Target-Aktie stürzt am Mittwoch um 10% ab: Darum sind Analysten vorsichtig

Target-Aktie stürzt am Mittwoch um 10% ab: Darum sind Analysten vorsichtig
Devesh Kumar
20. Aug. 2025, 15:16 PM
  • Michael Fiddelke wird 2026 Brian Cornell als CEO ablösen.
  • Schwache Verkäufe und vorsichtige Aussichten belasten das Vertrauen der Anleger.
  • Analysten warnen, dass der Einzelhandel durch Kosten und Nachfrage unter anhaltendem Druck steht.

Die Target-Aktie (NYSE: TGT) stürzte am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 10% ab, nachdem der Einzelhändler einen neuen CEO vorgestellt und seine Jahresprognose wiederholt hatte, eine Kombination, die die Nerven an der Wall Street wenig beruhigte.

Der Rückgang war das bisher deutlichste Zeichen dafür, dass die Anleger nicht davon überzeugt sind, dass Target die schleppenden Verkäufe und das wackelige Konsumumfeld, das die Ergebnisse seit fast drei Jahren belastet, abschütteln kann.

Das Unternehmen hat Michael Fiddelke, seinen Chief Operating Officer und Target-Veteranen, im Februar 2026 als Nachfolger von Brian Cornell als CEO verpflichtet.

Cornell, der das Unternehmen seit 2014 leitet, wird die Rolle des Executive Chairman übernehmen. Während die Übergabe als stetiger Übergang gerahmt wurde, konzentrierte sich der Markt weniger auf Nachfolgepläne als vielmehr auf den Mangel an frischem Schwung in der Prognose von Target.

Die Botschaft schien klar zu sein: Solange sich die Umsätze nicht verbessern, werden die Anleger die Turnaround-Story nicht kaufen.

Zielaktie: Zweifel auf der gesamten Einzelhandelsfläche

Target behielt seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr bei, aber das reichte nicht aus, um die Nerven zu beruhigen. Das Unternehmen hat nun 11 Quartale in Folge mit stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen verzeichnet, was zeigt, wie schwierig es war, die Käufer wieder zum Kauf zu bewegen, während Zölle und höhere Kosten die Margen belasten.

Ja, die Gewinne fielen etwas besser aus als erwartet, aber der Umsatz erzählte immer noch die Geschichte eines Einzelhändlers, der in der neutralen Position feststeckte.

Die Aktien fielen im vorbörslichen Handel um 10%, rutschten unter 95 $ und bereiteten sich auf den schlechtesten Tag der Aktie seit Jahren vor.

Der Rückgang spiegelt mehr als nur die Frustration über Target wider, da er Zweifel im gesamten Einzelhandelsbereich darüber aufzeigt, ob sich große Ketten an die veränderten Einkaufsgewohnheiten anpassen und gleichzeitig mit Inflation, schwacher Nachfrage und Spannungen in der Lieferkette im Zusammenhang mit globalen Spannungen umgehen können.

Der Absturz von Target führte zu einer schwächeren Stimmung an der Wall Street, wo Tech-Namen den Markt bereits nach unten zogen. Die Händler hielten sich auch vor dem Protokoll der Fed-Sitzung im Laufe des Tages bedeckt und hielten Ausschau nach einem Hinweis darauf, wohin die Zinsen als nächstes gehen könnten.

Die Kombination ließ die Märkte unruhig und zögerte, große Schritte zu unternehmen.

Was sagen Analysten?

Die Analysten stellten fest, dass die Probleme von Target den Rest des Einzelhandels widerspiegeln, mit großen Namen, die von Online-Konkurrenten unter Druck geraten, Käufern, die sich zurückziehen, und steigenden Kosten.

Michael Fiddelke als nächsten CEO zu holen, ist angesichts seiner Zeit im Unternehmen sinnvoll, aber es ist wenig zu erwarten, dass sich die Dinge schnell ändern werden.

Die Anleger wollen sehen, ob er in einem schwierigen Umfeld Veränderungen schnell genug durchsetzen kann.

Analysten sagten, dass das Festhalten an der Jahresprognose nichts an der Tatsache ändert, dass Target in einem schwierigen Margen- und Umsatzumfeld steckt.

Da die Zölle immer noch hoch sind und die Käufer auf ihre Geldbörsen achten, besteht die Gefahr, dass die Margen in den nächsten Quartalen noch weiter unter Druck geraten.

Andere betonten, dass Target bei der Digitalisierung schneller vorankommen und seine Lieferkette straffen müsse, wenn es wieder Boden gewinnen wolle.

Konkurrenten, die früher auf Omnichannel-Modelle und eine intelligentere Bestandskontrolle umgestiegen sind, haben es geschafft, Kunden zu halten und die Verkaufsdynamik aufrechtzuerhalten.