US-Verbraucherstimmung sinkt, da Shutdown-Patt die Aussichten verdüstert

US-Verbraucherstimmung sinkt, da Shutdown-Patt die Aussichten verdüstert
Devesh Kumar
10. Okt. 2025, 16:39 PM
  • Die Konsumentenstimmung sinkt im Oktober leicht auf 55, was vorsichtigen Optimismus signalisiert.
  • Inflationssorgen und Arbeitsplatzsorgen belasten weiterhin das Vertrauen der Haushalte.
  • Ökonomen warnen, dass ein anhaltender Stillstand das Wachstum und die Arbeitsplatzsicherheit weiter beeinträchtigen könnte.

Der anhaltende Shutdown der Regierung in den Vereinigten Staaten belastet die Verbraucherstimmung stark, da sie von 55,1 im September auf 55 Punkte zurückging, wie aus dem Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan für Oktober 2025 hervorgeht.

Die Daten zur Verbraucherstimmung sind ein wichtiger Wirtschaftsindikator, da sich andere Datensätze aufgrund des Regierungsstillstands verzögert haben.

Der Stimmungsrückgang zeigt ein gedämpftes und geringes Vertrauen der Amerikaner in die Wirtschaft, da die politische Unsicherheit anhält.

Vertrauensindex sinkt inmitten politischer Unruhen

Der Consumer Sentiment Index der University of Michigan, ein wichtiges Maß dafür, wie zuversichtlich die Menschen in Bezug auf die Wirtschaft sind, hat sich in diesem Monat kaum verändert.

Er hält sich stabil, aber auf einem ziemlich niedrigen Niveau, ungefähr dort, wo es sich Anfang des Jahres befand.

Der Index rutschte nur ein wenig auf 55 ab, was im Grunde bedeutet, dass sich die Verbraucher nicht schlechter, aber auch nicht viel besser fühlen.

Die Hauptschuldigen für die gedämpfte Stimmung sind Sorgen um Inflation und Beschäftigungswachstum.

Die Preise in den Vereinigten Staaten sind hoch, und die Verbraucher erwarten, dass die Inflation im nächsten Jahr bei etwa 4,6 % bleiben wird.

Und wenn es um Arbeitsplätze geht, glauben die meisten Menschen nicht, dass sich die Beschäftigungslage in absehbarer Zeit verbessern wird.

Um dem Bild etwas Optimismus zu verleihen, haben wir einen besseren öffentlichen Ausblick auf die aktuellen Finanzen, da die Menschen feststellen, dass teure Artikel wie Haushaltsgeräte oder Autos etwas erschwinglicher sind als zuvor.

Insgesamt haben sich die Erwartungen an die Zukunft jedoch eingetrübt. Viele bereiten sich auf härtere Zeiten vor, was die allgemeine Stimmung vorsichtig und gedämpft hält.

Der Ökonom machte einfach den anhaltenden Regierungsstillstand für das Chaos verantwortlich und betonte, dass sich die Menschen mehr Sorgen machen werden, wenn Teile der Regierung stillstehen, von verspäteten Dienstleistungen bis hin zu verpassten Zahltagen.

Es muss angemerkt werden, dass die Zahlen zur Verbraucherstimmung nicht so schlecht sind wie erwartet, aber die Menschen sind besorgt über die Sicherheit der Arbeitsplätze und die hartnäckig hohe Inflation, und diese Mischung hält das Vertrauen aufrecht.

Wirtschaftliche Unsicherheit trübt Aussichten für Haushalte und Märkte

Die politische Pattsituation zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress hat begonnen, die wirtschaftlichen Folgen zu zeigen, da bisher mehr als 250.000 Bundesbedienstete ihre Gehaltsschecks verpasst haben.

Ökonomen schätzen, dass jede Woche, in der die Regierung geschlossen bleibt, das US-BIP-Wachstum um etwa 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte schmälert, ein Schlag, der sich schnell summiert.

Hinzu kommt, dass die Pause bei wichtigen Bundesberichten wie Arbeitsmarktdaten, Einzelhandelsumsätzen und BIP-Zahlen die Märkte im Dunkeln lässt.

Ohne diese Updates ist es für die Anleger und sogar für die US-Notenbank schwieriger, einen klaren Überblick über die Wirtschaft zu erhalten oder zu entscheiden, was mit den Zinssätzen geschehen soll.

Bisher haben sich die Aktien recht gut gehalten, aber es gab eine spürbare Verschiebung hin zu sichereren Anlagen: Die Renditen der Staatsanleihen sind leicht gesunken, da die Anleger vorsichtig sind.

Wenn sich der Shutdown anzieht, warnen Ökonomen, dass die Arbeitsplatzrisiken steigen könnten, da mögliche Entlassungen den ohnehin schon fragilen Arbeitsmarkt noch mehr unter Druck setzen würden.