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Mitsubishi erleidet einen Verlust von 342 Millionen Dollar, da Japans Pläne für Offshore-Windkraft ins Stocken geraten

Mitsubishi erleidet einen Verlust von 342 Millionen Dollar, da Japans Pläne für Offshore-Windkraft ins Stocken geraten
Diya Poddar
06. Feb. 2025, 12:58 PM
  • Die Projekte, die eine Leistung von 1,76 GW erbringen sollen, sollen zwischen 2028 und 2030 in Betrieb genommen werden.
  • Chubu Electric Power musste für die Projekte ebenfalls eine Abschreibung von 118 Millionen Dollar vornehmen.
  • Mitsubishi behielt seine Prognose für den Jahresgewinn von 950 Milliarden Yen (6,2 Milliarden Dollar) bei.

Mitsubishi Corp (TSE: 8058) hat für seine Offshore-Windprojekte eine Abschreibung von 52,2 Milliarden Yen (342,4 Millionen US-Dollar) vorgenommen, was die umfassenderen Herausforderungen widerspiegelt, denen die Ambitionen Japans im Bereich der erneuerbaren Energien gegenüberstehen.

Das Unternehmen, das 2021 die ersten staatlichen Offshore-Windauktionen Japans gewann, überdenkt seine Position aufgrund der steigenden Baukosten, Störungen in der Lieferkette und der steigenden Zinsen.

Der Offshore-Windsektor Japans sollte ein Eckpfeiler des Übergangs zu sauberer Energie werden, doch der jüngste Schritt von Mitsubishi unterstreicht die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen selbst große Akteure konfrontiert sind.

Die drei Windparks, die eine Leistung von 1,76 Gigawatt erzeugen sollen, sollten ursprünglich zwischen 2028 und 2030 in Betrieb gehen, doch ihre Zukunft ist nun ungewiss.

Die Abschreibung wurde im Rahmen der neumonatigen Finanzergebnisse von Mitsubishi für das Jahr bis Dezember 2024 bekannt gegeben. Das Handelsunternehmen meldete einen um 19 % gestiegenen Nettogewinn auf 827,4 Milliarden Yen (5,4 Milliarden US-Dollar), der hauptsächlich auf Gewinne aus dem Verkauf von Flüssigerdgas (LNG) und Vermögenswerten zurückzuführen war.

Offshore-Windprojekte kämpfen unter Kostendruck

Die Entscheidung von Mitsubishi, seine Offshore-Windprojekte neu zu bewerten, fällt zu einer Zeit, in der der japanische Sektor für erneuerbare Energien mit Inflation nach der Pandemie, geopolitischen Risiken und veränderten Dynamiken in der Lieferkette zu kämpfen hat.

CEO Katsuya Nakanishi wies darauf hin, dass die Invasion der Ukraine durch Russland und ihre Auswirkungen auf die globalen Rohstoffpreise eine wichtige Rolle bei der Neubewertung des Unternehmens spielten.

Die steigenden Zinsen haben die finanziellen Belastungen noch verschärft und langfristige Investitionen teurer gemacht.

Trotz Japans Bemühungen, die Kapazität der Offshore-Windenergie auszuweiten, stehen die Entwickler vor den gleichen Kostendrücken wie in Europa und den USA, wo Projekte aufgrund von Budgetüberschreitungen verschoben oder abgesagt wurden.

Chubu Electric Power (TSE: 9502), Mitsubishi-Partner bei den drei Offshore-Farmen, meldete ebenfalls eine Belastung der Projekte in Höhe von 18 Milliarden Yen (118 Millionen US-Dollar).

Trotz der Beeinträchtigungen versucht Mitsubishi, die finanziellen Folgen einzudämmen.

Das Unternehmen gab an, dass es bereits die maximal erwarteten Verluste berücksichtigt habe und dass weitere Abschreibungen nur minimale Auswirkungen auf die Gesamtleistung des Unternehmens haben werden.

Japanische Offshore-Windauktionen und politische Anpassungen

Japan hat bisher drei Offshore-Windauktionen abgehalten, die große globale Akteure wie RWE (ETR: RWEG), Iberdrola (BME: IBE) und BP (LON: BP) angezogen.

Als Reaktion auf Bedenken der Branche hat die Regierung die Auktionsregeln jedoch kürzlich gelockert, um die Projekte finanziell tragfähiger zu machen.

Die Probleme von Mitsubishi sind nicht einzigartig – auch Mitsui & Co (TSE: 8031), das sich 2023 ein Recht zur Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen gesichert hat, warnte diese Woche, dass steigende Baukosten und Wechselkursschwankungen erhebliche Herausforderungen darstellen.

Trotzdem bekräftigte Mitsui sein Engagement in diesem Sektor und deutete an, dass die Unternehmen trotz kurzfristiger Schwierigkeiten weiterhin auf langfristiges Wachstum setzen.

Mitsubishi’s ability to absorb its impairment loss without revising its full-year profit forecast of 950 billion yen ($6.2 billion) suggests confidence in other business segments, particularly LNG, which has remained a core driver of profitability.

Der Offshore-Windsektor bleibt jedoch eine volatilisierte Investition, da sich Unternehmensstrategien durch regulatorische Änderungen und Kostensicherheit beeinflussen lassen.

Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um festzustellen, ob Mitsubishi die Offshore-Windprojekte fortsetzt oder seinen Fokus auf weniger kapitalintensive Initiativen im Bereich der erneuerbaren Energien verlagert.

Japan’s ambition to establish 10 gigawatts of offshore wind capacity by 2030 will depend on how companies navigate these financial and policy challenges.