Trump bestätigt Handelskrieg zwischen den USA und China; Peking signalisiert Gesprächsbereitschaft

Trump bestätigt Handelskrieg zwischen den USA und China; Peking signalisiert Gesprächsbereitschaft
Devesh Kumar
16. Okt. 2025, 19:31 PM
  • Trump bestätigt, dass sich die USA und China offiziell "in einem Handelskrieg" befinden.
  • China verteidigt Exportbeschränkungen und beruft sich auf nationale Sicherheitsbedenken.
  • Der APEC-Gipfel könnte eine Chance für Gespräche zwischen Trump und Xi bieten.

US-Präsident Donald Trump bestätigte am Donnerstag, dass sich die Vereinigten Staaten und China "in einem Handelskrieg" befänden, während Peking Washington vorwarf, unnötig Panik zu schüren, und sich offen für Gespräche zeigte.

Die Entwicklung kam wenige Tage, nachdem Trump als Reaktion auf Pekings Verschärfung der Exportkontrollen für Seltenerdmineralien, eine wichtige Ressource für fortschrittliche Technologie- und Verteidigungssektoren, einen umfassenden Zoll von 100 % auf chinesische Importe ab dem 1. November angekündigt hatte.

Der Schritt Washingtons signalisiert eine breitere Offensive, einschließlich möglicher Exportkontrollen für kritische Software und Güter mit doppeltem Verwendungszweck.

China reagierte mit einer scharfen Rhetorik, verteidigte seine Exportbeschränkungen als notwendig für die nationale Sicherheit und signalisierte Gesprächsbereitschaft.

Trumps jüngste Äußerungen zu China

Während eines Gesprächs mit einem Reporter am Donnerstag begann Präsident Trump, Fragen zur Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China zu beantworten.

Als der Reporter fragte, ob die beiden Nationen vor einem langwierigen Handelskrieg stünden, sagte Trump: "Nun, Sie befinden sich jetzt in einem."

Dies kam für alle überraschend, da Trump zuvor eine Aufweichung seiner Haltung gegenüber China signalisiert hatte und US-Finanzminister Scott Bessent sogar andeutete, dass ein Treffen zwischen Trump und Xi weiterhin möglich sei.

Die jüngsten Äußerungen bestätigten jedoch, dass die USA möglicherweise eine große Eskalation des Handels mit dem asiatischen Riesen ins Auge fassen.

China signalisiert Gesprächsbereitschaft

Trotz der hohen Spannungen scheint China die Tür für Gespräche offen zu lassen.

Peking hat sich klar ausgedrückt; Sie will keinen Handelskrieg, aber sie stellt auch sicher, dass jeder weiß, dass sie bereit ist, ihre Interessen zu verteidigen, wenn die Dinge so laufen.

Chinesische Beamte drängen Washington, seine einseitigen Zolldrohungen zurückzunehmen, bevor echte Verhandlungen stattfinden können.

Währenddessen bekräftigen die staatlichen Medien und die Handelsbehörden ihre Haltung, dass die Exportbeschränkungen völlig legitim seien, und bezeichnen sie als nationale Sicherheitsmaßnahmen und nicht als wirtschaftliche Vergeltung.

Analysten sagen, dass dies ein sorgfältig ausbalancierter Schritt ist: China versucht, seinen Ton gerade so weit zu mildern, dass die diplomatischen Optionen am Leben erhalten bleiben, während es immer noch mit gezielten Maßnahmen wie kartellrechtlichen Ermittlungen gegen US-Unternehmen zurückschlägt.

Risiken, Einsätze und was als nächstes kommt

Das jüngste Aufflammen des Handelsstreits bringt die Lage wieder ins Wanken, insbesondere für die globalen Lieferketten und die Finanzmärkte, die bereits in Aufregung geraten sind.

Experten warnen, dass eine Verschlechterung der Lage, insbesondere bei Technologie- und Seltenerdmineralien, das Wirtschaftswachstum verlangsamen und die Risiken weltweit erhöhen könnte.

Alle Augen richten sich nun auf den bevorstehenden Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC), bei dem ein mögliches Treffen zwischen Trump und Xi ein echter Wendepunkt sein könnte.

Wenn China beschließt, seine Exportbeschränkungen zu lockern, könnten wir etwas Luft zum Atmen bekommen.

Aber wenn die Spannungen stattdessen zunehmen, steuern wir wahrscheinlich auf eine weitere Runde von Zöllen, Exportverboten und sogar Technologie-Embargos zu.

Diese Art von Eskalation würde nicht nur den beiden größten Volkswirtschaften schaden; Es würde Schockwellen durch die Branchen überall senden, von der Elektronik über die Verteidigung bis hin zur High-End-Fertigung.

Der Einsatz könnte nicht höher sein, und die Welt schaut genau hin, um zu sehen, in welche Richtung das geht.