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Wer ist Akash Bobba? Absolvent der UC Berkeley mit indischer Herkunft schließt sich Elon Musks DOGE an

Wer ist Akash Bobba? Absolvent der UC Berkeley mit indischer Herkunft schließt sich Elon Musks DOGE an
Diya Poddar
04. Feb. 2025, 09:21 AM
  • Bobba und ein anderer Ingenieur haben beim GSA eine Sicherheitsfreigabe auf A-Suite-Ebene erhalten.
  • Berichten zufolge versuchten Mitarbeiter der DOGE, auf klassifizierte USAID-Daten zuzugreifen, was interne Ermittlungen auslöste.
  • Regierungsbeamte schlagen Alarm über den Zugang, der den jungen Rekruten von DOGE gewährt wird.

Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) hat eine neue Welle junger Ingenieure rekrutiert, darunter den 23-jährigen Akash Bobba indischer Herkunft, Absolvent der University of California, Berkeley, mit Hintergrund in künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung.

Bobbas Ernennung erfolgt angesichts der wachsenden Kritik an den Einstellungspraktiken von DOGE und dem Grad des Zugangs, der seinen Mitarbeitern innerhalb wichtiger US-Behörden gewährt wird.

Die DOGE-Initiative, die während der Präsidentschaft von Donald Trump per Exekutivverordnung ins Leben gerufen wurde, sollte ursprünglich die Modernisierung der Software-Systeme der Bundesregierung vorantreiben und die bürokratische Effizienz optimieren.

Das Projekt wurde wegen mangelnder Aufsicht kritisiert, insbesondere in Bezug auf die Sicherheitsfreigaben, die seinen Mitarbeitern erteilt wurden.

Bobba und fünf weitere Ingenieure – Edward Coristine, Luke Farritor, Gautier Cole Killian, Gavin Kliger und Ethan Shaotran – wurden trotz ihrer begrenzten Erfahrung in Regierungsgeschäften Rollen innerhalb von DOGE zugewiesen.

Akash Bobba bei DOGE

Bobba, der seinen Abschluss im elitären Management-, Entrepreneurship- und Technologieprogramm (MET) der Universität Berkeley machte, absolvierte zuvor Praktika bei Meta und dem Hedgefonds Bridgewater Associates.

Zu seinem Lebenslauf gehört auch eine Tätigkeit bei Peter Thiels Palantir Technologies, einem Unternehmen, das für seine Arbeit mit staatlichen Datenanalysen bekannt ist.

Seine berufliche Laufbahn deutet auf enge Verbindungen zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Silicon Valley hin, insbesondere zu solchen, die enge Beziehungen zu Musk haben.

Trotz seines relativ jungen Alters hat sich Bobba eine hochrangige Position bei DOGE gesichert und berichtet direkt an Stabschefin Amanda Scales, eine ehemalige Führungskraft bei Musks KI-Unternehmen xAI.

Laut dem Bericht von WIRED verfügen Bobba und Coristine über dienstliche E-Mail-Adressen bei der General Services Administration (GSA), was ihnen eine Sicherheitsfreigabe auf A-Suite-Ebene verschafft.

Diese Bezeichnung ermöglicht uneingeschränkten Zugang zu sensiblen Regierungsanlagen und IT-Systemen, ein Privileg, das normalerweise nur langjährigen Beamten mit umfangreichen Hintergrundüberprüfungen vorbehalten ist.

Ein virales Bild, das vier DOGE-Ingenieure in Regierungsbüros zeigt, löste in den sozialen Medien eine breite Debatte aus, bei der viele ihre Qualifikationen und die potenziellen Risiken in Frage stellten, die durch ihren Zugriff auf vertrauliche Daten entstehen könnten.

Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem Berichte über Versuche von DOGE-Mitarbeitern auftauchten, unbefugten Zugriff auf Datenbanken der US-amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung (USAID) zu erlangen, was eine interne Untersuchung auslöste.

DOGE-Rekrutierungsstrategie sorgt für Bedenken

Die Einstellung von Bobba und seiner Kollegen verdeutlicht ein breiteres Problem im Zusammenhang mit der Regulierungsübernahme: Personen mit engen Verbindungen zum Privatsektor beeinflussen die Politikgestaltung auf eine Weise, die eher ihren eigenen Interessen als dem öffentlichen Wohl dient.

Da mehrere Mitglieder des DOGE Verbindungen zu Thiel und anderen einflussreichen Technologieinvestoren haben, argumentieren Kritiker, dass die Agentur die Interessen der Unternehmen der nationalen Sicherheit vorziehen könnte.

Regierungsbeamte haben ihre Bedenken über das Ausmaß des Zugriffs geäußert, den DOGE-Ingenieure auf kritische Institutionen haben.

Berichten zufolge wurden zwei hochrangige Sicherheitsbeamte, die versucht hatten, DOGE-Personal von klassifizierten Materialien bei USAID fernzuhalten, anschließend in Zwangsurlaub geschickt.

Weitere Untersuchungen von Reuters und der Associated Press bestätigten, dass DOGE vertrauliche Regierungsdokumente missbräuchlich abgerufen hatte, was Bedenken hinsichtlich der Aufsichtsmechanismen der Agentur aufkommen ließ.

Obwohl DOGE als Instrument zur Rationalisierung staatlicher Prozesse konzipiert wurde, hat seine Umsetzung Debatten darüber ausgelöst, ob solche Modernisierungsbemühungen von Personen geleitet werden sollten, die wenig oder keine Erfahrung im öffentlichen Sektor haben.