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OpenAI und SoftBank schließen AI-Allianz zur Förderung der japanischen Geschäftsrevolution

OpenAI und SoftBank schließen AI-Allianz zur Förderung der japanischen Geschäftsrevolution
Deepali Singh
03. Feb. 2025, 15:06 PM
  • OpenAI geht eine bahnbrechende Partnerschaft mit SoftBank ein, um KI in japanische Unternehmen zu bringen.
  • Durch die Partnerschaft sollen 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, um die Produkte von OpenAI in Japan in verschiedenen Branchen zu vermarkten.
  • SoftBank stärkt seine Rolle bei der globalen KI-Entwicklung durch massive Investitionen und strategische Allianzen.

In einem Schritt, der auf eine deutliche Förderung der Einführung künstlicher Intelligenz außerhalb der Vereinigten Staaten hindeutet, ist OpenAI, das bahnbrechende KI-Forschungsunternehmen, eine wegweisende Joint Venture mit der SoftBank Group Corp. eingegangen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, KI-Dienste aggressiv zu vermarkten und bei Unternehmen in ganz Japan einzusetzen. Dies ist einer der bisher ehrgeizigsten Versuche, die hochmodernen Tools von OpenAI über die Grenzen des Heimatlandes hinaus an Unternehmenskunden zu bringen.

Ein globaler Wirbelwind und ein Gedankenaustausch in Tokio

Sam Altman, CEO von OpenAI, befindet sich derzeit auf einer Welttournee mit einem rasanten Reiseplan, der wichtige Technologiezentren wie Tokio, Seoul, Neu-Delhi, Dubai und Deutschland umfasst.

Am Montag führte ihn seine Reise nach Tokio, wo er die Bühne mit dem Gründer von SoftBank, Masayoshi Son, teilte.

Die beiden Technologievisionäre enthüllten eine 50:50-Partnerschaft zwischen OpenAI und der Telekommunikationsabteilung von SoftBank, SoftBank Corp., die in einem entscheidenden Treffen mit dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba gipfelte.

Massiver Einsatz

Das neue Unternehmen, das von rund 1.000 neuen Mitarbeitern angeführt wird, wird sich darauf konzentrieren, die Produktpalette von OpenAI aggressiv an ein breites Spektrum japanischer Branchen zu vermarkten, von Automobilherstellern bis hin zu Einzelhändlern.

Son enthüllte außerdem, dass SoftBank selbst ein vielfältiges Portfolio an Unternehmen besitzt, darunter LY Corp. und PayPay Corp., die die Technologien von OpenAI voraussichtlich gemeinsam für etwa 3 Milliarden US-Dollar pro Jahr nutzen werden, was ein massives Engagement für die Integration von KI unterstreicht.

Die zunehmende Bedeutung von SoftBank in der globalen KI-Entwicklung

Diese Allianz unterstreicht nicht nur OpenAIs globale Expansionsstrategie, sondern festigt auch SoftBanks zunehmend einflussreiche Rolle bei der Gestaltung der Entwicklungskurve der KI weltweit.

Von der Führung des 100 Milliarden Dollar schweren „Stargate“-Projekts in den USA bis hin zu den laufenden Investitionen in die Infrastruktur von Rechenzentren in Japan positioniert sich SoftBank eindeutig als wichtiger Akteur.

Darüber hinaus signalisiert die Zusammenarbeit Son's ausdrückliche Zustimmung zu OpenAI's Modell, immer größere Datenmengen zu nutzen, um eine optimale KI-Leistung zu erzielen.

„Mehr Gehirn ist definitiv besser“: Der kühne Vision des Sohnes für KI

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Altman brachte Son seinen Glauben an die transformative Kraft riesiger Rechenressourcen zum Ausdruck.

„Wenn mehr besser ist, sollten wir viel tun. Mehr Gehirn ist definitiv besser“, erklärte Son und schien damit das Argument zu widerlegen, dass günstigere, kleinere KI-Modelle, wie sie vom chinesischen Startup DeepSeek entwickelt wurden, ausreichen.

Er fügte hinzu:

Die KI-Revolution ist jetzt da

SoftBanks Vorstoß in den Bereich KI steht im Einklang mit den Investitionen anderer Technologiegiganten wie Meta Platforms Inc. und Microsoft Corp., die ebenfalls erhebliche Kapitalausgaben für die grundlegende Infrastruktur tätigen, die für die künftige Entwicklung der KI erforderlich ist.

Altman unterstrich das enorme Potenzial der KI und erklärte Son: „Die Welt wird so viel Rechenleistung brauchen … Die Rendite einer linearen Steigerung der Intelligenz ist in Bezug auf den Wert exponentiell. Es erfordert viel Investitionskapital, aber es schafft auch so viel Umsatz.“

Nach der Ankündigung schloss die Aktie von SoftBank mit einem bescheidenen Plus von 0,5 % und erholte sich damit von früheren Verlusten.

Japans KI-Imperativ

Da Son erkannt hat, dass Japan den Internetboom weitgehend verpasst hat, hat er wiederholt betont, dass sich das Land nicht leisten könne, in der sich schnell entwickelnden KI-Landschaft erneut zurückzufallen.

Der Einsatz von KI in Japan wird jedoch durch die starke Abhängigkeit von importierten Energieressourcen und den öffentlichen Skeptizismus gegenüber der Atomkraft nach der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 behindert.

„Die Verbreitung von KI verläuft im Vergleich zu den USA noch langsam“, bemerkte Premierminister Ishiba während seines Treffens mit Altman und Son am Montagabend.

Ein transpazifischer KI-Vorstoß

Nur wenige Wochen vor der Ankündigung in Tokio traten Altman und Son zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump auf, um das Milliarden-Dollar-Projekt Stargate vorzustellen, das den Bau von Rechenzentren und Infrastruktur in den Vereinigten Staaten vorsieht.

Die Initiative, die von Oracle Corp. und MGX aus Abu Dhabi unterstützt wird, zielt darauf ab, in den nächsten vier Jahren 500 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um die Rechenleistung drastisch zu erweitern. Ishiba bat während des geschlossenen Treffens um Feedback dazu, wie das japanische KI-Ökosystem gestärkt werden könne.

Er erkundigte sich auch nach einem bevorstehenden Treffen zwischen Son und Trump und lobte Son dafür, Trumps „immenses Vertrauen“ gewonnen zu haben.

Die Zukunft der Enterprise-KI enthüllen

In einer symbolischen Geste, die an seine Übernahme von Arm im Jahr 2016 erinnerte, präsentierte Son auf der Bühne einen violetten Kristall, der seine Vision für die Zukunft der Technologie symbolisierte.

Gemeinsam mit Arm-CEO Rene Haas und Junichi Miyakawa, dem Leiter der Telekom-Sparte von SoftBank, taufte Son das neue Enterprise-AI-Angebot des Joint Ventures „Cristal Intelligence“.

Mit sichtbarer Begeisterung teilte Son seine Vision der Technologie: