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Ripple startet permissioned DEX mit XRP Ledger v2.5.0 Upgrade

Ripple startet permissioned DEX mit XRP Ledger v2.5.0 Upgrade
Diya Poddar
30. Juni 2025, 12:39 PM
  • Es sind keine externen Smart Contracts oder Off-Chain-Lösungen erforderlich.
  • Ripple richtet sich an Banken, Fintechs und Zahlungsanbieter.
  • Dieser Schritt steht im Einklang mit einer breiteren regulatorischen Akzeptanz von konformer DeFi.

Ripple hat eine neue genehmigte dezentrale Börse (DEX) auf dem XRP-Ledger eingeführt, was eine wichtige Veränderung in der Art und Weise darstellt, wie regulierte Institutionen mit dezentralen Finanzen interagieren können.

Die Plattform wurde speziell für Finanzinstitute wie Banken, Zahlungsabwickler und Fintech-Unternehmen entwickelt und gewährleistet die Einhaltung von KYC-Vorschriften (Know Your Customer) und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen – etwas, das diese Institutionen in der Vergangenheit davon abgehalten hat, DeFi vollständig anzunehmen.

Diese Entwicklung fällt mit der Veröffentlichung von rippled v2.5.0 zusammen, einem bedeutenden Upgrade des XRP Ledgers, das Funktionen wie TokenEscrow, Batch-Zahlungen und Berechtigungsdelegation hinzufügt.

Diese Upgrades ermöglichen institutionellen Akteuren, die digitale Vermögenswerte im Einklang mit den globalen Finanzvorschriften handeln müssen, einen sicheren und skalierbaren Zugang.

Das XRP Ledger-Update bietet native Unterstützung für die institutionelle Nutzung

Die neue Version des XRP Ledgers integriert Funktionen, die für institutionelle Operationen entscheidend sind.

Mit TokenEscrow können Unternehmen Assets für zeitbasierte Veröffentlichungen sperren.

Die Batch-Payments-Funktion vereinfacht groß angelegte Transaktionen, und die Delegierung von Berechtigungen ermöglicht Administratoren die Zuweisung von Zugriffskontrollen, ohne auf externe Smart Contracts angewiesen zu sein.

Diese Funktionen ermöglichen es Institutionen, in dezentralen Ökosystemen zu arbeiten, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Compliance einzugehen.

Durch die native Einbettung dieser Kontrollen in das Protokoll reduziert Ripple die Abhängigkeit von Smart Contracts von Drittanbietern, die Risiken und Schwachstellen mit sich bringen können.

Die zugelassenen DEX-Zonen werden mit XRP-Ledger-Anmeldeinformationen verifiziert, wodurch eine geschlossene Handelsumgebung entsteht.

Das bedeutet, dass die DEX zwar von der Transparenz und Geschwindigkeit der Blockchain profitiert, aber nur geprüfte Teilnehmer mit ihren Handelspaaren interagieren können, was einen konformen und überprüfbaren Prozess gewährleistet.

Überbrückung von DeFi mit traditionellen Finanzrahmen

Die Initiative von Ripple reagiert auf langjährige Bedenken von Finanzinstituten über die undurchsichtige Natur von DeFi-Plattformen.

Die meisten dezentralen Börsen arbeiten in offenen, erlaubnisfreien Umgebungen, was bei Risiko- und Compliance-Abteilungen die Alarmglocken schrillen lässt.

Die neue DEX von Ripple bietet eine Lösung, die dezentrale Infrastruktur mit institutioneller Aufsicht verbindet.

Durch die Erstellung einer genehmigten Schicht auf dem öffentlichen XRP-Ledger ermöglicht Ripple traditionellen Finanzinstituten, das Netzwerk zu nutzen, ohne die regulatorischen Vorschriften zu beeinträchtigen.

Das Design des Ledgers legt bereits Wert auf Geschwindigkeit und niedrige Transaktionskosten, und dieses Upgrade positioniert es in der Lage, ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen im Unternehmenssektor zu unterstützen.

Das bedeutet auch, dass Institutionen keine privaten Blockchains aufbauen oder auf benutzerdefinierte Off-Chain-Compliance-Mechanismen zurückgreifen müssen.

Alles ist in die Kernarchitektur des Ledgers integriert, wodurch die Komplexität der Implementierung reduziert und die Integration optimiert wird.

Die Strategie von Ripple zur Ausweitung der institutionellen Blockchain-Akzeptanz

Die genehmigte DEX ist ein strategischer Teil des langfristigen Plans von Ripple, die Blockchain-Technologie zu einer Standardkomponente in der institutionellen Finanzierung zu machen.

Während sich Ripple in der Vergangenheit über sein Produkt On-Demand Liquidity (ODL) auf grenzüberschreitende Zahlungen konzentriert hat, deutet dieser Schritt auf eine Expansion in die Handelsinfrastruktur hin, die eine Compliance-First-DeFi-Nutzung unterstützt.

Ripple erklärte, dass die DEX für Banken, Zahlungsanbieter und Fintechs offen ist, die kontrollierte Handelsumgebungen benötigen.

Ziel ist es, Tools bereitzustellen, die Compliance-Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Effizienz und Programmierbarkeit der Blockchain erschließen.

Der Zeitpunkt richtet sich nach den breiteren Markttrends. Globale Regulierungsbehörden haben zunehmend Unterstützung für die Einführung digitaler Vermögenswerte signalisiert – wenn die Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Ripple scheint darauf zu setzen, dass die Institutionen nun bereit sind, sich stärker mit DeFi zu beschäftigen, vorausgesetzt, die richtigen Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen.

Am 5. Juni bestätigte Ripple den Start über seine offiziellen Kanäle und Community-Diskussionen.

Entwickler von X (ehemals Twitter) haben darauf hingewiesen, dass die DEX durch die Verwendung nativer Protokollfunktionen keine benutzerdefinierte Codierung mehr benötigt.

Andere hoben hervor, wie die Rippled-Version v2.5.0 es Institutionen ermöglicht, DeFi-Produkte innerhalb der gesetzlichen und betrieblichen Grenzen zu entwickeln.

Diese Veröffentlichung spiegelt nicht nur das Bestreben von Ripple wider, regulierte Blockchain-Dienste zu dominieren, sondern signalisiert auch einen breiteren Wandel in der Branche.

Eine weitere Blockchain-Infrastruktur auf institutionellem Niveau wird wahrscheinlich folgen, wenn der Markt reift.