Der Index, der von 0 (extreme Angst) bis 100 (extreme Gier) reicht, dient als Barometer für die Marktstimmung und gibt Anlegern Hinweise auf potenzielle Kauf- oder Verkaufsgelegenheiten.

Obwohl das Minus immer noch auf eine von Gier getriebene Zuversicht zurückzuführen ist, weist es auf ein wachsendes Risikobewusstsein hin, da sich der Markt von seinen jüngsten euphorischen Höchstständen entfernt.

Nach Trump-Hoch kühlt Stimmung ab, da Bitcoin fällt

Nach Trumps Wahlsieg stieg der Index auf 94 und spiegelte die Gier der Anleger wider, die Bitcoin in Richtung seiner Höchststände im Dezember trieben.

Der anschließende Rückgang auf 70 deutet jedoch auf einen gemäßigteren Ansatz der Händler hin.

Mit einem Wert von 94 ist der Markt oft als überbewertet angesehen, wobei ungezügelter Optimismus die Vermögenspreise treibt.

Im Gegensatz dazu deutet ein Wert von 70 darauf hin, dass Vorsicht aufkommt und die Anleger das Potenzial für Korrekturen oder Blasen neu bewerten.

Die Preisentwicklung von Bitcoin spiegelt diese Stimmungsumkehr wider.

Der führende Kryptowährungscoin wird derzeit zu einem Preis von etwa 95.488 US-Dollar gehandelt und hat in der vergangenen Woche um über 8 % an Wert verloren.

Diese Folie unterstreicht, wie eng der Fear and Greed Index oft mit der Performance von Bitcoin korreliert – die Preise neigen dazu, zu steigen, wenn Gier vorherrscht, können aber stark fallen, wenn Angst aufkommt.

Der jüngste Rückgang unterstreicht auch eine subtile Neuausrichtung der Anleger.

Obwohl die Gier nach wie vor ein dominierendes Thema ist, scheinen die Marktteilnehmer die Warnungen vor Überbewertung zu beachten, was im Vergleich zur früheren Euphorie auf eine ausgewogenere Stimmung hindeutet.

Die Volatilität von Bitcoin bleibt auch in den Ferien unberechenbar

Mit dem Jahresende rückt die Frage nach der Leistung von Bitcoin in den Ferien in den Fokus.

Historische Trends bieten wenig Klarheit, da sich die Kryptowährung in den vergangenen Festtagen unterschiedlich verhalten hat.

In manchen Jahren gab es im Januar Preissteigerungen, in anderen Preissenkungen.

Ein häufig genanntes Argument ist die geringere Liquidität während der Feiertage, die zu stärkeren Preisschwankungen führen kann.

Die Abwesenheit einer bedeutenden institutionellen Beteiligung in diesen Perioden hat jedoch manchmal zur Preisstabilität beigetragen.

In diesem Jahr könnten externe Einflüsse wie makroökonomische Trends, Trumps bevorstehende Rückkehr ins Weiße Haus und die Folgen der ETF-Zulassungen von 2024 den Kursverlauf von Bitcoin bestimmen.

Die berüchtigte Volatilität von Bitcoin, ein Kennzeichen seiner Marktdynamik, bleibt ein zentrales Thema.

Da der Fear and Greed Index jedoch nun auf eine Stimmungsumkehr hinweist, könnte die Ferienzeit eine ruhigere Phase bringen, es sei denn, unerwartete Nachrichten entfachen die Marktaktivität wieder.