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Indiens Premierminister Narendra Modi bricht Saudi-Arabien-Reise nach tödlichem Angriff in Kaschmir ab.

Indiens Premierminister Narendra Modi bricht Saudi-Arabien-Reise nach tödlichem Angriff in Kaschmir ab.
Utkarsh Roshan
22. Apr. 2025, 21:00 PM
  • Bewaffnete töteten bei einem der tödlichsten Angriffe auf Zivilisten in Jammu und Kaschmir bis zu 26 Menschen.
  • Der Angriff veranlasste Premierminister Narendra Modi, seine Reise nach Saudi-Arabien abzubrechen.
  • US-Präsident Donald Trump bekundete Indien die „volle Unterstützung und tiefste Anteilnahme“ der Nation.

Bewaffnete töteten bei einem der schwersten Angriffe auf Zivilisten in der nordindischen Region Jammu und Kaschmir seit Jahren bis zu 26 Menschen.

Der Angriff veranlasste Premierminister Narendra Modi, seine Reise nach Saudi-Arabien abzubrechen.

Lokale Beamte bestätigten mindestens 16 Todesfälle, obwohl mehrere Medienberichte darauf hindeuten, dass die Zahl der Opfer auf 25 bis 26 steigen könnte, wobei mehrere weitere Personen verletzt wurden.

Die Opfer wurden hauptsächlich in der Nähe des beliebten Touristenziels Pahalgam, etwa 90 Kilometer östlich von Srinagar, angegriffen.

Unter den Toten waren zwei Ausländer. Die Bewaffneten schossen wahllos auf Touristen, und bisher hat keine Gruppe die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

Narendra Modi bricht seine Reise nach Saudi-Arabien ab.

Premierminister Modi, der sich zu einem zweitägigen Besuch in Saudi-Arabien aufgehalten hatte, wird am Dienstagabend nach Indien zurückkehren, teilte das Außenministerium mit.

Er hatte sich zuvor während der Reise mit Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen.

Modi verurteilte den Angriff und schwor, die Täter „zur Rechenschaft zu ziehen“.

Der Angriff fiel mit dem Besuch des US-Vizepräsidenten JD Vance in Indien zusammen. Vance, der sich am Montag in Neu-Delhi mit Modi getroffen hatte und am Dienstag in Jaipur war, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf X als „schrecklich“.

US-Präsident Donald Trump bekundete Indien „volle Unterstützung und tiefstes Mitgefühl“ und versprach, mit Modi telefonisch zu sprechen, um sein Beileid auszudrücken.

Sicherheitsreaktion

Terroranschläge in Jammu und Kaschmir sind zwar nicht ungewöhnlich, dieser Vorfall ist jedoch bemerkenswert, da er sich gegen Touristen richtete – ein in der Region seltenes Ereignis.

Ministerpräsident Omar Abdullah bezeichnete den Angriff als „viel größer als alles, was wir in den letzten Jahren gegen Zivilisten erlebt haben“.

Als Reaktion darauf reist Innenminister Amit Shah am Dienstagabend zu einer Sicherheitsüberprüfung mit lokalen Behörden nach Srinagar.

Die Landesregierung und die Polizei haben außerdem eine Hotline eingerichtet, um Touristen und Betroffenen zu helfen.

Die Region bleibt stark befestigt, mit Hunderttausenden von stationierten Truppen.