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Trump will früher als erwartet Zölle in Höhe von 200 % auf Pharma erheben; Hier ist, was er sagte

Trump will früher als erwartet Zölle in Höhe von 200 % auf Pharma erheben; Hier ist, was er sagte
Devesh Kumar
16. Juli 2025, 11:44 AM
  • Big Pharma bereitet sich darauf vor, dass Trump die Voraussetzungen für Zölle von bis zu 200% schafft.
  • Halbleiterzölle könnten die Preise für Geräte für Amerikaner in die Höhe treiben.
  • Die Inflationsängste steigen, da Analysten erste Anzeichen für einen Anstieg der Verbraucherkosten sehen.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angedeutet, dass seine Pläne, hohe Zölle auf den Pharmasektor zu erheben, bereits Ende dieses Monats in Kraft treten können.

Er erwähnte auch, dass ein ähnlicher Zeitplan für die Zölle wahrscheinlich für andere kritische Importe wie Halbleiter festgelegt wird.

Im Gespräch mit Reportern sagte er:

Donald Trump hat Pläne bekannt gegeben, bis Ende Juli neue Zölle auf importierte Arzneimittel einzuführen. Die anfänglichen Zinsen werden moderat sein, könnten aber bis zum Sommer 2026 stark auf bis zu 200 % steigen.

Seine Regierung beabsichtigt, den Arzneimittelherstellern etwa ein Jahr Zeit zu geben, um die Produktion in die USA zu verlagern, bevor sie die Zölle erhöht.

Der Schritt fällt unter Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962, der Handelsbeschränkungen aus Gründen der nationalen Sicherheit zulässt.

Die Begründung? Amerikas starke Abhängigkeit von im Ausland hergestellten Medikamenten, insbesondere aus China und Indien.

Einige der größten Namen der globalen Pharmaindustrie wie Eli Lilly, Merck und Pfizer könnten von den neuen Zöllen hart getroffen werden, ebenso wie indische Top-Player wie Sun Pharma, Dr. Reddy's, Lupin und Biocon.

Sie alle sind in hohem Maße auf Produktionsstätten außerhalb der USA angewiesen, was sie direkt ins Fadenkreuz der bevorstehenden Handelsverschiebung bringt.

Trump über Halbleiter- und andere Zölle

Auch Halbleiterimporte, insbesondere aus asiatischen Ländern wie Malaysia und Südkorea, könnten bald mit neuen US-Zöllen konfrontiert werden.

Trump hat angedeutet, dass die Verhängung dieser Beschränkungen "weniger kompliziert" sein könnte als andere Handelsmaßnahmen, und dass sie in einem ähnlichen Zeitrahmen wie die Pharmazölle eingeführt werden könnten.

Wenn die Chip-Zölle in Kraft treten, werden sie sich wahrscheinlich auf die gesamte Tech-Lieferkette auswirken und die Preise für Produkte wie Laptops und Smartphones von Giganten wie Apple und Samsung in die Höhe treiben, was letztendlich auf den US-Verbrauchern lasten würde.

Trump sagt, das Ziel der Zölle sei es, Produktion und Arbeitsplätze zurück auf amerikanischen Boden zu bringen. Doch Branchenanalysten warnen vor schwerwiegenden Nebenwirkungen.

Es wird erwartet, dass die Arzneimittelpreise nicht nur aufgrund der direkten Kosten der Zölle, sondern auch aufgrund potenzieller Versorgungsunterbrechungen steigen werden, wenn die Unternehmen die Produktion nicht schnell verlagern können.

In der Zwischenzeit könnten höhere Preise für Halbleiter und Elektronik die breitere Inflation ankurbeln, die sich bereits in den Wirtschaftsdaten vom Juni zeigt.

Erste Analysen deuten darauf hin, dass diese Zölle die Verbraucherpreise bereits in die Höhe treiben, wobei Schätzungen auf einen kurzfristigen Anstieg von mindestens 2,1 % hindeuten.

Die Realeinkommen leiden, vor allem bei Haushalten mit niedrigem Einkommen.

Mit Blick auf die Zukunft könnten die Zölle das US-BIP-Wachstum im Jahr 2025 um 0,9 % dämpfen und die Exporte um fast 18 % senken.