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BlackRock hat gerade Firmengeräte in China verboten: Darum ist das für Sie wichtig

BlackRock hat gerade Firmengeräte in China verboten: Darum ist das für Sie wichtig
Devesh Kumar
22. Juli 2025, 15:15 PM
  • BlackRock verbietet seinen Mitarbeitern, Arbeitsgeräte nach China mitzubringen, und gibt stattdessen sichere Leihtelefone aus.
  • Der Schritt folgt auf Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und zunehmende geopolitische Spannungen zwischen den USA und China.
  • Die Politik spiegelt die wachsende Vorsicht der Unternehmen angesichts der verschärften grenzüberschreitenden Überwachung und der rechtlichen Risiken wider.

BlackRock hat seine Mitarbeiter angewiesen, ihre Arbeitsgeräte zu Hause zu lassen, wenn sie nach China reisen.

Im Rahmen einer neuen Richtlinie, die letzte Woche eingeführt wurde, ist es den Mitarbeitern nun verboten, vom Unternehmen ausgegebene Laptops, iPhones oder iPads ins Land zu bringen, sei es für geschäftliche oder private Reisen.

Stattdessen erhalten sie Leihtelefone, die keine Verbindung zum internen Netzwerk von BlackRock herstellen, auch nicht über VPN.

Die Regeländerung folgt auf wachsende Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit.

US-Beamte und Cybersicherheitsexperten haben davor gewarnt, dass die chinesischen Behörden ohne Vorankündigung Daten aus der Ferne von ausländischen Geräten extrahieren können.

In einigen Fällen wurden die Telefone oder Laptops von Reisenden durchsucht oder sogar vorübergehend beschlagnahmt, ein Trend, der viele multinationale Unternehmen beunruhigt hat, wenn es darum geht, Mitarbeiter ohne strenge Vorsichtsmaßnahmen ins Land zu schicken.

Was steckt hinter dem Schritt von BlackRock?

Die neuen Reisebeschränkungen von BlackRock folgen auf ähnliche Schritte von Wells Fargo, das kürzlich alle Reisen seiner Mitarbeiter nach China gestoppt hat.

Diese Entscheidung folgte auf Berichte, wonach ein hochrangiger Banker, Chenyue Mao, im Rahmen einer lokalen strafrechtlichen Untersuchung daran gehindert worden war, das Land zu verlassen.

Das chinesische Außenministerium bestätigte später, dass Mao mit einem Reiseverbot belegt sei, das mit einem laufenden Gerichtsverfahren zusammenhängt.

Etwa zur gleichen Zeit wurde Berichten zufolge auch ein US-Regierungsangestellter daran gehindert, China zu verlassen, was in Washington neue Alarmglocken auslöste und die bereits angespannten Beziehungen zu Peking verschärfte.

Für BlackRock erhöht die Verschiebung die Komplexität der Geschäftstätigkeit in China, wo das Unternehmen einen lokalen Investmentfonds verwaltet und ein Joint Venture zur Vermögensverwaltung mit der China Construction Bank betreibt.

Mitarbeiter, die an der Überwachung dieser Vorgänge beteiligt sind, müssen sich jetzt an strenge Regeln für den Datenzugriff und die Gerätenutzung halten.

Während diese Maßnahmen in der gesamten Finanzbranche immer häufiger anzutreffen sind, räumen Handelsgruppen wie die Asia Securities Industry & Financial Markets Association ein, dass sie die Einhaltung von Vorschriften verteuert und die interne Aufsicht schwieriger zu handhaben gemacht haben.

Strengere Regeln für den Datenzugriff und das Reisen sind nur die jüngsten Brennpunkte in der wachsenden Technologie- und Handelskrise zwischen den USA und China.

Im Mittelpunkt der Spannungen steht ein wachsendes Misstrauen, das durch die Befürchtung geschürt wird, dass chinesische KI-Firmen wie DeepSeek Pekings militärische und geheimdienstliche Bemühungen unterstützen könnten.

Dieses Unbehagen beschränkt sich nicht nur auf die Politik auf höchster Ebene. In den USA stehen Apps wie TikTok immer noch vor einer ungewissen Zukunft, da der Gesetzgeber Datenschutzbedenken gegen politischen Druck abwägt.

Für globale Unternehmen führt dies zu einer komplexen und sich verändernden Landschaft, in der nationale Sicherheitsbedenken beginnen, alltägliche Entscheidungen über Technologie, Partnerschaften und sogar den Ort, an den Mitarbeiter reisen können, neu zu gestalten.

Warum ist es für Sie wichtig?

Der Schritt von BlackRock, die Nutzung von Mitarbeitergeräten in China einzuschränken, geht über eine einfache Sicherheitsanpassung hinaus, da er das wachsende Unbehagen globaler Unternehmen angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und Peking widerspiegelt.

Für alle, die reisen, im Finanzwesen arbeiten oder sich einfach nur auf ihr Telefon oder ihren Laptop im Ausland verlassen, ist es ein Weckruf.

Die Botschaft ist klar: Wenn Sie sensible Daten in bestimmte Teile der Welt transportieren, könnten Sie diese und sich selbst gefährden.

Dabei geht es nicht mehr nur um Cybersicherheit. Es geht darum, wie globale Geschäfte in einer Welt abgewickelt werden, in der politische Linien beginnen, das digitale Verhalten zu prägen.

Für Unternehmen bedeutet das mehr Bürokratie, höhere Kosten und strengere Kontrollen. Für Einzelpersonen ist es eine Erinnerung daran, es sich zweimal zu überlegen, bevor sie sich im Ausland anmelden.

Was einst routinemäßige Geschäftsreisen waren, hat heute reale Auswirkungen auf den Datenschutz, die Sicherheit und sogar die Marktstabilität.