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NSE zahlt 160 Millionen US-Dollar, um sich mit der Aufsichtsbehörde zu einigen, um den Börsengang zu beantragen: Bericht

NSE zahlt 160 Millionen US-Dollar, um sich mit der Aufsichtsbehörde zu einigen, um den Börsengang zu beantragen: Bericht
Ananthu C U
25. Juni 2025, 12:16 PM
  • NSE bietet SEBI einen Rekordvergleich in Höhe von 160 Millionen US-Dollar an, um einen Rechtsstreit aus dem Jahr 2019 zu beenden.
  • Mit dem Vergleich soll eine Geldstrafe beigelegt werden, die NSE verhängt wurde, weil sie den Handelsmitgliedern keinen gerechten Zugang gewährt hat.
  • Wenn die SEBI und das oberste indische Gericht zustimmen, könnte der Börsengang von NSE noch vor Mai nächsten Jahres starten.

Die National Stock Exchange of India (NSE), die größte Börse des Landes und die aktivste Derivatebörse der Welt, hat dem Securities and Exchange Board of India (SEBI) eine monumentale Summe von 13,88 Milliarden Rupien (ca. 160 Millionen US-Dollar) angeboten, um einen langjährigen Rechtsstreit beizulegen, berichtete Reuters.

Dieser Vergleichsvorschlag, wenn er angenommen wird, wird der größte sein, der jemals mit der indischen Marktaufsichtsbehörde geschlossen wurde, und ebnet den Weg für den mit Spannung erwarteten Börsengang (IPO) der NSE, der sich seit Jahren verzögert.

Ein langwieriger Rechtsstreit

Die Verflechtung zwischen der NSE und der SEBI geht auf das Jahr 2019 zurück und geht auf eine erhebliche Geldstrafe zurück, die gegen die Börse verhängt wurde.

SEBI hatte der NSE eine Strafe in Höhe von 11 Milliarden Rupien auferlegt, weil sie es versäumt hatte, einen gleichberechtigten Zugang für alle ihre Handelsmitglieder zu gewährleisten, ein wichtiges regulatorisches Mandat zur Förderung fairer Marktpraktiken.

Die NSE focht diese Strafe daraufhin vor Gericht an, was zu einer teilweisen Aufhebung der ursprünglichen Anordnung der SEBI führte. Die Regulierungsbehörde legte gegen diese Entscheidung Berufung beim obersten Gericht Indiens ein und verlängerte das Gerichtsverfahren.

Jetzt, nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten, scheinen sich beide Parteien auf eine außergerichtliche Einigung zuzubewegen.

Quellen deuteten an, dass die Gespräche über eine Einigung aktiv im Gange sind.

Dieser Schritt signalisiert das mögliche Ende eines Kapitels der behördlichen Prüfung, das die Pläne für einen Börsengang der Börse überschattet hat.

Die Beilegung dieses Streits ist nicht nur für die Marktposition der NSE von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Stärkung der regulatorischen Aufsicht in der dynamischen Finanzlandschaft Indiens.

Weg zum Börsengang und zum Ausstieg von Investoren

Die erfolgreiche Aushandlung dieses Vergleichs hat immense Auswirkungen auf den lange verzögerten Börsengang der NSE.

Nachdem die Börse mit Hauptsitz in Mumbai bereits seit 2016 versucht hat, an die Börse zu gehen, wurde sie wiederholt durch die Ermittlungen der SEBI und die anschließende Verhängung der Geldstrafe blockiert.

Für seine prominenten Investoren, darunter die Life Insurance Corporation of India (mit einem Anteil von 10,72 %), die State Bank of India (7,76 %), Morgan Stanley (1,58 %) und das Canada Pension Investment Plan Board (1,60 %), bietet eine Notierung einen entscheidenden Ausstiegsweg.

In dem Bericht heißt es, dass SEBI, wenn der Vergleich abgeschlossen wird, wahrscheinlich innerhalb von etwa drei Monaten ein "No-Objection Certificate" (NOC) für den Börsengang ausstellen wird.

Dieses entscheidende Dokument ist ein regulatorisches grünes Licht, das darauf hinweist, dass die Börse alle erforderlichen Compliance-Anforderungen erfüllt hat.

Wenn diese Zeitpläne eingehalten werden, könnte der Börsengang der NSE möglicherweise noch vor Mai nächsten Jahres auf die Märkte kommen, was einen bedeutenden Meilenstein für die Börse darstellt.

Der Weg ist jedoch nicht ganz klar.

Vor der Ausgabe des NOC führt SEBI Berichten zufolge eine gründliche Inspektion der Systeme und Prozesse der Börse durch.

Im Februar hatte die Regulierungsbehörde bereits Bedenken hinsichtlich der internen Abläufe der NSE geäußert, einschließlich kritischer Bereiche wie Ernennungen und Vergütungen des Managements, der Nichternennung eines Vorsitzenden und bestehender technologischer Defizite.

Selbst wenn die SEBI den Vergleich akzeptiert, bedarf dies der endgültigen Genehmigung des Obersten Gerichtshofs Indiens, was dieser komplexen Lösung eine weitere Ebene der gerichtlichen Aufsicht hinzufügt.

Das Ergebnis dieser letzten Schritte wird darüber entscheiden, ob die NSE endlich zu ihrem wichtigsten inländischen Konkurrenten BSE Ltd. schließen kann, der 2017 erfolgreich an die Börse ging.