Wöchentlicher Überblick: Marktrallye, Mord an Charlie Kirk, Einführung des iPhone 17 und Rücktritt von Premierministern
- Die US-Aktien erholten sich, Oracle stieg und Apple stellte das iPhone 17 vor, während sich die Marktstimmung veränderte.
- Die Ermordung von Charlie Kirk hat die US-Politik erschüttert.
- Japan und Frankreich mussten mit dem Rücktritt von Premierministern rechnen, während Trump die NATO wegen der russischen Ölsanktionen drängte.
Die vergangene Woche war geprägt von Marktgewinnen, Überraschungen bei den Unternehmen und politischen Unruhen auf der ganzen Welt.
US-Aktien verzeichneten ihre stärkste Performance seit Wochen, während die Ankündigung des Cloud-Backlogs von Oracle die Aktie in die Höhe schnellen ließ.
In der Politik schockierte die Ermordung von Charlie Kirk Washington, Apple stellte seine neueste iPhone-Reihe vor, und Führungswechsel in Japan und Frankreich unterstrichen die zunehmende Instabilität im Ausland.
Unterdessen drängte Präsident Trump auf umfassendere Sanktionen gegen russisches Öl und verwies auf die anhaltenden geopolitischen Herausforderungen, die die Märkte prägen.
Die US-Märkte schließen in dieser Woche höher
Die US-Aktien schlossen die Woche mit einer starken Note ab und markierten die beste Performance für den SandP 500 seit Anfang August.
Der Index stieg seit Wochenbeginn um 1,6 % und sicherte sich damit seine fünfte positive Woche in sechs.
Der Nasdaq stieg um 2 % und verzeichnete damit seinen zweiten Wochengewinn in Folge, während der Dow um 1 % kletterte und damit eine dreiwöchige Verlustserie durchbrach.
Die Sektoren Technologie, Versorger und Kommunikationsdienste führten die Rallye an, wobei der SandP 500 Information Technology Index um 1,91% zulegte.
Oracle stach hervor und stieg im Laufe der Woche um 25 %, während Micron um 23 % zulegte.
Die Anleger warten nun auf die Sitzung der US-Notenbank am 17. September, bei der die Futures-Märkte mit ziemlicher Sicherheit auf eine Zinssenkung um einen Viertelpunkt hindeuten.
Oracle steigert den Cloud-Backlog
Der Aktienkurs von Oracle stieg sprunghaft an, nachdem der Softwareriese bekannt gab, dass sein Cloud-Auftragsbestand auf 455 Mrd. $ angestiegen war.
Das Unternehmen prognostizierte, dass die gebuchten Einnahmen aus Cloud-Diensten in den kommenden Monaten eine halbe Billion Dollar übersteigen würden.
Diese Ankündigung überschattete eine Reihe von Quartalsergebnissen, die die Erwartungen knapp verfehlten.
Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 1,47 $ und damit knapp unter den Konsensschätzungen von 1,48 $, während der Umsatz von 14,9 Mrd. $ im Jahresvergleich um 12% stieg, aber hinter den Prognosen zurückblieb.
Trotz gedämpfter kurzfristiger Prognosen verlagerte sich der Fokus der Anleger auf die langfristigen Wachstumsaussichten, die durch den Anstieg der verbleibenden Leistungsverpflichtungen verankert sind.
Politischer Schock: Charlie Kirk ermordet
Eine Welle des politischen Schocks schwappte über die USA nach der Ermordung des konservativen Aktivisten und Präsidentenberaters Charlie Kirk, der während einer Veranstaltung an der Utah Valley University tödlich erschossen wurde.
Später bestätigten die Behörden die Festnahme des Verdächtigen Tyler Robinson, der im Süden Utahs lebt.
Trump kündigte an, Kirk werde posthum mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet.
Die parteiübergreifende Verurteilung des Mordes hat die wachsende Besorgnis über politische Gewalt in den USA unterstrichen.
Apple stellt iPhone 17 Reihe vor
Apple hat die iPhone 17-Serie vorgestellt, allen voran das ultradünne iPhone 17 Air.
Mit einer Dicke von nur 5,6 mm hat das Modell für seine technische Meisterleistung und seinen Preis von 999 US-Dollar Aufmerksamkeit erregt, der zwischen dem Standard-iPhone 17 (799 US-Dollar) und den Pro-Modellen (1.099 US-Dollar +) positioniert ist.
Bei der Veranstaltung wurden neben der Apple Watch Series 11 und dem neu gestalteten Ultra 3 auch die AirPods Pro 3 vorgestellt, die eine doppelt so hohe aktive Geräuschunterdrückung und Live-Übersetzung durch Apple Intelligence bieten.
Die Vorbestellungen begannen am 12. September, die allgemeine Verfügbarkeit beginnt am 19. September.
Führungswechsel in Japan und Frankreich
Japans Premierminister Shigeru Ishiba kündigte nach Wahlniederlagen und wachsender parteiinterner Rebellion seinen Rücktritt an und beendete damit eine kurze Amtszeit, die von politischer Instabilität geprägt war.
Die Entscheidung hat einen Wettlauf um die Bestimmung seines Nachfolgers ausgelöst und die Unsicherheit in der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt verstärkt.
In Frankreich verlor Premierminister François Bayrou ein Vertrauensvotum und trat zurück und ist damit der zweite Premierminister, der während der Präsidentschaft von Emmanuel Macron gestürzt wurde.
Präsident Macron hat Verteidigungsminister Sebastien Lecornu zum neuen Premierminister ernannt – seine fünfte Ernennung in nur zwei Jahren.
Trump drängt auf umfassendere Sanktionen gegen russisches Öl
US-Präsident Donald Trump signalisierte seine Bereitschaft, "große" Sanktionen gegen russisches Öl zu verhängen, die von einer einheitlichen Beteiligung der NATO abhängig gemacht würden.
Die USA drängen die G7-Verbündeten außerdem, Zölle von bis zu 100 Prozent auf chinesische und indische Importe von russischem Rohöl zu verhängen, und schlagen gleichzeitig einen Rahmen für die Beschlagnahme russischer Staatsanleihen vor, um die Ukraine zu unterstützen.
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