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Rückgang der CO2-Emissionen in China im ersten Halbjahr 2025 aufgrund erneuerbarer Energien

Rückgang der CO2-Emissionen in China im ersten Halbjahr 2025 aufgrund erneuerbarer Energien
Sayantan Sarkar
21. Aug. 2025, 12:50 PM
  • Chinas CO2-Emissionen im ersten Halbjahr 2025 gingen aufgrund von mehr erneuerbaren Energien um 1 % zurück.
  • Die Treibhausgasemissionen des Energiesektors gingen durch den raschen Ausbau der Solarenergie um 3 % zurück.
  • Die Emissionen der chemischen Industrie stiegen aufgrund des verstärkten Einsatzes von Kohle für synthetische Kraftstoffe.

In China sind die Kohlendioxidemissionen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 % gesunken.

Dieser positive Trend ist auf den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energiequellen für die Stromerzeugung im Land zurückzuführen.

Die Ergebnisse stammen aus einer Studie, die vom Centre for Research on Energy and Clean Air, einer Organisation mit Sitz in Helsinki, durchgeführt wurde, so Reuters in einem Bericht.

Laufende Bemühungen

Diese Entwicklung unterstreicht Chinas anhaltende Bemühungen um den Übergang zu sauberer Energie und die Verringerung der Umweltauswirkungen und deutet auf einen Wandel in der Energielandschaft hin, bei dem der Schwerpunkt zunehmend auf nachhaltigen Praktiken liegt.

Die Treibhausgasemissionen aus dem chinesischen Stromsektor, der größten Quelle des Landes, gingen über einen Zeitraum von sechs Monaten um 3 % zurück.

Dieses Ergebnis stammt aus einer Studie, die Lauri Myllyvirta, leitender Analyst bei CREA, für die britische Forschungsorganisation Carbon Brief durchgeführt hat.

Der jüngste Rückgang der globalen Emissionen ist weitgehend auf einen deutlichen Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zurückzuführen, insbesondere durch Chinas schnell wachsende Flotte von Solarkraftwerken.

Myllyvirta, ein führender Experte auf diesem Gebiet, betonte, dass dieser dramatische Anstieg der Solarkapazität ein Hauptgrund für den beobachteten Rückgang ist.

China, ein weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung erneuerbarer Energien, wird voraussichtlich im Jahr 2025 ein weiteres Jahr mit einem beispiellosen Rekordzubau bei der Solarenergie erreichen.

Dieses anhaltende Wachstum der Infrastruktur für saubere Energie wirkt sich entscheidend auf die globale Emissionsentwicklung aus und bringt sie auf den Weg zu einem bemerkenswerten Rückgang für das Gesamtjahr 2025, wie umfassende Studien zu diesem Thema zeigen.

Die Auswirkungen dieses Trends gehen über China hinaus und bieten eine wichtige Blaupause für andere Nationen, die sich bemühen, den Klimawandel durch eine beschleunigte Einführung erneuerbarer Energien einzudämmen.

Reduzierung der Emissionen

China, als weltweit größter Emittent von Kohlendioxid, verzeichnete im Jahr 2022 einen jährlichen Rückgang seiner Kohlenstoffemissionen, der in erster Linie auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist.

Das Land hat sich ehrgeizige Umweltziele gesetzt, die darauf abzielen, dass seine Kohlenstoffemissionen bis zum Jahr 2030 ihren Höhepunkt erreichen.

Darüber hinaus hat sich China verpflichtet, bis 2060 Netto-Null-Kohlenstoffemissionen zu erreichen.

Diese Ziele unterstreichen Chinas langfristige Strategie für den Übergang zu einer nachhaltigeren und kohlenstoffarmen Wirtschaft und spiegeln sein zunehmendes Engagement für die Bekämpfung des Klimawandels auf globaler Ebene wider.

In der ersten Jahreshälfte, von Januar bis Juni, kam es in China zu einer deutlichen Verschiebung des Energieverbrauchs im Stromsektor.

Die Daten zeigten, dass der Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung um 3 % zurückging. Dieser Rückgang deutet auf eine mögliche Umstellung auf sauberere Energiequellen oder eine Veränderung der Gesamtenergienachfrage hin.

Umgekehrt stieg der Verbrauch von Erdgas für die Stromerzeugung im gleichen Zeitraum um 6 %.

Der angeschlagene Immobilienmarkt in China führte zu einem Rückgang der Emissionen aus Baumaterialien, Metallen, Zement und Stahl.

Eine kürzlich durchgeführte Studie deutete auf einen anhaltenden Anstieg der Kohlenstoffemissionen der chinesischen Chemieindustrie hin, ein Trend, der von anderen wichtigen Sektoren abweicht.

Dieser Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass der Einsatz von Kohle als Input für synthetische Kraftstoffe und petrochemische Produkte in der ersten Jahreshälfte um 20 % gestiegen ist.

Der Analyse zufolge hat das Wachstum von Kohle zu Chemikalien die Kohlenstoffemissionen Chinas seit 2020 um 3 % erhöht, mit einem möglichen weiteren Anstieg von 2 % bis 2029.