Spanien leitet eine Datenschutzuntersuchung gegen Meta ein, während die Beobachtung der großen Tech-Unternehmen zunimmt

Spanien leitet eine Datenschutzuntersuchung gegen Meta ein, während die Beobachtung der großen Tech-Unternehmen zunimmt
Diya Poddar
19. Nov. 2025, 13:24 PM
  • Spanien startet eine Untersuchung von Meta wegen versteckter Android-Verfolgung, die von globalen Forschern markiert wurde.
  • Die Anfrage untersucht mögliche Verstöße gegen DSGVO, ePrivacy, DMA und DSA im Zusammenhang mit verdeckter Datenerhebung.
  • Gesetzgeber werden Meta hinterfragen, da Spanien digitale Rechte in seine wachsende technologische Aufsicht zentriert.

Spanien hat eine neue Front in Europas wachsendem Vorstoß zur Regulierung der großen Tech-Unternehmen eröffnet und eine von der Regierung geleitete Untersuchung von Meta angekündigt, nachdem neue Erkenntnisse darauf hindeuten, dass das Unternehmen Android-Nutzer über einen versteckten Mechanismus verfolgt.

Dieser Schritt signalisiert eine Veränderung in der Art und Weise, wie Spanien digitale Rechte durchsetzen will, und stellt das Thema als Teil einer umfassenderen Initiative zur Stärkung der öffentlichen Kontrolle über die Datennutzung auf großen Online-Plattformen dar.

Die Ankündigung erfolgte am Mittwoch, nachdem internationale Forschungszentren Beweise mit spanischen Behörden geteilt hatten, was eine formelle Überprüfung auslöste, ob Facebook und Instagrams Muttergesellschaft gegen Datenschutzregeln verstoßen hatten.

Beamte sagen, der Fall könnte beeinflussen, wie Spanien auf zukünftige Datenrisiken im Zusammenhang mit großen Technologieunternehmen reagiert.

Versteckte Tracking-Bedenken

Laut der Erklärung der Regierung stammt die Untersuchung aus Forschungen, die ein verstecktes Tool aufdeckten, das dazu dient, Webaktivitäten auf Android-Geräten zu überwachen.

Die Behörden sagen, sie werden genau prüfen, wie dieser Mechanismus funktionierte, welche Dienste er betrat und ob die Nutzer wussten, dass ihre Online-Bewegungen erfasst wurden.

Die Untersuchung wird außerdem untersuchen, ob das System in verschiedenen Android-Versionen funktionierte oder ob es bestimmte Nutzergruppen ansprach.

Mögliche Verstöße gegen EU-Digitalregeln

Spain ist der Ansicht, dass die Ergebnisse auf Verstöße gegen mehrere EU-Vorschriften zu Sicherheit, Datenschutz, Wettbewerb und Plattformverantwortlichkeiten hinweisen könnten.

Die Regierung hob vier zentrale Rahmenwerke hervor, die überprüft werden: die DSGVO, die ePrivacy Directive, das Digital Markets Act und das Digital Services Act.

Jedes dieser Gesetze regelt eine andere Ebene digitaler Aktivitäten, und die Untersuchung wird bewerten, ob Metas Tracking-Praktiken mit einer oder mehreren davon kollidierten.

Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Bewertung analysieren wird, wie die Daten verarbeitet wurden und ob Meta die EU-Transparenzanforderungen eingehalten hat.

Geplante parlamentarische Überprüfung

Neben der formellen Untersuchung wird Spain auch Meta vor einen Ausschuss des Unterhauses einladen.

Das Ziel ist es, den Gesetzgebern zu ermöglichen, das Unternehmen direkt über den versteckten Tracking-Mechanismus, dessen Design und seinen Umfang zu befragen.

Beamte bestätigten, dass die Ausschusssitzung Teil des umfassenderen Rechenschaftsprozesses Spaniens sein wird, während die Regulierungsbehörden die von internationalen Forschungsteams gesammelten Beweise analysieren.

Von den Gesetzgebern wird erwartet, dass sie sich darauf konzentrieren, wie die Tracking-Methode eingesetzt wurde und ob den Nutzern irgendeine Form von Zustimmung gewährt wurde.

Datenrechte im Zentrum

Die Regierung stellte die Untersuchung als Teil einer umfassenderen Verteidigung digitaler Rechte innerhalb Spaniens dar.

Beamte wiesen darauf hin, dass jede im Land betriebene Plattform das europäische Recht respektieren muss, unabhängig von der Größe des Unternehmens oder der Komplexität seiner Systeme.

Die Überprüfung wird fortgesetzt, während Forschungsergebnisse überprüft und mit EU-Rechtsstandards abgeglichen werden.

Die Regierung nannte keinen Zeitplan für die Fertigstellung, wies aber darauf hin, dass der Prozess transparent bleiben und im Verlauf der Untersuchung an die europäischen Durchsetzungspraktiken angepasst bleiben werde.