Der CFO von OpenAI enthüllt das größte Problem, mit dem das Unternehmen konfrontiert ist

Der CFO von OpenAI enthüllt das größte Problem, mit dem das Unternehmen konfrontiert ist
Wajeeh Khan
20. Aug. 2025, 18:10 PM
  • Der Finanzchef von OpenAI sagt, dass das Unternehmen ständig unterberechnet ist.
  • OpenAI meldete am Mittwochmorgen seinen ersten Monat von 1 Milliarde US-Dollar.
  • Sarah Friar widerspricht, dass der KI-Markt jetzt eine Blase bildet.

OpenAI hat gerade seinen ersten Monat mit einem Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar verzeichnet, ein Meilenstein, der das Ausmaß und die Dynamik hinter generativer künstlicher Intelligenz (KI) unterstreicht.

Doch trotz des explosiven Wachstums und einer gemeldeten Bewertung von 500 Milliarden US-Dollar auf den Sekundärmärkten ist die größte Herausforderung des Unternehmens nicht die Nachfrage, sondern die "Infrastruktur".

In einem exklusiven CNBC-Interview sagte CFO Sarah Friar, dass das Unternehmen "ständig zu wenig Rechenleistung" erfülle, und bezog sich dabei auf den Mangel an GPU- und Rechenkapazität, die für den Betrieb seiner Modelle benötigt wird.

Da die Akzeptanz in Unternehmen zunimmt und die Nutzung durch die Verbraucher zunimmt, hängt die Skalierbarkeit von OpenAI von der Lösung dieses Engpasses ab. "Wir fangen gerade erst an", sagte Friar gegenüber CNBC und verglich den Ausbau mit Eisenbahnen oder Elektrizität – keine vorübergehende Tech-Modeerscheinung.

Warum Undercompute die größte Einschränkung von OpenAI ist

Laut CFO Sarah Friar ist das größte Problem von OpenAI die Rechenknappheit. "KI ist im Moment unersättlich für GPUs und für Computing", sagte sie und fügte hinzu, dass das Unternehmen "ständig unterberechnet" sei.

Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Modellnutzung – über ChatGPT, Unternehmens-APIs und Entwicklertools hinweg – die dafür erforderliche Infrastruktur übersteigt. Das ist nicht nur ein technisches Problem; Es ist ein strategischer Engpass.

Um dieses Problem zu lösen, hat OpenAI Stargate unterstützt und sich mit Microsoft, Oracle und CoreWeave zusammengetan, um größere Rechenzentren zu bauen. Friar betonte jedoch, dass sich die Branche erst in ihren "Verdienstmöglichkeiten" befinde.

Die Implikation ist klar: Das Wachstum von OpenAI wird nicht durch den Marktappetit begrenzt – es wird durch die physischen Grenzen des Rechenangebots begrenzt.

Hat sich der KI-Markt wirklich in eine Blase verwandelt?

Anfang August gab Sam Altman – der CEO von OpenAI – einen Kommentar ab, der darauf hindeutete, dass sich der Markt für künstliche Intelligenz nun in eine Blase verwandeln könnte.

Während Friar in dem CNBC-Interview das Risiko einräumte und sagte, dass "es Investitionen geben wird, die nicht die besten Investitionen sind", wies sie die breitere Erzählung zurück.

Sie bezeichnete KI als "die größte Ära, die wir bisher erlebt haben" und verglich sie mit dem Internet und der mobilen Revolution.

Während spekulative Exzesse unvermeidlich sind, argumentierte Friar, dass der zugrunde liegende Infrastrukturausbau – der Energie, Immobilien und Ingenieurwesen umfasst – eher mit Eisenbahnen als mit einem Zuckerrausch vergleichbar ist. Ihrer Ansicht nach ist der KI-Boom real, und OpenAI ist führend.

Gewinnt OpenAI Marktanteile auf dem "Search"-Markt?

Die Suche entwickelt sich still und leise zu einer der disruptivsten Grenzen von OpenAI. Tatsächlich ist der Anteil des KI-Unternehmens innerhalb von sechs Monaten von 6 % auf 12 % bei der Konversationssuche gestiegen.

Friar merkte auch an, dass die Nutzung traditioneller Metriken unterschätzt wird: "Wenn Sie eine Konversationssuche durchführen ... Du gehst wahrscheinlich fünf, sechs Mal hin und her. Das zählt nicht als fünf, sechs Suchanfragen, als was Google zählen würde – zählt als eine."

Ihrer Meinung nach treiben auch Unternehmenskonnektoren in Slack, E-Mail und Kalender die Akzeptanz voran. Mit dem Speicher, der nun überlagert ist, entwickelt sich ChatGPT zu einer personalisierten Suchmaschine.

Das Fazit? OpenAI konkurriert nicht nur mit Google – es definiert neu, was "Suche" bedeutet.