Warum die SpaceX-Aktie am Freitag erneut um 2 % fällt
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SpaceX (SPCX) bis zu den Quartalszahlen am 4. Aug. und dem ersten Auslaufen der Sperrfrist am 6. Aug. kaufen. Die Aktie ist seit dem IPO bereits um rund 30 % gefallen und liegt etwa 50 % unter den Höchstständen, sodass der Markt Lieferdruck einpreist. Wenn die Quartalszahlen verbesserte Margen/geringeren Cash-Burn zeigen und das Management Capex sowie die Startfrequenz zuversichtlich darlegt, kann das Lock-up-Verkaufen als vorübergehend erscheinen und die Aktie schnell neu bewertet werden.
Kernrisiko: Die Ergebnisprognose enttäuscht hinsichtlich Wachstum oder Cash-Burn, wodurch das Lock-up-Angebot zu einer echten Belastung statt zu einer kurzfristigen Beunruhigung wird.
Tesla (TSLA) verkaufen, da die WSJ-Spekulationen über eine China-Abspaltung/Fusion die Wahrscheinlichkeit unübersichtlicher Szenarien für Teslas Geschäft in Shanghai erhöhen (Spin-off, Verkauf oder Schließung). Selbst mit Musks Dementi kann die Unsicherheit Bewertungsmultiplikatoren belasten und zu einem höheren regulatorischen/geopolitischen Abschlag für China-Aktivitäten führen.
Kernrisiko: Teslas China-Geschäft steht vor tatsächlichen regulatorischen Maßnahmen oder einem deutlichen Nachfrageeinbruch – nicht nur Schlagzeilen –, was die Ertragskraft drücken würde.
- SpaceX geht nach einer volatilen Woche und deutlichen Kursverlusten in die Quartalszahlen.
- Anleger konzentrieren sich weiterhin auf das bevorstehende Auslaufen der Sperrfrist und Insiderverkäufe.
- Musk wies einen Bericht über Teslas China-Geschäft und Fusionsvorbereitungen zurück.
Die Aktien von SpaceX SPCX gaben am Freitag nach, während Anleger auf den ersten Ergebnisbericht des Unternehmens als börsennotiertes Unternehmen und das bevorstehende Auslaufen der Insider-Sperrfrist blickten.
Die Aktie lag im frühen Handel etwa 2,5 % im Minus und notierte um die 109 $.
Sie erlebte eine volatile Woche und fiel kurzzeitig auf ein Rekordtief von 107,01 $, bevor sie sich erholte.
Für die Woche verzeichneten die Aktien ein Minus von rund 5 % und liegen seit ihrem Marktdebüt bei 150 $ im letzten Monat nahezu 30 % im Minus.
Trotzdem liegt die Aktie weiterhin rund 50 % unter ihrem Rekordhoch von 225,64 $.
Ergebnisse und Lock-up bleiben im Fokus
Anleger richten ihr Augenmerk auf den Ergebnisbericht zum zweiten Quartal von SpaceX, geplant für den 4. Aug., der das erste detaillierte Update zur Performance des Unternehmens seit dem Börsengang liefern wird.
Ein weiteres wichtiges Ereignis folgt zwei Tage später, wenn das erste Auslaufen der Sperrfrist berechtigten Aktionären erlaubt, bis zu 20 % ihrer eingeschränkten Bestände gemäß dem Lock-up-Plan des Unternehmens zu verkaufen.
Die Aussicht auf eine deutliche Zunahme handelbarer Aktien hat in den vergangenen Wochen die Stimmung belastet, da Anleger befürchten, dass zusätzliches Angebot den Kurs weiter unter Druck setzen könnte.
Bericht über Fusion mit Tesla wirft neue Fragen auf
Wall Street Journal berichtete am Freitag, dass Tesla-Manager Optionen zur Abspaltung des China-Geschäfts des Unternehmens für den Fall einer künftigen Fusion mit SpaceX erörtert hätten.
Dem Bericht zufolge haben Berater Alternativen geprüft, darunter ein Spin-off, der Verkauf oder die Schließung von Teslas China-Geschäften, wobei die Zeitung betonte, dass die Pläne vorläufig seien und sich ändern könnten.
Dem Bericht zufolge würde eine Fusion der beiden Unternehmen wahrscheinlich erhebliche regulatorische und geopolitische Prüfungen nach sich ziehen, weil SpaceX ein bedeutender US-Rüstungsauftragnehmer ist, während Tesla in China vollständig im Eigentum stehende Fertigungsanlagen betreibt.
Die Zeitung berichtete außerdem, dass chinesische Behörden besorgt sein könnten, ein kombiniertes Unternehmen könnte Zugang zu Daten von Teslas Kunden in China erhalten.
Musk weist Bericht zurück
Elon Musk wies den Bericht zurück und bezeichnete ihn in einem Beitrag auf X als "absolut absurde Fake News".
"Das ist noch nie in einer Diskussion zur Sprache gekommen", schrieb Musk als Antwort auf den Bericht des Wall Street Journal.
Spekulationen über eine Kombination von Tesla und SpaceX haben sich seit dem Börsengang von SpaceX verstärkt.
Letzte Woche schloss Musk eine künftige Fusion nicht kategorisch aus und sagte, die beiden Unternehmen seien zunehmend miteinander verflochten.
Laut dem Wall Street Journal hatte Musk zuvor Tesla-Manager angewiesen, eine klare Trennung zwischen den US- und China-Aktivitäten des Unternehmens als Vorsichtsmaßnahme gegen wachsende geopolitische Spannungen beizubehalten.
Teslas Gigafactory in Shanghai bleibt die größte Fertigungsanlage des Autobauers und ein bedeutendes Exportzentrum mit einer jährlichen Produktionskapazität von über 950.000 Fahrzeugen.
Die Anlage hat historisch gesehen mehr als die Hälfte von Teslas weltweiten Fahrzeuglieferungen ausgemacht.
Da die Quartalszahlen bevorstehen und das erste größere Auslaufen der Sperrfrist nur noch Tage entfernt ist, wird erwartet, dass sich Anleger auf den Ausblick des Managements zu Wachstum, Investitionsausgaben und Insiderverkäufen konzentrieren, während das neu börsennotierte Unternehmen seine erste Bewährungsprobe an den öffentlichen Märkten besteht.
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