Der globale Schuhgigant Skechers wird im Rahmen eines 9,4 Milliarden Dollar schweren Deals mit 3G Capital privatisiert.

Der globale Schuhgigant Skechers wird im Rahmen eines 9,4 Milliarden Dollar schweren Deals mit 3G Capital privatisiert.
Srinibas Rout
05. Mai 2025, 15:45 PM
  • 3G Capital wird Skechers für 63 US-Dollar pro Aktie in bar übernehmen.
  • Das entspricht einem Aufschlag von fast 30 % auf die jüngste Börsenbewertung.
  • Der derzeitige CEO Robert Greenberg wird seine Führungsrolle behalten.

Skechers steht vor einem neuen Zeitalter. Der globale Schuhgigant gab am Montag bekannt, dass er sich mit dem Private-Equity-Unternehmen 3G Capital auf eine Übernahme geeinigt hat, die das Unternehmen in Privatbesitz überführen wird.

Die Transaktion markiert eine bedeutende Veränderung in der Unternehmensstruktur und spiegelt das wachsende Interesse der Investoren an Konsumgütermarken im Einzelhandel wider.

Gemäß den Vertragsbedingungen wird 3G Capital Skechers für 63 US-Dollar pro Aktie in bar kaufen – ein Aufschlag von 30 % auf die jüngste Börsenbewertung.

Die Übernahme, die Skechers mit etwa 9,4 Milliarden Dollar bewertet, unterstreicht das Vertrauen von 3G Capital in das langfristige Wachstumspotenzial der Marke.

Nach Abschluss der Übernahme wird Skechers von den öffentlichen Märkten genommen und als privates Unternehmen geführt.

Trotz des Eigentümerwechsels wird der derzeitige CEO Robert Greenberg seine Führungsrolle behalten und die strategische Vision des Unternehmens weiter umsetzen.

„Mit einer nachweislichen Erfolgsbilanz beginnt Skechers in Partnerschaft mit der globalen Investmentfirma 3G Capital sein nächstes Kapitel“, sagte Greenberg in einer Erklärung.

„Angesichts ihrer bemerkenswerten Geschichte im Aufbau ikonischer Konsumgütermarken sind wir überzeugt, dass diese Partnerschaft unser Team befähigen wird, weiterhin Mehrwert für die Kunden zu schaffen und gleichzeitig nachhaltiges Wachstum zu fördern.“

3G Capital ist bekannt für seine Investitionen in große, verbraucherorientierte Marken wie Burger King, Kraft Heinz und Anheuser-Busch InBev.

Das Unternehmen verfolgt einen praxisorientierten Ansatz, der globale Unternehmen umgestaltet hat, oft durch aggressive Kostensenkungen und optimierte Managementstrukturen.

Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem etablierte Einzelhandelsmarken neue Strategien entwickeln, um in einem sich schnell verändernden Konsumentenumfeld die Dynamik aufrechtzuerhalten.

Für Skechers könnte der Gang in die Privatwirtschaft mehr Flexibilität bei Innovationen, der internationalen Expansion und der Anpassung an veränderte Verbraucherpräferenzen bieten, ohne den Druck vierteljährlicher Gewinnziele.

Der Abschluss des Geschäfts hängt noch von behördlichen Genehmigungen ab und wird voraussichtlich im Laufe dieses Jahres erfolgen.