Asiatische Märkte eröffnen: CSI 300 fällt um 2,73%, Sensex schwach, da die Spannungen zwischen den USA und China aufflammen

Asiatische Märkte eröffnen: CSI 300 fällt um 2,73%, Sensex schwach, da die Spannungen zwischen den USA und China aufflammen
Deepali Singh
13. Okt. 2025, 05:46 AM
  • Die asiatischen Märkte geben stark nach, da die Handelsspannungen zwischen den USA und China erneut aufgeflammt sind.
  • China hat erklärt: "Wir haben keine Angst", nachdem Trump mit neuen Zöllen gedroht hatte.
  • Trump drohte am Freitag mit einer "massiven Erhöhung" der Zölle, was die Märkte in Aufruhr versetzte.

Der brüchige Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den USA und China ist zerbrochen. Zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ist ein neuer und trotziger Krieg der Worte ausgebrochen, der von einer neuen Welle von Handelsbeschränkungen unterstützt wird und am Montag ein mächtiges Beben der Angst durch die asiatischen Märkte geschickt hat.

Die erneuten Spannungen haben einen scharfen und weit verbreiteten Ausverkauf ausgelöst, ein direktes und schmerzhaftes Echo der brutalen Sitzung an der Wall Street am Freitag.

Das Leid ist in der ganzen Region zu spüren. Der Hang Seng Index in Hongkong ist um 2,22 Prozent gefallen, während der CSI 300 auf dem chinesischen Festland um 2,73 Prozent niedriger gehandelt wurde.

Der Schaden ist nicht auf China beschränkt: Der südkoreanische Kospi stürzte um 2,35 Prozent ab und der australische ASX/SandP 200 verlor 0,68 Prozent, ein klares Zeichen dafür, dass sich die Ansteckung der Angst ausbreitet.

Eine "Doppelmoral wie aus dem Lehrbuch", ein trotziges Peking

Das jüngste Kapitel in dieser lang andauernden Saga wurde am Freitag gezündet, als Präsident Donald Trump als Reaktion auf die neuen chinesischen Exportkontrollen für Seltenerdmineralien versprach, eine "massive Erhöhung" der Vergeltungszölle zu verhängen.

Die Bedrohung brachte die US-Märkte ins Trudeln und vernichtete 2 Billionen Dollar an Marktwert.

Am Sonntag gab Peking seine trotzige Antwort. Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums erklärte, "wir haben keine Angst" vor einem Handelskrieg und warf den USA eine "Doppelmoral wie aus dem Lehrbuch" vor.

Diese kraftvolle rhetorische Eskalation hat den Markt davon überzeugt, dass China nun bereit ist, auf größere Zugeständnisse der USA zu drängen, eine Haltung, die von den Analysten von Goldman Sachs zur Kenntnis genommen wurde.

Das Trump-Schleudertrauma

Zu einer tiefen und fast surrealen Unsicherheit kommt hinzu, dass die Äußerungen des US-Präsidenten unberechenbar sind.

Nachdem er am Freitag mit seiner Drohung mit einer "massiven Erhöhung" der Zölle einen globalen Markteinbruch ausgelöst hatte, schien Trump seine Haltung in einem Beitrag auf Truth Social am Sonntag vollständig zu revidieren.

"Machen Sie sich keine Sorgen um China, es wird alles gut! Der hoch angesehene Präsident Xi hatte gerade einen schlechten Moment. Er will keine Depression für sein Land, und ich auch nicht", schrieb Trump.

Dieses Schleudertrauma des Präsidenten, das innerhalb von 48 Stunden von einer Kriegserklärung zu einem Hilfsangebot reichte, hat dazu geführt, dass die Anleger Schwierigkeiten haben, ein klares Signal zu finden.

Ein vorsichtiger Start in einer angeschlagenen Dalal-Straße

Diese globalen Turbulenzen haben endlich den Aufwärtstrend an der Dalal Street gebrochen. Nach zwei Wochen in Folge mit starken Gewinnen sind die indischen Leitindizes Sensex und Nifty bereit, die neue Woche mit einer gedämpften und vorsichtigen Note zu beginnen.

Der GIFT Nifty deutet auf einen verhaltenen Start in die Sitzung hin, ein Zeichen dafür, dass die Gewinne der letzten Woche, in der der Nifty 50 seine beste Wochenperformance seit über drei Monaten verzeichnete, nun sehr gefährdet sind.

Die Gewitterwolken des Handelskriegs haben sich wieder zusammengebraut, und der Markt bereitet sich auf die Folgen vor.