Cyberangriff stoppt Flüge an europäischen Flughäfen: Heathrow, Brüssel und Berlin getroffen

Cyberangriff stoppt Flüge an europäischen Flughäfen: Heathrow, Brüssel und Berlin getroffen
Devesh Kumar
20. Sept. 2025, 11:16 AM
  • Cyberangriff stoppt Flüge an den Flughäfen Heathrow, Brüssel und Berlin.
  • Passagiere, die gestrandet sind, weil das Personal zum manuellen Einchecken und Einsteigen zurückkehrt.
  • Experten warnen, dass die Luftfahrttechnologie anfällig für zukünftige Cyber-Bedrohungen bleibt.

Ein Cyberangriff erschütterte die europäische Reiseszene am frühen Samstag und ließ die Flughäfen in Aufruhr und die Passagiere verunruhigt zurück.

In Heathrow, Brüssel und Berlin flackerten die Check-in-Monitore auf, und Flüge blieben am Boden. Es lief nicht alles wie immer, da sich die Schlangen durch die Terminals schlängelten, während das Flughafenpersonal sich bemühte, Lösungen zu finden.

Der Ärger kam aus dem Nichts und schlug genau zu dem Zeitpunkt zu, als der Ansturm am Wochenende begann. Reisende saßen fest, einige schliefen auf Säcken oder saßen in endlosen Schlangen fest. Die Beamten räumten schnell ein, dass es sich bei dem Ausfall nicht nur um eine technische Panne handelte.

Die Beamten bezeichneten den Vorfall als ausgewachsenen Cyberangriff, für den es noch keinen klaren Zeitplan für die Wiederaufnahme des normalen Betriebs gibt.

Chaos in den Terminals: Was die Behörden sagten

In Heathrow leuchteten die Abfahrtstafeln mit dringenden Warnungen auf. Das Personal stand vor einer großen Herausforderung, als es auf manuelle Check-ins und Boarding umstellte.

Die Warteschlangen zogen sich länger als üblich, die Passagiere zeigten sich frustriert und die Flughafenmitarbeiter machten Überstunden, um die Dinge in Bewegung zu halten.

Heathrow riet Reisenden, frühestens drei Stunden vor Langstreckenflügen und zwei Stunden vor Inlandsflügen anzukommen, um die Überlastung der Endgeräte zu verringern.

Zusätzliches Personal wurde eingesetzt, um die Menschenmassen zu bewältigen und die Passagiere auf dem Laufenden zu halten. Trotz aller Bemühungen räumten die Beamten ein, dass die Situation "beispiellos" sei und sich die vollen Auswirkungen des Angriffs noch entfalteten.

Der Berliner Flughafen gab ebenfalls Warnungen heraus und räumte ein "technisches Problem" bei einem Systemanbieter ein, das die Check-in-Zeiten während eines stark frequentierten Reisetages beeinträchtigte.

Der Flughafen mahnte zu Geduld und Kommunikation und sagte, seine Teams arbeiteten hart daran, den normalen Betrieb wiederherzustellen.

In den sozialen Medien teilten die Passagiere Fotos von überfüllten Terminals und drückten ihre Frustration aus, lobten aber auch das Personal für ihren ruhigen Umgang mit dem Chaos.

Ein Sprecher beider Flughäfen betonte, dass der Angriff auf ein Drittunternehmen abzielte, nicht auf die Flughäfen selbst, aber die Auswirkungen waren im gesamten europäischen Reisenetz tief zu spüren.

Cyberangriffe: Ein wachsendes Problem

Dies ist nicht die erste Berührung Europas mit Cyber-Problemen. In den letzten Jahren haben Hacker Fluggesellschaften und Flughäfen ins Visier genommen, um große Zahltage zu erzielen oder Systemfehler aufzudecken.

Im Jahr 2018 wehrte British Airways einen Großangriff ab. Vor zwei Jahren sahen sich Flughäfen in Spanien und Polen mit Ransomware-Bedrohungen konfrontiert.

In den USA hat der Hack der Colonial Pipeline die Energieversorgung lahmgelegt und Sicherheitskreise erschüttert.

Jedes Mal wächst die Sorge: Sind die Verkehrsnetze stark genug, um Widerstand zu leisten? Experten sagen, dass die Luftfahrttechnologie alt und lückenhaft ist. Es ist vernetzt, aber das bedeutet, dass sich Schwachstellen schnell ausbreiten.

Es gibt keine einfache Lösung. Die Behörden in ganz Europa verstärken ihre Einsatzteams und aktualisieren die Notfallprotokolle.

Während sich der Staub gelegt hat, dient der Angriff vom Samstag als eine weitere Warnung. Ihre nächste Reise könnte von der Gnade eines Menschen hinter einer Tastatur abhängen.