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Asiatische Märkte eröffnen: Nikkei fiel um 0,14%, Kospi stieg um 0,65%; Sensex eröffnet niedriger

Asiatische Märkte eröffnen: Nikkei fiel um 0,14%, Kospi stieg um 0,65%; Sensex eröffnet niedriger
Deepali Singh
20. Juni 2025, 05:25 AM
  • Die asiatischen Märkte handeln am Freitag uneinheitlich; Nikkei fiel um 0,14%, Kospi stieg um 0,65%, Australien fiel um 0,61%.
  • Sensex erwartete einen Rückgang, da die Spannungen zwischen Israel und dem Iran und Überlegungen zu US-Angriffen die Stimmung belasten.
  • Japans Kerninflation stieg im Mai auf 3,7% (2-Jahres-Hoch); Südkoreas PPI stieg im Jahresvergleich um 0,3 %.

Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum verzeichneten am Freitagmorgen einen gemischten Handel, wobei die Anleger die eskalierenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran genau beobachten und neue Wirtschaftsdaten aus China analysieren.

Die eskalierende geopolitische Situation, insbesondere Berichte, dass US-Präsident Donald Trump einen Militärschlag gegen den Iran erwägt, wirft einen Schatten auf die regionale Stimmung, da indische Märkte wie der Sensex voraussichtlich niedriger eröffnen werden.

Die Stimmung an den globalen Märkten bleibt vorsichtig, was vor allem auf den sich verschärfenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran zurückzuführen ist.

Um das Unbehagen noch zu verstärken, haben ehemalige und aktuelle US-Beamte NBC News mitgeteilt, dass Präsident Donald Trump einen Militärschlag gegen den Iran in Betracht zieht, während er gleichzeitig in einem Beitrag auf Truth Social vom Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, die "bedingungslose Kapitulation!" fordert.

Diese Äußerungen haben die Spekulationen über eine mögliche direkte Beteiligung der USA an dem Konflikt verstärkt, die weitreichende Folgen haben könnte.

Trotz dieser erheblichen geopolitischen Bedenken ist die Marktentwicklung in Asien unterschiedlich. Der CSI 300 Index auf dem chinesischen Festland startete flach in den Tag, und der Hang Seng Index in Hongkong konnte um 0,56 % zulegen.

Dies geschah, nachdem die People's Bank of China (PBoC) wie erwartet ihre Leitzinsen unverändert gelassen und den Leitzins für 1-jährige Kredite bei 3,0 % und den 5-jährigen LPR bei 3,5 % belassen hatte.

Andere wichtige regionale Indizes gerieten jedoch unter Abwärtsdruck.

Der japanische Benchmark Nikkei 225 fiel um 0,14%, während der breiter gefasste Topix-Index um 0,25% fiel, was als unruhiger Handel bezeichnet wird.

In Australien fiel der S&P/ASX 200 ebenfalls und fiel unter ähnlich volatilen Bedingungen um 0,61%.

Wirtschaftliche Einblicke: Japans Inflation, Koreas PPI

Vor dem geopolitischen Hintergrund lieferten wichtige Wirtschaftsdaten weitere Einblicke. Japans Kerninflationsrate kletterte im Mai auf 3,7 % und damit auf den höchsten Stand seit Januar 2023.

Diese Kennzahl, die die Kosten für frische Lebensmittel ausschließt, lag über den von den von Reuters befragten Ökonomen erwarteten 3,6 % und lag über dem Wert von 3,5 % im April.

Diese anhaltende Inflation wird von der Bank of Japan genau beobachtet werden.

In Südkorea stieg der Kospi-Index um 0,65 % und der Small-Cap-Index Kosdaq kletterte um 0,73 %.

Südkorea veröffentlichte auch seine Zahlen zum Erzeugerpreisindex (PPI) für Mai, der im Jahresvergleich um 0,3 % stieg.

Dies deutet auf den geringsten Anstieg der Großhandelspreise seit ihrem Rückgang im Juli 2023 hin, wie aus den Daten der LSEG hervorgeht.

Im Monatsvergleich fiel der PPI im Mai um 0,4 %, ein stärkerer Rückgang als der Rückgang von 0,2 % im April, was auf eine gewisse Entspannung der Fabrikpreise hindeutet.

Indische Märkte bereiten sich auf niedrigere Eröffnung inmitten globaler Unruhe vor

Es wird erwartet, dass der indische Aktienmarkt am Freitag, den 20. Juni, niedriger eröffnet.

Die zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran haben die Anleger weltweit nervös gemacht, und diese Stimmung dürfte den frühen Handel sowohl für den Sensex als auch für den Nifty belasten.

Um 8:00 Uhr IST wurden die Gift Nifty-Futures bei 24.800 gehandelt. Dies deutet darauf hin, dass der Nifty50 in der Nähe seines vorherigen Schlussniveaus von 24.793,25 eröffnen könnte, was auf einen lauen Start hindeutet.

Am Donnerstag schlossen sowohl der Sensex als auch der Nifty fast unverändert, während die breiteren Marktindizes einen Einbruch verzeichneten, da die Händler aufgrund der erhöhten globalen Unsicherheit vorsichtig wurden.

Zur Unsicherheit für die indischen Märkte trägt auch die erwartete Reaktion der US-Regierung bei.

Das Weiße Haus hat erklärt, dass Präsident Donald Trump innerhalb von zwei Wochen eine Entscheidung darüber treffen wird, ob die USA Israel militärisch unterstützen werden.

Da die Wall Street am Donnerstag wegen eines Nationalfeiertags geschlossen blieb, erhielten die indischen Märkte wenig Anhaltspunkte aus dem nächtlichen US-Handel.

Trotz dieser schwachen globalen Stimmung zeigen sich die inländischen institutionellen Anleger (DIIs) weiterhin zuversichtlich und blieben am Donnerstag zum 23. Mal in Folge Nettokäufer indischer Aktien.

Ihre stetigen Käufe haben ein gewisses Polster gegen potenzielle ausländische Investoren geschaffen und dem Markt Liquidität zugeführt.