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Powells heutige Rede hat der Wall Street nicht das gegeben, was sie sich erhofft hatte: Folgendes ist passiert

Powells heutige Rede hat der Wall Street nicht das gegeben, was sie sich erhofft hatte: Folgendes ist passiert
Devesh Kumar
22. Juli 2025, 17:52 PM
  • Powell eröffnete die Bankenkonferenz der Fed mit Bemerkungen zu den Kapitalregeln.
  • Inflations- und Arbeitsmarktdaten bleiben die wichtigsten Hürden für einen kurzfristigen Politikwechsel.
  • Powell betonte, dass die Daten die zukünftigen Entscheidungen der Fed leiten werden, nicht der Marktdruck.

Zum Auftakt der mit Spannung erwarteten Konferenz des Federal Reserve Board heute Morgen konzentrierte sich der Vorsitzende Jerome Powell in seiner Eröffnungsrede auf die laufende Überprüfung der Kapitalanforderungen für Großbanken durch die Fed.

Er dankte der stellvertretenden Vorsitzenden für Aufsicht, Michelle Bowman, und den Mitarbeitern der Fed für ihre Arbeit und hob hervor, wie gründlich und weitreichend die Überprüfung war.

Doch trotz des Fokus auf die Bankenregulierung hatten die meisten Anleger und Analysten ein ganz anderes Auge im Auge: alle Hinweise, die Powell darüber geben könnte, wohin sich die Zinssätze als nächstes entwickeln werden.

Powells heutige Rede

Powell betonte die Notwendigkeit, das Bankensystem "sicher, solide und effizient" zu halten, und wies darauf hin, dass die Fed alles genau unter die Lupe nehme, von risikobasierten Eigenkapitalvorschriften über Verschuldungsquoten bis hin zu Stresstests und den zusätzlichen Anforderungen, die an die größten und komplexesten Banken gestellt würden.

Er betonte, dass all diese Elemente zusammen und nicht isoliert überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Gesamtrahmen in der heutigen sich schnell verändernden Finanzwelt immer noch sinnvoll ist.

Er wies auch auf die Schlüsselrolle der stellvertretenden Vorsitzenden Michelle Bowman in diesem Prozess hin und hob ihre umfassende Erfahrung in der Bankenaufsicht hervor.

Laut Powell trägt Bowmans Führung dazu bei, dass die Großbanken zwar gut kapitalisiert bleiben, aber auch wettbewerbsfähig bleiben und weiterhin ihren Teil zur Unterstützung der Gesamtwirtschaft beitragen.

Was wurde erwartet?

Während sich die Konferenz auf die Bankenregulierung konzentrierte, war das, was die Märkte wirklich nervös machte, die Möglichkeit einer Änderung der Fed-Politik, insbesondere alle Hinweise darauf, wann eine Zinssenkung stattfinden könnte.

Die Anleger schalteten sich aufmerksam ein und hofften, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell oder andere Beamte subtile Hinweise darauf geben würden, wohin die Reise geht.

Trotz einiger Fortschritte bei der Inflation hat sich die Fed zurückgehalten, einen klaren Schritt in Richtung Lockerung zu signalisieren.

Die Inflation hat sich etwas abgekühlt, bewegt sich aber immer noch über dem 2%-Ziel der Fed, um die politischen Entscheidungsträger auf der Hut zu halten.

Das hat dazu geführt, dass sie zögern, die Zinserhöhungen, die sie in den letzten Jahren eingeführt haben, rückgängig zu machen.

Zur Unsicherheit trägt auch der starke Arbeitsmarkt bei.

Die Arbeitsmarktdaten sind weiterhin solide, und da die Arbeitslosigkeit niedrig ist und die Löhne hoch bleiben, besteht kaum unmittelbarer Druck auf die Fed, die Zinsen zu senken.

Ein gesunder Arbeitsmarkt kann die Ausgaben stützen, was wiederum die Inflation hartnäckig halten kann, genau das, was die Fed zu vermeiden versucht.

In letzter Zeit haben die Fed-Beamten, einschließlich Gouverneurin Michelle Bowman, einen gemäßigten Ton angeschlagen. Sie haben deutlich gemacht, dass sie Zinssenkungen nicht ausschließen, aber sie haben es auch nicht eilig.

Jeder Schritt, so betonen sie, wird vollständig davon abhängen, was die Daten sagen, und nicht davon, was die Märkte wollen oder worauf die Politiker drängen könnten.

Aus diesem Grund haben die Markterwartungen begonnen zu driften. Es gibt keinen klaren Zeitplan mehr.

Viele Analysten gehen von Ende 2025 als möglichem Zeitfenster aus, aber selbst das ist eher eine fundierte Vermutung als eine zuversichtliche Prognose.

Fazit: Solange die Zahlen nicht wirklich übereinstimmen, wird die Fed wahrscheinlich nicht mit der Wimper zucken.