LATAM Krypto-Zusammenfassung: Bolivien reguliert FinTech, während El Salvadors BTC-Bestände 625 Millionen Dollar übersteigen

LATAM Krypto-Zusammenfassung: Bolivien reguliert FinTech, während El Salvadors BTC-Bestände 625 Millionen Dollar übersteigen
Noris Soto
11. Mai 2025, 10:37 AM
  • Bolivien reguliert FinTech und digitale Vermögenswerte und schafft damit einen rechtlichen Rahmen für Blockchain-basierte Dienstleistungen.
  • El Salvadors Bitcoin-Bestände übersteigen 625 Millionen Dollar, angetrieben von täglichen Käufen und dem Kursanstieg von Bitcoin.
  • Brasiliens Paraná genehmigt Blockchain-Mikrokreditkurse und verknüpft so Bildung mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes.

Die Kryptoszene Lateinamerikas entwickelt sich weiter, wobei neue Produkte und regionale Expansionen ihr rasantes Wachstum unterstreichen.

Kürzlich gab Boliviens Minister für Wirtschaft und öffentliche Finanzen, Marcelo Montenegro, die Verabschiedung eines neuen Dekrets bekannt, das die Regulierung von FinTech-Unternehmen und Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte zum Ziel hat.

Andererseits haben die Bitcoin-Bestände El Salvadors die 620-Millionen-Dollar-Marke überschritten, angetrieben vom Bitcoin-Kurs, der die 100.000-Dollar-Marke durchbrach.

Bolivien reguliert FinTech und digitale Vermögenswerte.

Boliviens neue Initiative zielt darauf ab, angesichts des rasanten Wachstums des Sektors im vergangenen Jahr klare rechtliche Grundlagen für neue Finanzdienstleistungen zu schaffen, die auf Blockchain und digitalen Vermögenswerten basieren.

Unterstützt von Präsident Luis Arce, zielt die Initiative darauf ab, ein Umfeld zu schaffen, das die Gründung von Start-ups im öffentlichen und privaten Sektor fördert.

Laut einer bolivianischen offiziellen Nachrichtenquelle regelt die Verordnung Zahlungen, Überweisungen, Kredite, tokenisierte Vermögenswerte usw. in einem sicheren und vertrauenswürdigen Umfeld für Fintech-Dienstleistungen in diesem Land.

Der Erlass stellt auch eine bedeutende Veränderung für über 40 bestehende FinTechs in Bolivien dar, von denen die meisten in Santa Cruz, La Paz und Cochabamba ansässig sind.

Derzeit agieren diese Unternehmen in einer relativ unregulierten Grauzone, was Befürchtungen hinsichtlich unzureichenden Nutzerschutzes und unsicherer Transaktionen hervorruft.

Unter den neuen Regeln, die innerhalb von 40 Werktagen von der Aufsichtsbehörde für das Finanzsystem (ASFI) finalisiert werden sollen, müssen Unternehmen die entsprechenden Lizenzen einholen und die Standards für Datenschutz und Authentifizierung einhalten.

Diese Regelung soll das nationale und internationale Investoreninteresse an dem Land fördern, wobei die Nutzung von Bitcoin und Ethereum im Land eine Vorreiterrolle spielt und Bolivien gleichzeitig auf eine stärkere Beteiligung im Bereich Kryptowährungen und Blockchain vorbereitet.

El Salvadors Bitcoin-Bestände übersteigen 625 Millionen Dollar.

El Salvadors Bitcoin-Bestände haben die 620 Millionen Dollar-Marke überschritten, da der Bitcoin-Preis über 100.000 Dollar gestiegen ist.

Die Regierung besitzt derzeit 6.170,18 BTC, wobei die jüngsten täglichen Käufe durchschnittlich 95.000 US-Dollar pro Coin betragen.

Präsident Bukele hält weiterhin an Bitcoin fest, unterstützt von Wirtschaftsministerin María Luisa Hayem, die das Asset als entscheidend für die Fiskalpolitik und die Anziehung von Investoren ansieht.

Diese Woche traf sich Bukele mit Jeff Booth, einem bekannten Risikokapitalgeber, um die Beziehungen zu Bitcoin zu vertiefen.

Trotz der Warnungen des IWF setzt El Salvador weiterhin auf digitale Vermögenswerte und folgt damit weltweiten Trends, die von Unternehmen wie MicroStrategy und Metaplanet gesetzt wurden.

Der brasilianische Bundesstaat Paraná reguliert als erster blockchainbasierte Mikrokreditkurse.

Der brasilianische Bundesstaat Paraná hat als erster Bundesstaat des Landes offiziell Mikrokreditkurse reguliert, um die Hochschulbildung zu modernisieren und an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.

In Zusammenarbeit mit dem Staatsrat für Bildung (CEE-PR) und dem Sekretariat für Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung (SETI) wird die Initiative Blockchain nutzen, um digitale Zertifikate authentisch, transparent und sicher zu gestalten.

Im ersten Jahr könnten die sieben staatlichen Universitäten bis zu 175 Kurzlehrgänge anbieten, unter anderem in den Bereichen öffentliches Management, IT und Unternehmensentwicklung.

Ein Fonds in Höhe von 2 Millionen AR$ wird die Entwicklung der Kurse unterstützen, und die verbleibenden Vorschriften wurden so angepasst, dass jede Hochschule ihren eigenen Rahmen für Mikro-Credits definieren kann.

Mit Blockchain werden Zertifikate unveränderlich sein und können einfach über Jobplattformen und akademische Netzwerke hinweg geteilt werden, wodurch Betrug verhindert und die Einstellungsprozesse beschleunigt werden.

Ebenso werden diese Mikro-Credits auf ein Studium, ein postgraduales Studium oder Weiterbildungsprogramme angerechnet und bieten somit ein vielseitiges und zukunftsorientiertes Bildungsmodell an den öffentlichen Institutionen im gesamten Bundesstaat Paraná.