Das wird den CAC 40 und den DAX-Index in dieser Woche bewegen

Das wird den CAC 40 und den DAX-Index in dieser Woche bewegen
Crispus Nyaga
29. Sept. 2025, 06:14 AM
  • Der deutsche DAX-Index und der französische CAC haben sich in den vergangenen Wochen in einer engen Spanne bewegt.
  • Mehrere EZB-Beamte werden diese Woche sprechen und Hinweise darauf geben, was bei der nächsten Sitzung zu erwarten ist.
  • Die USA werden am Freitag die neuesten Daten zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft veröffentlichen.

Die Indizes CAC 40 und DAX 40 haben sich in den vergangenen Monaten in einer engen Spanne bewegt. Der CAC 40, der die größten Unternehmen in Frankreich abbildet, wurde bei 7.870 € gehandelt, was einem Anstieg von 16 % gegenüber seinem Tiefststand in diesem Jahr entspricht.

Auch der DAX notierte bei 23.740 € und damit ebenfalls deutlich über dem bisherigen Jahrestief von 18.522 €. In diesem Artikel werden einige der wichtigsten Katalysatoren für diese Indizes in dieser Woche untersucht.

Erklärung der EZB-Beamten

Einer der wichtigsten Katalysatoren für den CAC 40 und den DAX-Index werden die bevorstehenden Reden einiger Vertreter der Europäischen Zentralbank sein, die den Anlegern eine Schätzung darüber geben werden, was in den nächsten Sitzungen zu erwarten ist.

Zu den Spitzenvertretern der EZB, die man im Auge behalten sollte, gehören Philip Lane, der Chefökonom der Bank, sowie Georg Müller, Martins Kazaks, Piero Cipollone, Pedro Machado, Isabel Schnabel und Christine Lagarde.

In jüngsten Stellungnahmen haben sich die meisten dieser Beamten für eine Zinspause ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass die europäische Inflation auf das gewünschte Ziel von 2 % gesunken ist. Ein zurückhaltender Ton der meisten dieser Beamten wird sich positiv auf den deutschen DAX und den französischen CAC auswirken.

Europäische Verbraucherinflationsdaten

Der andere bemerkenswerte Katalysator für den CAC und den DAX werden die bevorstehenden Flash-Daten zur europäischen Verbraucherinflation sein.

Von Reuters befragte Ökonomen zeigten, dass der Verbraucherpreisindex nach der durchschnittlichen Schätzung von 2 % im August auf 2,3 % im September gestiegen ist, da er sich weiter vom EZB-Ziel von 2,0 % entfernt hat

Die Kerninflationsrate, bei der die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise nicht berücksichtigt werden, dürfte unverändert bei 2,3 % bleiben.

Die Inflation in Europa war aufgrund des stärkeren Euro und der niedrigeren Erdgaspreise niedriger als in den Vereinigten Staaten.

Jüngste Daten zeigen, dass der EUR/USD-Wechselkurs seit dem bisherigen Jahrestief um über 12% gestiegen ist, und Analysten erwarten weitere Gewinne auf 1,2000.

In dieser Woche gibt es weitere wichtige europäische Makrozahlen, die man im Auge behalten sollte, darunter die PMI-Daten für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie die deutschen Einzelhandelsumsätze.

US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft

Der andere bemerkenswerte Katalysator für den DAX und den CAC 40 Index sind die bevorstehenden US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft, die am Freitag dieser Woche veröffentlicht werden.

Ökonomen gehen davon aus, dass der Bericht zeigen wird, dass die Wirtschaft im September 39.000 Arbeitsplätze geschaffen hat, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % blieb.

Der letzte Arbeitsmarktbericht zeigte, dass die Wirtschaft im August nur 22.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, während eine Revision zeigte, dass die Wirtschaft im Juni Arbeitsplätze verloren hat.

Daher werden diese Indizes zusätzlich zum offiziellen Bericht auf die Revisionen der vorherigen NFP-Zahlen reagieren.

Diese amerikanischen Zahlen haben Auswirkungen auf die europäischen Indizes, da sie sich auf die Geldpolitik der Federal Reserve auswirken. Ein schwacher Arbeitsmarktbericht wird für diese Indizes positiv sein, da er die Möglichkeit erhöht, dass die US-Notenbank die Zinssätze in der kommenden Sitzung senkt.

Die anderen bemerkenswerten Katalysatoren für den deutschen DAX-Index sind der mögliche Shutdown der US-Regierung, die Ankündigung von Zöllen durch Donald Trump und Makrodaten wie das Verbrauchervertrauen und die JOLTs-Zahlen zu offenen Stellen.