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Panasonic will angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs in Japan bis 2025 10.000 Stellen abbauen.

Panasonic will angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs in Japan bis 2025 10.000 Stellen abbauen.
Diya Poddar
09. Mai 2025, 14:38 PM
  • 5.000 Stellen sollen in Japan, 5.000 im Ausland abgebaut werden.
  • Erwartet einen weiteren Gewinnrückgang von 15 % und einen Umsatzrückgang von 8 %.
  • Die Restrukturierung zielt darauf ab, mindestens 150 Milliarden Yen an Kosten einzusparen.

Panasonic wird 2025 10.000 Mitarbeiter entlassen, davon 5.000 in Japan und weitere 5.000 im Ausland.

Der in Osaka ansässige Konzern, der weltweit fast 230.000 Mitarbeiter beschäftigt, restrukturiert seine Geschäftstätigkeit, nachdem er für das am 31. März endende Geschäftsjahr einen Rückgang des Nettogewinns um 17,5 % auf 366 Milliarden Yen gemeldet hat.

Das Unternehmen erwartet für dieses Jahr einen weiteren Gewinnrückgang von 15 %, bei einem Umsatzrückgang von 8 %.

Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Effizienzsteigerung, die durch die schwächelnde Nachfrage nach Batterien für Elektrofahrzeuge, anhaltende strukturelle Ineffizienzen und die wachsende Unsicherheit in Bezug auf Handelszölle, insbesondere im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten und China, ausgelöst wurde.

Kürzungen betreffen japanische und globale Einheiten.

Panasonic erklärte, dass die Kürzungen sowohl im In- als auch im Ausland vorgenommen werden sollen, wobei 5.000 Stellen in Japan und die restlichen 5.000 im Ausland abgebaut werden.

Diese Reduzierungen werden in Übereinstimmung mit den lokalen Arbeitsgesetzen und -vorschriften umgesetzt.

Das Unternehmen stellte klar, dass es im Rahmen seiner laufenden Effizienzprüfung in allen Konzernunternehmen „die tatsächlich benötigte Anzahl an Organisationen und Mitarbeitern neu bewerten“ werde.

Die Stellenstreichungen werden größtenteils im laufenden Geschäftsjahr umgesetzt und zielen darauf ab, anhaltende strukturelle Herausforderungen innerhalb der Gruppe zu bewältigen.

Dazu gehören Stellenabbau in nicht-produzierenden Bereichen und sinkende Produktivität in bestimmten Abteilungen.

Bereits im Februar hatte Panasonic ein Managementreformprogramm angekündigt, um diese Probleme anzugehen und die Rentabilität um mindestens 150 Milliarden Yen (ca. 1 Milliarde US-Dollar) zu verbessern.

Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Zölle bereiten Sorgen.

Die Restrukturierungsentscheidung fällt in eine Zeit, in der Panasonic, ein wichtiger Batterielieferant von Tesla, mit der schwächelnden globalen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) zu kämpfen hat.

Die Verlangsamung der Elektromobilität hat sich auf das Geschäft mit Autobatterien ausgewirkt, das in den letzten Jahren einer der wichtigsten Wachstumstreiber des Unternehmens gewesen war.

Panasonic erklärte, man beobachte auch die sich entwickelnde Situation der US-Handelszölle, obwohl die aktuelle Gewinnprognose noch keine Auswirkungen dieser potenziellen politischen Veränderungen berücksichtigt.

Die jüngsten Finanzergebnisse der Gruppe deuten darauf hin, dass die breiteren makroökonomischen Belastungen ihren Tribut fordern.

Der Nettogewinn sank im Geschäftsjahr bis März 2025 auf 366 Milliarden Yen, und Panasonic erwartet für die nächsten zwölf Monate einen weiteren Gewinnrückgang. CEO Yuki Kusumi hatte zuvor gegenüber Nikkei erklärt, dass Stellenabbau notwendig sei, damit Panasonic im Wettbewerb mit globalen Konkurrenten bestehen könne.

Er betonte, dass das Unternehmen zwar in Zeiten starker Gewinne seine Belegschaft erweitert habe, sich nun aber an die veränderten Marktbedingungen anpassen müsse.

Panasonics Strategie zur Neuausrichtung seiner Kerngeschäfte

Die Umstrukturierung spiegelt auch Panasonics Bemühungen wider, seine Kerngeschäfte angesichts der sich verändernden Konsum- und Industrienachfrage neu zu positionieren.

Einst ein weltweit führender Anbieter von Unterhaltungselektronik, hat das Unternehmen seine Aktivitäten auf Sektoren wie Wohnungsbau, Energie und Automobiltechnologien ausgeweitet.

Seine Leistung in diesen Sektoren wurde jedoch aufgrund der schwachen Nachfrage, der Engpässe in der Lieferkette und der steigenden Betriebskosten beeinträchtigt.

Panasonics Zukunftspläne konzentrieren sich auf die Neuausrichtung der internen Strukturen, insbesondere in den Nicht-Fertigungsbereichen, um die Gemeinkosten zu senken und sich auf profitablere Bereiche zu konzentrieren.

Die Gruppe hat sich verpflichtet, sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen zur Minderung externer Risiken zu ergreifen, darunter Handelszölle und Lieferengpässe.

Das Unternehmen hat zwar keine Einzelheiten darüber bekannt gegeben, welche Abteilungen oder Positionen am stärksten betroffen sein werden, die gleichmäßige Verteilung der Kürzungen zwischen Japan und den ausländischen Niederlassungen signalisiert jedoch eine konzernweite Neubewertung.