Wie sich Trumps Visagebühren in Höhe von 100.000 US-Dollar auf Inder auswirken werden, die 70 % der H1B-Visa besitzen

Wie sich Trumps Visagebühren in Höhe von 100.000 US-Dollar auf Inder auswirken werden, die 70 % der H1B-Visa besitzen
Devesh Kumar
20. Sept. 2025, 12:15 PM
  • Trump kündigt eine H-1B-Visumgebühr in Höhe von 100.000 US-Dollar an, die Tausende von indischen Tech-Fachkräften betrifft.
  • Rund 70 % der H-1B-Inhaber sind Inder, die mit Gebühren konfrontiert sind, die weit über den typischen US-Gehältern liegen.
  • Die Erhöhung der Visagebühren passt zu Trumps umfassenderen Plan, amerikanischen Arbeitern Vorrang vor Ausländern einzuräumen.

US-Präsident Donald Trump kündigte Pläne für eine drastische Erhöhung der H-1B-Visumgebühr an und erhob eine jährliche Gebühr von 100.000 US-Dollar auf diese Arbeitsvisa.

Dies wird ein großer Sprung gegenüber der vorherigen Gebühr sein, die nur ein paar hundert Dollar betrug. Der Schritt ist Teil von Trumps Plan, die Einwanderungsbestimmungen zu verschärfen und amerikanische Arbeitsplätze zu schützen.

Das H-1B-Visum ermöglicht es ausländischen Fachkräften, insbesondere im Tech-Bereich, legal in den USA zu arbeiten. Es ist eine Lebensader für Tausende von Fachleuten, hauptsächlich aus Indien, die diese Rollen übernehmen.

Die neuen Regeln, die ab dem 21. September in Kraft treten, haben Schockwellen durch die Tech-Branche und die Einwanderergemeinschaften geschickt.

Was bedeutet das für die Inder?

Nach Angaben der US-amerikanischen Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsbehörde (USCIS) sind etwa 70 % aller Inhaber eines H-1B-Visums in den USA Inder. Das bedeutet, dass die meisten Menschen, die von dieser neuen Gebühr von 100.000 US-Dollar pro Jahr betroffen sind, indische Tech-Arbeiter sind.

Zum Vergleich: Rs 90 lakh ist ungefähr das, was diese Gebühr jedes Jahr in indischer Währung entspricht.

Das ist eine stolze Summe, weit mehr als das, was die meisten indischen Ingenieure jährlich verdienen, selbst wenn sie in den USA arbeiten.

Indische IT-Unternehmen wie Tata Consultancy Services, Infosys und Wipro sind stark auf H-1B-Visa angewiesen, um Tausende von qualifizierten Mitarbeitern in die USA zu schicken.

Jetzt stehen sie vor einer schwierigen Wahl: Entweder sie zahlen die neuen Gebühren oder sie überdenken ihre gesamte Personalstrategie. Viele Arbeitnehmer könnten sich diese Gebühr nicht mehr leisten können, was ihre Karriere und ihren Lebensunterhalt gefährdet.

Der Dominoeffekt war sowohl im US-amerikanischen als auch im indischen Technologiesektor zu spüren.

Wenn die Unternehmen ihre visabasierten Einsätze einschränken, könnte dies zu weniger Beschäftigungsmöglichkeiten in Amerika und weniger Chancen für indische Arbeitnehmer führen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Trumps hartes Durchgreifen gegen die Einwanderung in Indien

Diese saftige Visumgebühr ist kein Einzelfall. Es fügt sich in ein größeres Muster strengerer Regeln und harter Maßnahmen gegen die Einwanderung unter der Trump-Regierung ein, die insbesondere auf indische Arbeiter abzielen.

Abgesehen von der Visumgebühr gab es in den USA strengere Beschränkungen für Green Cards und vermehrt Abschiebungen von Indern ohne Papiere.

Trumps Regierung betont immer wieder ihr Ziel, amerikanischen Arbeitern Vorrang einzuräumen und die illegale Einwanderung zu reduzieren.

Die indische Regierung hat Bedenken geäußert, scheint sich aber auch bei einigen Einwanderungskontrollen mit den USA abzustimmen.

Es ist ein schwieriger diplomatischer Balanceakt. Trumps neue Visapolitik könnte den Zustrom indischer Fachkräfte in die USA verlangsamen und eine langjährige Migrationsroute unterbrechen, die dazu beigetragen hat, Karrieren und Geschäftsbrücken zwischen den beiden Ländern zu bauen.

Für Tausende von indischen Technikfreaks, die dem amerikanischen Traum nachjagen, könnte dies ein großer Rückschlag sein.

Trumps H-1B-Visumgebühr in Höhe von 100.000 US-Dollar hat für indische Fachkräfte neue Unsicherheit gebracht. Es wirft die große Frage auf, wie bereit und in der Lage sie sein werden, weiterhin unter solch hohen finanziellen Lasten in die USA zu kommen.

In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie sich Unternehmen und Arbeitnehmer anpassen und ob sich die Regeln unter neuem politischen Druck erneut ändern.