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US-Aktien eröffnen im Minus: Dow Jones fällt um 300 Punkte, S&P 500 um 0,8 %

US-Aktien eröffnen im Minus: Dow Jones fällt um 300 Punkte, S&P 500 um 0,8 %
Utkarsh Roshan
06. Mai 2025, 15:48 PM
  • Die US-Aktienmärkte gaben am Dienstag nach, da die Anleger auf die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve warteten.
  • Der Dow Jones Industrial Average fiel um 283 Punkte oder 0,7 %, während der S&P 500 um 0,8 % nachgab.
  • Die US-amerikanische Federal Reserve wird die Zinssätze voraussichtlich am 7. Mai unverändert lassen.

Die US-Aktienmärkte gaben am Dienstag nach, da die Anleger die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve erwarteten und die Entwicklungen in den globalen Handelsgesprächen beobachteten.

Der Dow Jones Industrial Average fiel um 283 Punkte oder 0,7 %, während der S&P 500 um 0,8 % und der Nasdaq Composite um 0,9 % nachgaben. Große Technologieaktien, darunter Nvidia, Meta Platforms und Tesla, verloren jeweils mehr als 1 %.

Präsident Trump wird sich am Dienstag mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney treffen; dies sind die ersten offiziellen Gespräche seit Carneys Amtsantritt Anfang des Jahres.

Das Treffen folgt auf Äußerungen von Finanzminister Scott Bessent, der am Montag gegenüber CNBC erklärte, die USA seien „sehr nah an einigen Abkommen“.

Trump hatte am Wochenende ähnliche Äußerungen gemacht, und ein Bloomberg-Bericht deutete darauf hin, dass Indien für ausgewählte Waren Zölle von null Prozent vorgeschlagen hat.

Trotzdem wurden keine formellen Handelsabkommen bekannt gegeben.

Unterdessen zeigten Daten des Institute for Supply Management im April ein stärker als erwartet ausgefallenes Wachstum im US-Dienstleistungssektor, obwohl die Sorgen über Zölle weiterhin die Stimmung belasteten.

Die Fed trifft sich am Mittwoch.

Laut dem CME FedWatch Tool erwarten 97 % der Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank die Zinssätze am 7. Mai unverändert lässt, trotz des zunehmenden Drucks von Präsident Donald Trump und einigen seiner Stellvertreter.

Die bevorstehende Sitzung der Federal Reserve findet inmitten widersprüchlicher Wirtschaftssignale statt.

Das US-BIP schrumpfte im ersten Quartal unerwartet, während das Beschäftigungswachstum im April die Erwartungen übertraf.

Gleichzeitig wachsen die Sorgen vor einer möglichen Rezession unter den Wall-Street-Ökonomen, vor allem aufgrund der Auswirkungen der Zölle von Präsident Trump.

Die neuen Einfuhrzölle, darunter ein 145-prozentiger Zoll auf Waren aus China, tragen zu höheren Verbraucherpreisen in den USA bei.

Fed-Chef Jerome Powell hat eine vorsichtige Haltung signalisiert und im vergangenen Monat erklärt, die Zentralbank könne es sich leisten, geduldig zu bleiben, während sie die Auswirkungen der Handels- und Wirtschaftspolitik der Regierung beobachte.

Aktuelle Daten zeigen, dass die Inflation in den USA abnimmt, aber die neu eingeführten Importzölle der Trump-Regierung könnten diesen Trend umkehren, die Preise möglicherweise in die Höhe treiben und die Unsicherheit verstärken.

Dies stellt für Fed-Chef Jerome Powell einen schwierigen Balanceakt dar.

Ein starker Arbeitsmarkt gibt der Fed Grund zur Vorsicht und dazu, die Zinsen vorerst stabil zu halten.

Fitch Ratings hat seine Wachstumsprognose für die USA für 2025 von 2,8 % im Jahr 2024 auf 1,2 % gesenkt.

Die Behörde erwartet jedoch kurzfristig keine Zinssenkungen, da sie mit einem Anstieg der Inflation auf über 4 % bis zum Jahresende rechnet.

Die Kombination aus schwächerem Wachstum und steigender Inflation lässt der Fed nur begrenzte Handlungsspielräume.