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The Picklr plant die Eröffnung von 20 Clubs in Japan, da die weltweite Nachfrage nach Pickleball steigt.

The Picklr plant die Eröffnung von 20 Clubs in Japan, da die weltweite Nachfrage nach Pickleball steigt.
Diya Poddar
22. Mai 2025, 16:49 PM
  • Die Zahl der Pickleball-Spieler in den USA ist in drei Jahren um 223 % gestiegen.
  • The Picklr hat weltweit über 500 Franchise-Unternehmen verkauft, darunter auch in Japan.
  • Die United Pickleball Association plant Profi-Veranstaltungen in Asien und darüber hinaus.

The Picklr, das weltweit größte Pickleball-Club-Franchise, feiert sein offizielles Debüt in Asien, wobei Japan in den nächsten fünf Jahren 20 neue Clubs beherbergen wird.

Die am Donnerstag angekündigte Expansion wird in Partnerschaft mit Nippon Pickleball Holdings, dem führenden Pickleball-Unternehmen des Landes, durchgeführt.

Dieser Schritt ist ein bedeutender Meilenstein in der globalen Strategie der Marke und steht im Einklang mit dem breiteren Trend der steigenden Nachfrage nach Hallensportarten mit Schlägern in ganz Asien.

Laut der Sports and Fitness Industry Association (SFIA) hat die Zahl der Pickleball-Spieler in den Vereinigten Staaten in nur drei Jahren um 223 % zugenommen.

Mit über 20 Millionen Spielern allein in den USA wandelt sich die Sportart von einem inländischen Fitness-Hype zu einer strukturierten globalen Geschäftschance.

The Picklr, das derzeit 40 Clubs in den USA und Kanada betreibt, nutzt diese Dynamik, um seine Clubanzahl bis Ende 2025 auf 80 zu verdoppeln.

Die Rolle Japans in der Strategie zur Expansion in Asien

Die Expansion des Franchise-Unternehmens nach Japan ist Teil eines langfristigen Plans, eine breitere Präsenz in ganz Asien aufzubauen.

Jorge Barragan, CEO von The Picklr, identifizierte Japan aufgrund des starken Interesses der Bevölkerung an Wellness, gesellschaftlichem Engagement und Schläger-Sportarten als idealen Ausgangspunkt.

Der erste japanische Club wird im Großraum Tokio eröffnet, gefolgt von weiteren Standorten in Einzelhandels-, Büro- und Leichtindustriegebieten im ganzen Land.

Nippon Pickleball Holdings, die die Einführung der neuen Clubs leiten wird, verfügt über fundierte Kenntnisse des lokalen Marktes und eine etablierte Infrastruktur, um das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Expansion zu unterstützen.

Durch die Ausrichtung auf städtische Zentren mit leicht zugänglichen Standorten zielt das Unternehmen darauf ab, sowohl neue Spieler als auch erfahrene Sportler mit Mitgliedschaftsmodellen anzuziehen, die auf individuelle und Gruppenbedürfnisse eingehen.

Franchise-Wachstum, angetrieben durch anhaltendes globales Interesse

The Picklr hat bereits mehr als 500 Franchise-Unternehmen in den USA, Kanada und jetzt auch in Japan verkauft, wobei in den nächsten fünf Jahren weitere Eröffnungen geplant sind.

Die Vereine basieren auf einem Mitgliedschaftssystem und ziehen in der Regel zwischen 500 und 700 Mitglieder an.

Zu den Einrichtungen gehören Optionen für Platzreservierungen, Kurse, Turniere, private Veranstaltungen und Ligenwettkämpfe.

Trotz der Erwartung, dass das Interesse an der Sportart nachlassen könnte, ist das Interesse an Franchises stabil geblieben.

Laut Barragan erhält das Unternehmen weiterhin über 220 Franchise-Anfragen pro Monat, darunter eine wachsende Zahl aus internationalen Märkten.

Diese Beständigkeit hat das Unternehmen dazu veranlasst, seine aggressive Wachstumsstrategie beizubehalten und weitere Eintrittspunkte in anderen Regionen zu erkunden.

Pro-Pickleball-Spieler bereiten sich auf internationale Touren vor.

Der weltweite Aufstieg von Pickleball hat die United Pickleball Association auch dazu veranlasst, ihre Wettbewerbsaktivitäten auszuweiten.

Im Juli gab die Gruppe bekannt, dass sie ihre professionelle Tour in mehrere Regionen bringen werde, darunter Australien, Indien, Europa und andere Teile Asiens.

Diese Entwicklung fördert die Beteiligung von unten, während gleichzeitig durch strukturierte Veranstaltungen ein breiterer Fanstamm aufgebaut wird.

Die Expansion von Picklr nach Japan könnte als Vorbild für andere Märkte dienen, in denen Innenraumfläche ein Mangelware ist und Sportanlagen sich an kleinere Flächen anpassen müssen.

Da Indoor-Pickleball weniger Platz benötigt als ein Tennisplatz in voller Größe und ein breites, generationenübergreifendes Publikum anspricht, passt er gut in Länder mit dichten Stadtzentren und alternden Bevölkerungen – Faktoren, die weltweit zunehmend die Entscheidungen über Sportinfrastruktur prägen.