Wie geht es weiter mit der fallenden Softbank-Aktie beim KI-Ausverkauf?
KI-Sentiment: 18/100 Bärisch
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Arm kaufen. Die Aktie ist bereits auf weitere Schwäche eingepreist (rund 46% unter dem Peak), und die Schwäche von SoftBank zieht sie, nicht unbedingt die Fundamentaldaten, nach unten. Sollten die anstehenden Zahlen eine stabile Nachfrage nach AI-Compute und Lizenzen zeigen (oder eine Guidance, dass CapEx intakt bleibt), könnte der Markt Arm schnell neu bewerten, da es ein zentraler Anbieter von Basistechnologie für den KI-Stack ist.
Kernrisiko: Die Ergebnisse/die Guidance bestätigen eine nachlassende Nachfrage oder dass Kunden Chip-/KI-Plattform-Ausgaben verschieben, was die Multiple-Kompression verlängern würde.
Verkaufen Sie SoftBank. Es fungiert als KI-Proxy, aber sein Portfolio wird getroffen: Arm down ~46%, OpenAI verliert Anteile (<50%) und die KI-CapEx verlagert sich vom reinen "Spending" hin zur Fokussierung auf ROI. Der Chart bestätigt den Momentum-Zusammenbruch (unter 50% Fib, unter 50-Wochen-EMA, RSI dreht nach unten), daher werden Rallys voraussichtlich zum Verkaufen genutzt. Ziel ¥4,165 (61.8% Fibonacci-Retracement), danach tiefer, falls Quartalszahlen/Signale zu KI-Ausgaben enttäuschen.
Kernrisiko: Eine deutliche Wiederbeschleunigung der KI-Ausgaben sowie ein klarer Bewertungs-/Ergebnis-Katalysator, der den Ausverkauf stoppt (z. B. Arm-/OpenAI-Nachrichten, die die Stimmung drehen).
- Der Kurs der Softbank-Aktie fiel auf den niedrigsten Stand seit April.
- Der Rückgang fällt zusammen mit dem laufenden KI-Ausverkauf.
- Wichtige Portfoliounternehmen wie OpenAI und Arm Holdings stehen vor Gegenwinden.
Die Softbank-Aktie setzte ihren starken Abwärtstrend fort und erreichte den niedrigsten Stand seit April dieses Jahres. Sie fiel auf ¥4,595, fast 50% unter dem Jahreshoch. Dieser Rückgang hat ihre Bewertung deutlich auf aktuell ¥30.4 trillion gedrückt.
Softbank-Aktie fällt, da wichtige Portfoliounternehmen vor erheblichen Gegenwinden stehen
Softbank, ein großer Telekommunikationskonzern Japans, ist dank seiner umfangreichen Investitionen in den USA und anderen Ländern zu einem wichtigen Stellvertreter der KI-Branche geworden.
Es ist der größte Anteilseigner von Arm Holdings, einem Unternehmen, das nun mit über $261 billion bewertet wird. Die Aktie von Arm Holdings ist in diesem Jahr um 46% vom Höchststand gefallen, und dieser Ausverkauf könnte beim Bekanntgeben der Quartalszahlen anhalten.
Es ist außerdem an dem Stargate-Projekt beteiligt, das darauf abzielt, über $500 billion in US-Rechenzentren zu investieren. Weitere Unternehmen in diesem Projekt sind OpenAI und Oracle.
WEITERLESEN: Micron, Memory-Aktien im Ausverkauf: zyklisches Tief oder tiefere Korrektur?
Softbank hält außerdem eine große Beteiligung an OpenAI. Durch sein Engagement, etwa $40 billion in das Unternehmen zu investieren, besitzt es rund 13%.
Daher steht das Geschäft des Konzerns trotz des anhaltenden KI-Booms vor erheblichen Herausforderungen. So hat OpenAI weiterhin Marktanteile verloren. Ein jüngster Bericht zeigte, dass sein Anteil erstmals unter 50% gefallen ist, während Googles Gemini und Anthropics Claude Marktanteile gewinnen.
OpenAI sieht sich zudem harter Konkurrenz durch chinesische Unternehmen wie Moonshot und DeepSeek gegenüber. Moonshots Kimi K3-Modell gilt inzwischen als eines der fortschrittlichsten der Branche.
Die Befürchtung der Investoren ist, dass Unternehmen und Privatkunden die Modelle aus China zum Nachteil der teureren US-Lösungen nutzen werden.
Diese Sorgen erklären, warum OpenAI Berichten zufolge erwägt, seinen für dieses Jahr erwarteten Börsengang (IPO) zu verschieben.
Die Softbank-Aktie fällt auch wegen des laufenden Abbaus der KI-Positionen, bei dem die meisten Unternehmen der Branche verlieren. Die Kioxia Holdings-Aktie ist seit dem Höchststand um über 60% gefallen, während führende südkoreanische Titel wie SK Hynix und Samsung sich in einer tiefen Korrektur befinden.
Die nächsten Tage werden wichtig für die Softbank-Aktie. So werden große Tech-Konzerne wie Meta Platforms und Microsoft ihre Zahlen veröffentlichen und mehr Aufschluss über das Niveau der KI-Investitionen geben.
Ein Signal, dass diese Unternehmen weiter investieren, wäre positiv für ihre Zulieferer. Allerdings konzentrieren sich Anleger, wie wir bei Google gesehen haben, mittlerweile stärker auf die Kapitalrendite (ROI).
Technische Analyse des Softbank-Aktienkurses
Kurschart der Softbank-Aktie | Quelle: TradingView
Der Wochenchart zeigt, dass die Softbank-Aktie in den vergangenen Monaten stark gefallen ist, von ¥9,077 auf aktuell ¥4,730. Sie ist kürzlich unter das 50% Fibonacci-Retracement-Niveau gefallen.
Die Aktie liegt nun unter dem 50-Wochen-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) und unter dem wichtigen S/R-Pivotpunkt des Murrey-Math-Lines-Indikators. Auch der Relative Strength Index (RSI) zeigt nach unten.
Deshalb wird die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter fallen, möglicherweise bis zum 61.8% Fibonacci-Retracement-Niveau bei ¥4,165. Dieser Rückzug dürfte sich fortsetzen, solange die Stimmung in der Branche nachlässt.
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