Oko-Aktie erreicht am Montag ein neues Allzeithoch: Was hinter 1.130% im vergangenen Jahr steckt

Oko-Aktie erreicht am Montag ein neues Allzeithoch: Was hinter 1.130% im vergangenen Jahr steckt
Devesh Kumar
13. Okt. 2025, 18:58 PM
  • Oklo (NYSE: OKLO) steigt um 13% und markiert damit ein neues Allzeithoch.
  • Die KI-gesteuerte Energienachfrage steigert den Optimismus in der Kernenergie.
  • Strategische Partnerschaften und Tech Edge fördern langfristiges Wachstum.

Der Aktienkurs von Oklo (NYSE: OKLO) stieg am Montag um über 13% und erreichte ein neues Allzeithoch, da die Begeisterung der Anleger für die Kernenergie und ihre potenzielle Rolle bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren wächst.

Der jüngste Anstieg kam nach einigen optimistischen Ratings von Analysten wie Barclays und Canaccord Genuity, die beide ein "Buy"-Rating für die Okla-Aktie abgaben.

Die Rallye am Montag ist eines von vielen Beispielen dafür, wie gut sich die Okla-Aktie in diesem Jahr entwickelt hat, da das Kernenergieunternehmen vor Umsatz im vergangenen Jahr satte 1.130% zulegte.

Okla-Aktie: Was steckt hinter dem neuen Allzeithoch?

Es ist nicht sehr schwer, die Gründe dafür zu erkennen, dass die Oklo-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Ein großer Teil dieses Anstiegs ist auf die steigende Nachfrage nach zuverlässiger, sauberer Energie zurückzuführen, insbesondere von KI-Rechenzentren, die enorme Mengen an Energie benötigen, aber auch nachhaltig bleiben wollen.

Auch Analysten nehmen dies zur Kenntnis. Barclays und Canaccord Genuity haben die Aktie beide mit "Kaufen" bewertet, mit Kurszielen zwischen 146 und 175 US-Dollar, was die Begeisterung der Anleger nur noch angeheizt hat.

Was Oklo wirklich auszeichnet, ist sein vertikal integriertes Modell. Statt wie viele Konkurrenten nur Reaktoren zu konstruieren und zu verkaufen, baut, besitzt und betreibt Oklo seine eigenen kleinen modularen Reaktoren.

Das gibt dem Unternehmen mehr Kontrolle, schnellere behördliche Genehmigungen und höhere langfristige Renditen. Das Unternehmen verfügt bereits über eine 14-Gigawatt-Kundenpipeline und eine Finanzierung durch eine Mischung aus Steuergutschriften für Schulden und Investitionen.

Darüber hinaus tragen die strategischen Partnerschaften von Oklo, darunter Vereinbarungen mit dem US-Verteidigungsministerium, Rechenzentrumsanbietern und dem schwedischen Unternehmen Blykalla, dazu bei, dass das Unternehmen seinen Platz auf dem Markt festigt.

Bemerkenswert ist auch seine Technologie: schnelle Neutronenreaktoren, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und effizienter und sicherer sind als herkömmliche nukleare Systeme.

Es ist erwähnenswert, dass Oklo immer noch vor dem Umsatz liegt und voraussichtlich erst nach 2030 profitabel sein wird.

Aber die Anleger scheinen auf ein langfristiges Spiel zu setzen und zuversichtlich zu sein, dass die Technologie, die Partnerschaften und der wachsende Drang nach sauberer Energie von Oklo das Wachstum in den kommenden Jahren weiter vorantreiben werden.

Wall Street erholt sich nach dem Einbruch am Freitag

Die Rallye der Okla-Aktie erfolgte inmitten einer breiteren Dynamik an der Wall Street , nachdem Präsident Donald Trump angedeutet hatte, dass die Handelsbeziehungen mit China "alle in Ordnung sein werden", was die Befürchtungen einer drohenden Zolleskalation, die für den 1. November geplant ist, zerstreute.

Trotz der Rückgänge der letzten Woche, als der Dow Jones um 2 %, der SandP um 2,4 % und der Nasdaq um 2,5 % fielen, suchten die Märkte Stabilität in der Hoffnung auf eine positive Lösung der Handelsgespräche zwischen den USA und China.

Um die Freude der Anleger noch zu verstärken, kündigte OpenAI am Montag seine Partnerschaft mit Broadcom an , um seinen ersten KI-Prozessor zu bauen.

Die Nachricht trug zur Aufwärtsdynamik bei, insbesondere im Technologiebereich, da große Unternehmen einen Anstieg ihrer Aktienkurse erlebten.

Die anhaltende Besorgnis über den Shutdown der US-Regierung, der die Lohn- und Gehaltsabrechnungen des Bundes ab dem 15. Oktober zu stören drohte, sorgte jedoch für zusätzliche Unsicherheit.

Die Anleger warteten auch auf wichtige Wirtschaftsdaten, die sich durch den Shutdown verzögert hatten, wie z. B. Inflations- und Arbeitsmarktberichte.